Programm der Caligari-FilmBühne: Oktober 2008
Filmbühne Caligari

Hier ist das Programm des DIF aufgeführt. Das Gesamtprogramm erfahren Sie unter der Homepage der Caligari-FilmBühne.

Das Programm in der Caligari-FilmBühne:

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Mo

13.10.

17.30

100. Geburtstag Ralph Baum
Marianne
D / F 1954, 108 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Julien Duvivier
Buch: Julien Duvivier
Kamera: Léonce-Henri Burel
Musik: Jacques Ibert
Mit Marianne Hold, Horst Buchholz, Isabelle Pia, Udo Vioff, Jean Yonnel, Harry Hardt , Michael Ande, Bert Brandt, Peter Vogel, Michael Verhoeven

Schon früh wusste der am 4.10.1908 in Wiesbaden geborene Ralph Baum, dass er zum Film wollte. Dort war er in seiner langen Karriere unter anderem als Aufnahmeleiter, Produktionsleiter, Herstellungsleiter und Regisseur tätig. Unter anderem war er über lange Jahre wichtiger Mitarbeiter von Max Ophüls. Wir zeigen ein paar der Filme, an denen Ralph Baum mitgewirkt hat, beginnend mit MARIANNE, bei dem er die Produktionsleitung inne hatte.
Für die Jungen im Schulschloss Heiligenstadt ist Vincent Loringer ein geheimnisvolles Wesen. Mit seiner weichen Stimme singt er fremdartige Lieder zur Gitarre und wird von ihnen nur „der Argentinier“ genannt.
Sie wollen ihn gerne für sich gewinnen, und so rudern sie gemeinsam zum anderen Ufer des Sees, zum geheimnisumwitterten Geisterhaus, um zu sehen, ob der Herrensitz dort wieder bewohnt ist. Doch sie kehren verstört ohne Vincent zurück, und als er plötzlich vor ihnen steht, ist er wie verwandelt. Seine Augen strahlen eine unbeschreibliche Freude aus, er hört und sieht die Freunde nicht mehr. In dem einsamen Haus hat Vincent sie gesehen – Marianne, ein engelhaftes Wesen, das er unbedingt wiedersehen muss! Sie wird dort gefangen gehalten und gibt ihm das Signal, sie zu befreien...
www.filmportal.de

DIF

MO 13.10. 17.30 UHR

 

Marianne

           
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Mo

13.10.

20.00

Neues deutsches Kino
Nichts geht mehr
D 2007, 87 Min., FSK: ab 16
Regie: Florian Mischa Böder
Buch: Alexander Pelluci, Florian Mischa Böder
Kamera: Ergun Cankaya
Musik: Tobias Ellenberg, Daniel Backes
Mit: Jörg Pohl, Jean-Luc Bubert, Nadja Bobyleva, Susanne Bormann

Es sollte ein Studentenstreich sein: Zwei Brüder malen alle Ampeln in Bochum schwarz an und schreiben auf eine zentrale Kreuzung „Nichts geht mehr!“ Doch der durchschlagende Erfolg der Aktion lässt die Polizei Terroristen hinter der Tat vermuten. Nun sind Konstantin und August auf der Flucht - und werden in der Szene gefeiert. „Neue Freunde“ wollen weitere subversive Aktionen mit ihnen durchführen. Ein Leben zwischen Angst und Verfolgung, Plänen und noch mehr Plänen, Partys, Frauen und Alkohol beginnt. Doch es wird auch deutlich, dass Konstantin und August unterschiedliche Pläne für ihr Leben haben... Ein Regiedebüt, das sehr viel für die Zukunft verspricht!

DIF

MO 13.10. 20.00 UHR
DI 14.10. 18.00 UHR

 

Nichts geht mehr

           
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Di

14.10.

15.30

Rückblende – Film ab
La Strada
Italien 1954, 102 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: Federico Fellini
Buch: Federico Fellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano
Kamera: Otello Martelli
Musik: Nino Rota
Mit Giulietta Masina, Anthony Quinn, Richard Basehart, Aldo Silvani, Marcella Rovere, Livia Venturini

Im dritten Film unserer Reihe in Kooperation mit dem Seniorenbeirat der Stadt Wiesbaden verlassen wir zum ersten Mal Deutschland und begeben uns ins europäische Ausland mit Federico Fellinis Meisterwerk LA STRADA. Die Beziehung zwischen der naiven Gelsomina und dem kraftstrotzenden Zampano wurde zu einem Welterfolg und zu einem Klassiker der Filmkunst. Das Lexikon des Internationalen Films schreibt: „Ob als eine simple Geschichte über menschliche Beziehungen oder als Allegorie verstanden – der durch den Zusammenklang aller künstlerischen Faktoren erzielten Intensität wird sich kaum ein Zuschauer entziehen können.“

DIF und Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden

DI 14.10. 15.30 UHR

 

La Strada

           
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Di

14.10.

