Programm der Caligari-FilmBühne: Mai 2008
Filmbühne Caligari

Hier ist das Programm des DIF aufgeführt. Das Gesamtprogramm erfahren Sie unter der Homepage der Caligari-FilmBühne.

Das Programm in der Caligari-FilmBühne:

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Mo

5.05.

17.30

100. Geburtstag Helmut Käutner
Große Freiheit Nr. 7
D 1944, 112 Min., FSK: ab 16
Regie: Helmut Käutner
Buch: Helmut Käutner, Richard Nicolas
Kamera: Werner Krien
Musik: Werner Eisbrenner
Mit Hans Albers, Ilse Werner, Hans Söhnker, Gustav Knuth, Günther Lüders, Helmut Käutner

Der ehemalige Seemann Hannes ist Alleinunterhalter im "Hippodrom" in Hamburg auf der "Großen Freiheit", das seiner Geliebten Anita gehört. Kurz nach der Wiedersehensfeier mit drei alten Bekannten, muss Hannes ins Krankenhaus. Dort bittet ihn sein Bruder auf dem Sterbebett, sich um ein Mädchen zu kümmern, das er verführt hat. Hannes fährt nach Süddeutschland, sucht Gisa und fährt mit ihr zurück. Dort zieht sie zunächst bei Hannes ein. Er mag sie gern und möchte für sie beide eine Existenz aufbauen. (www.filmportal.de)

Helmut Käutners Film mit Hans Albers in einer seiner besten Rollen war im Dritten Reich verboten, im deutschbesetzten Ausland allerdings durfte er aufgeführt werden.

DIF

MO 05.05. 17.30 UHR

 

Große Freiheit Nr. 7

           
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Mo

5.05.

20.00

Fundstücke. Vergessene und übersehene Perlen des Films
Sasori
Japan 1973, 87 Min., OmU, FSK: ungeprüft
Regie: Shunya Ito
Buch: Hiro Matsuda
Kamera:
Musik: Shunsuke Kikuchi
Mit: Meiko Kaji, Mikio Narita, Yayoi Watanabe, Tomoko Mayama

Text von Marcus Stiglegger folgt!

DIF und :Ikonen: - das Kulturmagazin

MO 05.05. 20.00 UHR

 

Sasori

           
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Di

6.05.

18.00

60 Jahre Israel
Beschreibung eines Kampfes
Israel / F 1961, 57 Min., DF, FSK: ungeprüft
Regie: Chris Marker
Buch: Gitta Gsell
Kamera: Hansueli Schenkel
Mit Irene Schweizer, Fred Anderson, Jürg Wickihalder, Pierre Favre

Chris Marker, der bei Jean-Paul Sartre Philosophie studierte, zählt zu den bekanntesten Essay- und Dokumentarfilmern. Seine bekanntesten Filme sind SANS SOLEIL und LA JETEE, sein einziger Spielfilm, der als Vorlage für 12 MONKEYS diente. Für BESCHREIBUNG EINES KAMPFES gewann er 1961 auf der Berlinale einen Goldenen Bären – ein Film über Israel, der die Schwierigkeiten einer Nation im Werden zeigt, ein vor allem ländlich geprägtes Land, wobei „Kampf“ nicht als kriegerische, sondern als innere, geistige Auseinandersetzung gemeint ist. Der Film ist sowohl als Blick auf das Israel des Jahres 1961 spannend wie auch in der Beobachtung, wo Marker richtig lag, wo nicht, und welche Dinge heute eine ganz andere Bedeutung gewonnen haben.

DIF

DI 06.05. 18.00 UHR

 

Beschreibung eines Kampfes

           
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Di

6.05.

20.00

Rollentausch
Liebesleben
Israel / D 2005, 114 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: Maria Schrader
Buch: Maria Schrader, Leila Stieler nach dem Roman von Zeruya Shalev
Kamera: Benedict Neuenfels
Musik: Niki Reiser
Mit Netta Garti, Rade Sherbedgia, Tovah Feldshuh, Stephen Singer