18.00

Neues deutsches Kino
Nichts geht mehr
Siehe 13.10.

 

 

           
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Di

14.10.

20.00

goEast präsentiert
Ich habe den englischen König bedient
Tschechien 2006, 119 Min., OmU, FSK: ab 0
Regie: Jírí Menzel
Buch: Jírí Menzel nach dem Roman von Bohumil Hrabal
Kamera: Jaromír Sofr
Musik: Ales Brezina
Mit Ivan Barnev, Oldrich Kaiser, Julia Jentsch, Martin Huba

Nachdem die Reihe „goEast präsentiert“ im September mit einer vielversprechenden Nachwuchsregisseurin begonnen hat, folgt in  diesem Monat der neueste Film eines osteuropäischen Altmeisters. Jírí Menzel, der im Februar seinen 70. Geburtstag feierte und 2003 Vorsitzender der goEast Jury war, schuf mit seinem Berlinale Wettbewerbs-Beitrag ICH HABE DEN ENGLISCHEN KÖNIG BEDIENT eine frische, leichthändige Komödie, die in Tschechien Besucherrekorde im Kino brach. Basierend auf dem Roman von Bohumir Hrabal erzählt der Film die Geschichte eines kleinen Mannes mit großem Ehrgeiz: Nachdem Jan Díte in seinen ersten Jobs als Aushilfskellner einen Eindruck vom angenehmen Leben und der großen Welt erhält, ist sein Aufstieg zum Hotelier nicht mehr zu bremsen. Dabei hat er auch keine Scheu, sich im Prag der 30er Jahre mit den
Deutschen gut zu stellen, um seine Karriere voranzutreiben.

DIF

DI 14.10. 20.00 UHR

 

Ich habe den englischen König bedient

           
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Mo

20.10.

18.00

Neues deutsches Kino
AlleAlle
D 2007, 82 Min., FSK: ab 6
Regie: Pepe Planitzer
Buch: Pepe Planitzer
Kamera: Uwe Mann
Mit Eberhard Kirchberg, Milan Peschel, Marie Gruber, Simone Frost, Christina Grosse

„Der poetischste Film der Berlinale 2008“ (ZDF Aspekte) erzählt die Geschichte dreier Außenseiter: Der geistig behinderte Hagen verlässt sein Heim, um seinen Onkel zu finden, und meint ihn in Domühl (großartig: Milan Peschel) gefunden zu haben. Dieser verliebt sich in die gerade aus dem Gefängnis entlassene Ina. Gemeinsam versuchen sie sich ein neues Leben aufzubauen. „Eine Männerfreundschaft, wie wir sie im Kino noch nicht gesehen haben: humorvoll und warmherzig, dabei schnoddrig und unsentimental, in wunderschönen Bildern. Kurz: ein perfekter Film.“ (Brigitte)

DIF

MO 20.10. 18.00 UHR
DI 21.10. 20.00 UHR

 

AlleAlle

           
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Mo

20.10.

20.30

Fundstücke. Vergessene und übersehene Perlen des Films
Der Höllentrip
USA 1980, 102 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: Ken Russell
Buch: Sydney Aaron, nach dem Roman von Paddy Chayefsky
Kamera: Jordan Cronenweth
Musik: John Corigliano
Mit William Hurt, Blair Brown, Bob Balaban, Charles Haid, Drew Barrymore

Seit einem Jahr präsentiert das Mainzer Kulturmagazin :Ikonen: (www.ikonenmagazin.de) in Zusammenarbeit mit dem DIF in der neuen Filmreihe „Fundstücke“ übersehene und vergessene Perlen der Filmgeschichte. Ungewöhnliche, verstörende und herausfordernde Werke der Filmkunst erwarten den Zuschauer, eingeleitet von kurzen Kommentaren aus der :Ikonen:-Redaktion. Zum Jubiläum zeigen wir einen Film von Ken Russell (GOTHIC, DER BISS DER SCHLANGENFRAU, GOTHIC und TSCHAIKOWSKY - GENIE UND WAHNSINN): Junge, forsche Wissenschaft: William Hurt macht Selbstversuche mit Drogen und einem Isoliertank und erlebt phantastische visuelle Abenteuer in seinem eigenen Unterbewußtsein. Diese Experimente erreichen ein Ausmaß, die den Körper an den Rand der Metamorphose bringen und alle bisherigen Koordinaten von Raum und Zeit zu neuen Symbolen arrangieren. Das Lexikon des internationalen Films schreibt „Der tricktechnisch mit enormen Aufwand arbeitende Film gewinnt dem alten Thema überraschend neue Aspekte ab und setzt diese in eindrucksvolle Visionen um.“

DIF und :Ikonen: - das Kulturmagazin

MO 20.10. 20.00 UHR

 

Der Höllentrip

           
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Di

21.10.

18.00

Lehre & Co
Der König der Masken
China / Hongkong 1996, 101 Min., DF, FSK: ab 0
Regie: Wu Tian Ming
Buch: Wie Ming Lun
Kamera: Mu Da Yuan
Musik: Zhao Ji Ping
Mit Chu Yuk, Chao Yim Yin, Zhang Riuyang, Zhao Zhigang

In China sind zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Familien aufgrund der herrschenden Hungersnot gezwungen, ihre Kinder zu verkaufen. Der "König der Masken", dessen einziger Sohn vor einiger Zeit gestorben ist, entdeckt einen lebhaften kleinen Jungen und nimmt ihn zu sich. Denn er sucht einen Nachfolgern, dem er seine Kunst vererben kann. Die Tradition verlangt, daß diese nur an einen männlichen Nachfolger weitergegeben werden kann. Doch nach einiger Zeit - und einigen Lehrstunden - entdeckt er, daß Doggie eigentlich ein Mädchen ist, und versucht, sie loszuwerden. Doch diese läßt sich nicht so einfach loswerden - auch nicht, als noch ein Junge auftaucht. Doch auch dieser beschert dem Straßenkünstler Probleme: ist er doch der entführte Sohn reicher Eltern, und nun werden sie auch noch in einen Kriminalfall hineingezogen.

"Regisseur Wu Tianming hat diese einfache Geschichte äußerst gefühlsstark, aber ohne Sentimentalität erzählt. Zugleich ist "König der Masken" ein Essay über die Rolle der Frau in der chinesischen Gesellschaft, über richtige und falsche Traditionen, über die Liebe - ohne daß über diese Begriffe geredet werden müßte, alles ergibt sich zwanglos aus dem wunderbaren Lauf der Erzählung." (epd-film)

DIF

DI 21.10. 17.30 Uhr

 

Der König der Masken

           
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Di

21.10.

20.00

Neues deutsches Kino
AlleAlle
Siehe 20.10.

 

 

           
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Mo

27.10.

18.00

Stummfilm mit Musik – Lehre & Co
Der Stolz der Firma
D 1914, 61 Min., FSK: ungeprüft
Regie: Carl Wilhelm
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)
Buch: Jacques Burg, Walter Turszinsky
Kamera: Friedrich Weinmann
Mit: Ernst Lubitsch, Martha Kriwitz, Victor Arnold, Albert Paulig, Alfred Kühne, Hugo Döblin
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

Siegmund Lachmann ist schon ein reichlich ungeschickter Bursche, weshalb es nicht lange dauert, bis ihn sein Lehrmeister vor die Tür setzt. Das stört Siegmund freilich wenig, denn er fasst kurzerhand den Entschluss, seine Heimatstadt zu verlassen, um in der Metropole Berlin sein Glück zu machen. Dort findet er bald eine Anstellung in einem feinen Modesalon, wo dem schüchternen Burschen die Herzen der weiblichen Angestellten nur so zufliegen. Das lässt Siegmund sich natürlich gerne gefallen, bis er feststellen muss, dass seine feurigste Verehrerin ausgerechnet die Tochter des Chefs ist - und der ist alles andere als erfreut über die Gelüste seiner Tochter. Kurzum: Siegmund wird gefeuert. Um endlich Karriere zu machen, gibt Siegmund schließlich eine Anzeige auf, in der er „Einheirat in einen Modesalon“ sucht. Die Überraschung ist groß, als ausgerechnet sein alter Chef sich auf die Annonce meldet...
www.filmportal.de

DIF

MO 27.10. 18.00 UHR

 

Der Stolz der Firma

           
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Mo

27.10.