Gleich bei ihrem Regiedebüt hat sich die Schauspielerin Maria Schrader mit Zeruya Shalevs Bestseller “Liebesleben” viel vorgenommen – und schuf einen fulminanten Film über eine obsessive Liebesgeschichte. Im Mittelpunkt steht die 30-jährige Lara, die sich in Arie, einen wesentlich älteren Jugendfreund ihres Vaters verliebt. Für diese nur sehr bedingt erwiderte Liebe ist Lara bereit, alles hinter sich zu lassen – ihre Ehe, ihre Familie, ihre Karriere und ihr gesamtes wohlgeordnetes Leben. Erst spät erkennt sie, dass Arie der Schlüssel zu einem lange gehüteten Geheimnis ihrer Eltern ist. Maria Schrader gelingt die intensive Umsetzung eines dichten Romans, dem sie ihre ganz eigene Handschrift zu geben vermag. Eine gleichwohl verstörende wie faszinierende Reflexion über die Kraft der Erotik und Lebenslügen, denen man nicht entkommen kann. Eine Geschichte aus dem jungen und lebhaften Israel, die nicht vom Krieg im Krisengebiet handelt, und dennoch unterschwellig von ihm aufgeladen wird.

DIF

DI 06.05. 20.00 UHR

 

Liebesleben

           
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Mo

12.05.

17.00

Filmwunsch
Das Leben der Anderen
D 2005, 137 Min., FSK: ab 16
Regie: Florian Henckel von Donnersmarck
Buch: Florian Henckel von Donnersmarck
Kamera: Hagen Bogdanski
Musik: Gabriel Yared
Mit Martina Gedeck, Ulrich Mühe, Sebastian Koch, Ulrich Tukur

Da die Vorstellung im Februar nicht nur ausverkauft war, sondern auch einige Gäste nicht mehr ins Kino kamen, wiederholen wir das packende Drama auf vielfachen Wunsch nochmals: Stasi-Hauptmann Gerd Wiesler ist November 1984 auf den erfolgreichen Dramatiker Georg Dreyman angesetzt, dessen Leben Wiesler die Armseligkeit seines eigenen Lebens bewusst macht - er entdeckt eine Welt, der er sich immer weniger entziehen kann. Das Aufsehen erregende Regie-Debüt wurde im Frühjahr 2006 mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet, Ende 2006 folgte der Europäische Filmpreis – und schließlich 2007 der Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film. Ein intensiver, packender Thriller und eine ergreifende Liebesgeschichte zugleich, zugleich der letzte Kinoerfolg des großartigen und leider viel zu früh verstorbenen Ulrich Mühe.

DIF

MO 12.05. 17.00 UHR
DI 13.05. 20.00 UHR

 

Das Leben der Anderen

           
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Mo

12.05.

20.00

Das schwarze Gold
Giganten
USA 1955, 186 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: George Stevens
Buch: Fred Guiol, Ivan Moffat nach dem Roman von Edna Ferber
Kamera: William C. Mellor
Musik: Dimitri Tiomkin
Mit Elisabeth Taylor, Rock Hudson, James Dean, Jane Withers

Mit THERE WILL BE BLOOD gelang es P. T. Anderson, besser als jeder andere Film der letzten Jahrzehnte den amerikanischen Mythos auf die Leinwand zu bringen. Der Beginn des Ölbooms war schon vor über 50 Jahren Thema eines epischen Meisterwerks, das immer noch als einer der bedeutensten kritischen Selbstdarstellungen der USA im Film gilt: GIGANTEN, der letzte Film mit James Dean. Während das Aufkommen der Jagd nach Öl die Landschaftsstrukturen und die Gesellschaft zerstören, entfaltet der fesselnde Film über zwei Generationen hinweg die dramatische Chronik einer reichen Viehzüchtersippe in Texas.

DIF

MO 12.05. 20.00 UHR

 

Giganten

           
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Di

13.05.

17.30

Stummfilm mit Musik
Sumurun
Deutschland 1920, 115 Min., FSK: ungeprüft
Regie : Ernst Lubitsch
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)
Buch: Hanns Kräly, Ernst Lubitsch nach der Pantomime von Frederik Freksa
Kamera: Theodor Sparkuhl
Mit: Pola Negri, Ernst Lubitsch, Paul Wegener, Harry Liedtke, Jenny Hasselqvist
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

Eine 1001-Nacht-Phantasie, Max Reinhardts Lieblingspantomime, von Ernst Lubitsch meisterhaft verfilmt, in restaurierter und viragierter Kopie gezeigt. Zuleika, genannt Sumurun, ist die Lieblingsfrau des Sultans. Sie verabscheut das Leben im Harem und hat sich in einen Kaufmann verliebt. Der Sultan und sein Sohn hingegen begehren eine verführerische Tänzerin (Pola Negri). Der Besitzer des Wanderzirkus verzehrt sich ebenfalls in Liebe zu dieser, und als sie ihn verschmäht, schluckt er ein vermeintlich tödliches Mittel und geistert fortan als scheinbar Untoter durch den Film. Große Emotionen und äußerst humorvollle Einlagen: Mit “Sumurun” gelang Ernst Lubitsch eines seiner ersten großen Meisterwerke.

"Eine filmische Reise in ein Universum der Gefühle und Leidenschaften von großer Intensität und äußerster Vollendung." (Lexikon des Internationalen Films)

DIF

DI 13.05. 17.30 UHR

 

Sumurun

           
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Di

13.05.

20.00

Filmwunsch
Das Leben der Anderen
Siehe 12.05.

 

 

           
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Mo

19.05.

17.30

100. Geburtstag Helmut Käutner
In jenen Tagen
Deutschland 1947, 111 Min., DF, FSK: ab 0
Regie: Helmut Käutner
Buch: Helmut Käutner, Ernst Schnabel
Kamera: Igor Oberberg
Musik: Bernhard Eichhorn
Mit: Winnie Markus, Werner Hinz, Karl John, Elly Klippe

Auf einem Trümmerplatz der Nachkriegszeit schlachten zwei Heimkehrer ein Autowrack aus. Die verzweifelte Frage des einen von ihnen nach dem Wesen des Menschen angesichts aller Unmenschlichkeit der jüngsten Vergangenheit beantwortet das Auto aus seiner Erinnerung. In sieben markanten Erlebnissen seiner verschiedenen Besitzer zwischen 1933 und 1945 zeigt sich, dass die Menschlichkeit des einzelnen auch in jener Zeit die Möglichkeit hatte, sich zu bewähren. 

DIF

MO 19.05. 17.30 Uhr

 

In jenen Tagen

           
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Mo

19.05.

20.00

Das schwarze Gold
There Will Be Blood
USA 2007, 158 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Paul Thomas Anderson
Buch: Paul Thomas Anderson nach dem Roman „Oil“ von Upton Sinclair
Kamera: Robert Elswit
Musik: Johnny Greenwood
Mit Daniel Day-Lewis, Paul Dano, Ciaran Hinds, Martin Stringer

Daniel Plainview ist auf der Jagd nach Öl. Früher als die meisten hat er mitbekommen, dass hiermit das große Geschäft zu machen ist, und so erschließt er ein Feld nach dem anderen. Auf der abgelegenen Farm der Familie Sunday gibt es riesige Ölvorkommen, doch auch eine Religionsgemeinschaft, die ihm das Leben schwer macht. P. T. Anderson schuf einen Film über einen Mann, der in seiner Gier nach Macht und Reichtum alles andere – wie etwa Familie – beiseite schiebt und moralische Werte verliert. Daniel Day-Lewis in der Hauptrolle liefert eine sensationelle Leistung ab (und gewann zurecht im Februar dafür seinen zweiten Oscar), doch auch alle anderen Aspekte des Films sind außerordentlich. Einzeln genannt seien die großartige Kamera, die ebenso ein großes Epos einfängt wie ein intensives Personenporträt (ebenfalls hochverdient mit dem Oscar ausgezeichnet), und die minimalistisch-avantgardistische Musik von Johnny Greenwood (Radiohead-Gitarrist und klassisch ausgebildeter Komponist), die zum ungewöhnlichsten gehört, was man in Hollywood je an Musik eingesetzt hat, und von Anfang an für eine einzigartige Stimmung gehört. Anderson hat einen ganz eigenen Stil gefunden und ein Meisterwerk geschaffen!

DIF

MO 19.05. 20.00 Uhr

 

There Will Be Blood

           
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Di

20.05.

18.00

100. Geburtstag James Stewart
Der große Bluff
USA 1939, 94 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: George Marshall
Buch: Felix Jackson, Henry Meyers, Gertrude Purcell, nach dem Roman von Max Brand
Kamera: Hal Mohr
Musik: Frank Skinner, Friedrich Hollaender
Mit Marlene Dietrich, James Stewart, Charles Winninger, Mischa Auer, Brian Donlevy

Heute wäre James Stewart 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass zeigen wir ihn in einer seiner wichtigsten Western-Rollen (nachdem wir vor zwei Monaten mit VERTIGO einen seiner vier Hitchcock-Filme im Programm hatten). DESTRY RIDES AGAIN wurde oft verfilmt, wirklich gelungen ist nur die Fassung mit James Stewart und Marlene Dietrich. Letztere arbeitet als Barsängerin bei einem Saloonwirt, der mit seiner Bande die Stadt und die Umgebung terrorisiert. James Stewart trifft als neuer Hilfssheriff ein - und lässt sich den titelgebenden GROSSEN BLUFF einfallen, um der Bande das Handwerk zu legen. Das Lexikon des Internationalen Films urteilt: „In Aufbau, Inszenierung und Darstellung überdurchschnittliche Western-Komödie mit zündenden Marlene-Dietrich-Songs.“

DIF

DI 20.05. 18.00 Uhr

 

Der große Bluff

           
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Di

20.05.