20.00

Erlebnisort Kino
The Purple Rose of Cairo
USA 1984, 82 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Woody Allen
Buch: Woody Allen
Kamera: Gordon Willis
Musik: Dick Hyman
Mit Mia Farrow, Jeff Daniels, Danny Aiello, Dianne Wiest, Van Johnson

Der diesjährige 14. Bundesweite Aktionstag der Kommunalen Kinos widmet sich dem Thema „Erlebnisort Kino“. Das Kino selbst wird zur Hauptfigur in den Mitgliedskino des Bundesverbands kommunale Filmarbeit. Im Kino hat der Film seine optimale Darstellungsform gefunden: Im Kino ist der Film am schönsten. Ein wunderbares Beispiel dafür ist Woody Allens Meisterwerk aus dem Jahr 1984, in dem die Filmfigur Tom Baxter die (in diesem Fall schwarz-weiße) Leinwand verlässt und die bunte Realität betritt, um mit seinem Fan Cecilia das wirkliche Leben kennenzulernen. Aber der Versuch, die Fiktion in die Realität zu überführen, ist ebenso schwierig wie der umgekehrte Versuch, mit Cecilia im Film glücklich zu werden...

DIF

MO 27.10. 20.00 Uhr

 

The Purple Rose of Cairo

           
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Di

28.10.

18.00

Marx Brothers
Room Service - Zimmerdienst
USA 1938, 78 Min., OF, FSK: ab 6
Regie: William A. Seiter
Buch: Morrie Ryskind nach einem Stück von John Murray und Allan Boretz
Kamera: J. Roy Hunt
Mit Groucho, Chico und Harpo Marx, Donald McBride, Lucille Ball, Ann Miller

Für die Marx-Brothers ungewohnt ist diese turbulente Komödie stark an das zugrunde liegende Theaterstück von John Murray und Allan Boretz angelehnt. Dennoch entwickelt sich der typische Charme der großen Komiker, während ein verarmter Produzent mit allen Mitteln versucht, sein Zimmer im für ihn schon lange unzahlbar gewordenen Luxushotel zu behalten – und der Zuschauer kann einen etwas anderen Marx-Brothers Film sehen und dabei dennoch das gewohnte Vergnügen haben!

DIF

DI 28.10. 18.00 Uhr

 

Room Service - Zimmerdienst

           
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Di

28.10.

20.00

100. Geburtatag Ralph Baum
Jenseits des Rheins
D/F/I 1960, 124 Min., DF, FSK: ab 18
Regie: André Cayatte
Buch: André Cayatte, Armand Jammot
Kamera: Roger Fellous
Musik: Louiguy
Mit Charles Aznavour , Nicole Courcel, Cordula Trantow, Georges Rivière, Lotte Ledl, Alfred Schieske, Ruth Hausmeister

Frankreich 1939: Gerade als sich Roger Perrin Hoffnungen macht, eines Tages die Bäckerei seines Schwiegervaters zu übernehmen, erhält er seinen Einberufungsbefehl zur französischen Armee. Der Zeitungsredakteur Jean hingegen hat sich freiwillig als Soldat gemeldet, um gegen Deutschland in den Krieg zu ziehen. Als Kriegsgefangene lernen die beiden jungen Männer sich auf der Rheinbrücke kennen und freunden sich an. Sie werden in ein Gefangenenlager jenseits des Rheins gebracht, wo Roger sich freiwillig zur Arbeit auf einem nahe gelegenen Bauernhof meldet, während Pierre von einem Schmied als Zwangsarbeiter angeheuert wird. Eines Tages gelingt Pierre die Flucht. Er taucht im von deutschen Truppen besetzten Paris unter und schließt sich dem Widerstand an. Roger indes fühlt sich auf dem Bauernhof der Keßlers sehr wohl – besonders zu Helga, der Tochter des Hauses, fühlt er sich hingezogen. Doch in den Wirren des Krieges hat es die Liebe schwer, wie Roger bald schmerzlich feststellen muss...
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DIF

DI 28.10. 20.00 UHR

 

Jenseits des Rheins

           
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DIF, 01.10.2008