20.00

Filmwunsch
Sunset Boulevard – Boulevard der Dämmerung
USA 1950, 111 Min., OmU, FSK: ab 16
Regie: Billy Wilder
Buch: Charles Bracket, Billy Wilder
Kamera: John F. Seitz
Musik: Franz Waxman
Mit Gloria Swanson, William Holden, Erich von Stroheim, Nancy Olson, Cecil B. de Mille

Joe Gillis (William Holden), ein erfolgloser Drehbuchautor, rettet sich vor dem Zugriff seiner Gläubiger in ein altes Anwesen, auf dem die einstige Stummfilmdiva Norma Desmond (Gloria Swanson) mit ihrem Hausdiener Max wohnt. Sie erteilt ihm den Auftrag, ein von ihr verfaßtes Drehbuch zu überarbeiten. Nach und nach wird er dabei immer abhängiger von ihr, wird ihr Geliebter, ihr Gefangener. Als er einen verzweifelten Versuch unternimmt, sich von ihr zu befreien, indem er sie schonungslos aller ihrer Illusionen beraubt, erschießt sie ihn und erlebt ihren letzten großen Auftritt vor den Kameras der Wochenschau. Billy Wilder inszenierte eine bittere Abrechnung mit Hollywood, indem er zeigt, wie zerbrechlich die Fassade der Traumfabrik ist, und welche Schicksale sich dahinter verbergen. Oder mit den Worten des Lexikon des internationalen Films: “Der meisterhaft inszenierte und fotografierte, glänzend gespielte Film kratzt ironisch am Glamour-Mythos Hollywoods und ist doch zugleich ein Teil davon.”

DIF

DI 20.05. 20.00 UHR

 

Sunset Boulevard – Boulevard der Dämmerung

           
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Mo

26.05.

17.30

80. Geburtstag Marianne Schönauer
Der Prozeß
Österreich 1948, 108 Min., FSK: ab 16
Regie: G. W. Pabst
Buch: Kurt Heuser, Rudolf Brunngraber, Emeric Roboz nach dem Roman “Prozeß auf Leben und Tod” von Rudolf Brunngraber
Kamera: Oskar Schnirch, Helmuth Fischer-Ashley
Musik: Alois Melichar
Mit Ewald Balser, Ernst Deutsch, Maria Eis, Marianne Schönauer

Nach einem authentischen Fall aus dem Jahr 1882 legt Pabst in seinem ersten Nachkriegsfilm die Tradition des Antisemitismus bloß. In einem ungarischen Dorf verschwindet ein junges Mädchen, die Magd Esther. Gerüchte verdächtigen die ortsansässigen Juden des Ritualmordes. Der Baron Odony setzt einen übereifrigen Untersuchungsrichter ein, der durch brutale Verhörmethoden ein "Geständnis" des Tempeldieners Moritz erzwingt. Daraufhin wird die Synagoge niedergebrannt, und obwohl mittlerweile die Leiche des Mädchens aufgetaucht ist, das Selbstmord begangen hat, werden die jüdischen Gemeindemitglieder verhaftet und vor Gericht gestellt…
www.filmportal.de
Ein sehr eindrucksvoller Film, der als erste österreichische Nachkriegsarbeit von G. W. Pabst in Venedig 1948 für die beste Regie und Darstellung preisgekrönt wurde.
Lexikon des internationalen Films

DIF

MO 26.05. 17.30 UHR

 

Der Prozeß

           
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Mo

26.05.

20.00

Das schwarze Gold
Syriana
USA 2005, 126 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Stephen Gaghan
Buch: Stephen Gaghan
Kamera: Robert Elswit
Musik: Alexandre Desplat
Mit: George Clooney, Matt Damon, Amanda Peet, William Hurt

Der altgediente CIA-Agent Bob Barnes (George Clooney) sieht nach einer langen und ehrenvollen Karriere seinem baldigen Ruhestand entgegen. Bei seinem letztem Auftrag, der Ermordung zweier Waffenhändler in Teheran, gerät eine Stinger-Rakete in die Hände eines geheimnisvollen blauäugigen Ägypters. Zurück in Washington verspricht man Bob eine Beförderung, wenn er einen letzten Undercover-Auftrag ausführt: Er soll Prinz Nasir ermorden. Doch das Attentat mißlingt – und Bob merkt, dass man ihn belogen und als Schachfigur hin- und hergeschoben hat. Denn der Prinz will sein Land reformieren und Ölrechte erstmals nicht an die Amerikaner verkaufen… Ein erstklassiger Politthriller mit erstklassigen Schauspielern, einem intelligenten Drehbuch (basierend auf den Memoiren des Operationsleiters der CIA für den mittleren Osten von 1976-1997), der großartigen Kamera von Robert Elswit (THERE WILL BE BLOOD), rasantem Schnitt und packender Musik.

DIF

MO 26.05. 20.00 UHR

 

Syriana

           
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Di

27.05.

18.00

Musikerporträt
Irene Schweizer
Schweiz 2005, 75 Min. (+ 22 Min.), OmU, FSK: ungeprüft
Regie: Gitta Gsell
Buch: Chris Marker
Kamera: Ghislain Cloquet

Musik ist ihr Leben, das wusste sie schon als Zwölfjährige. Als Irène Schweizer dann in den 50er Jahren als Pianistin in Zürich auf die Bühne trat, war sie eine kleine Sensation. Frauen sangen und tanzten, aber spielten nicht Jazz! Der Flügel war ihr Begleiter und ihre Inspiration – in den verrauchten Jazzlokalen der 60er, im politischen Aufbruch der 70er, in der Frauenbewegung der 80er Jahre. Wenn sie ihn mit Armen und Ellenbogen als Schlaginstrument gebrauchte, war das Publikum nicht nur begeistert. Doch ihre radikalen Ideen, ihr Mut und ihre Offenheit für neue Einflüsse haben ihre Auftritte bis heute zu faszinierenden Erlebnissen gemacht. Mitte der 70er Jahre lernt Irène Schweizer die britische Musikerin Lindsay Cooper kennen, die im Umfeld der progressiven englischen Rockmusik um Henry Cow spielte. Aus dieser Bekanntschaft entsteht die bahnbrechende Frauenband Feminist Improvising. Wie kaum eine andere Musikerinnenpersönlichkeit prägt Irène Schweizer die musikalische Frauenbewegung, u. a. beteiligt sie sich 1986 an der Organisation des ersten Frauen-Jazzfestivals in Zürich. Die Suche nach ihrem eigenen musikalischen Ausdruck sowie der Mut, sich von festgefügten musikalischen Normen frei zu machen und sich nicht an konventionellen Standards messen zu lassen (musikalischen, ideologischen, geschlechtsspezifischen), charakterisieren bis heute Irène Schweizers künstlerische Arbeit, Gitta Gsell schuf einen mitreißenden Film über die Ausnahmekünstlerin. Im Anschluß an den Film zeigen wir noch einen 22minütigen Konzertmitschnitt.

DIF

DI 27.05. 18.00 Uhr

 

Irene Schweizer

           
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Di

27.05.

20.00

The Devil Music Ensemble live
Dr. Jekyll & Mr. Hyde
USA 1920, 80 Min., engl. ZT, FSK: ungeprüft
Regie: John S. Robertson
Buch: Clara S. Beranger nach dem Roman von Robert Louis Stevenson
Kamera: Roy Overbaugh
Mit John Barrymore, Brandon Hurst, Martha Mansfield, Charles Lane
Live-Musik: The Devil Music Ensemble – Brendon Wood (guitars, lap steel, synthesizer), Jonah Rapino (electric viola, vibraphone, synthesizer), Tim Nylander (drums, percussion, synthesizer)

Robert Louis Stevensons „Dr. Jeckyll und Mr. Hyde“, die Geschichte eines Arztes, der mit wissenschaftlichen Methoden seine andere Seite, den gewissenlosen Mr. Hyde, zum Leben erweckt, wurde oft verfilmt. Die beiden besten Fassungen sind der Tonfilm von 1931 sowie der Stummfilm von 1920. Letzteren zeigen wir mit Musikbegleitung durch „The Devil Music Ensemble“. Die etablierten amerikanischen Stummfilm-Musiker machen auf ihrer zweiten Europa-Tournee erstmals auch in Wiesbaden Station. Der Kampf zwischen Gut und Böse in einer Person auf der Leinwand mit großartiger Live-Musik im Kino!

DIF

DI 27.05. 20.00 UHR

 

Dr. Jekyll & Mr. Hyde

           
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DIF, 30.04.2008