Programm der Caligari-FilmBühne: August/September 2008
Filmbühne Caligari

Hier ist das Programm des DIF aufgeführt. Das Gesamtprogramm erfahren Sie unter der Homepage der Caligari-FilmBühne.

Das Programm in der Caligari-FilmBühne:

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Mo

25.08.

17.30

Lehre & Co
Das Brot des Bäckers
Deutschland 1976, 123 Min., FSK: ab 6
Regie: Erwin Keusch
Buch: Erwin Keusch, Karl Saurer
Kamera: Dietrich Lohmann
Musik: Condor
Mit Bernd Tauber, Günter Lamprecht, Maria Lucca, Silvia Reize, Anita Lochner

Der Film erzählt die heiter-melancholische Geschichte eines Bäckerlehrlings (Bernd Tauber) und seines grantigen Meisters (Günter Lamprecht), dessen Geschäft in Zeiten technischer Modernisierung und Rationalisierung sowie der Ausbreitung großer Verteiler-Betriebe in Schwierigkeiten gerät. Die egoistischen Selbstverwirklichungspläne der Bäckersöhne gefährden den kleinen Familienbetrieb.
www.filmportal.de
Sehr konrekt und sinnlich inszenierter Film, der familiären Alltag und soziale Problematik geschickt verbindet.
Lexikon des internationalen Films

DIF

 

Das Brot des Bäckers

           
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Mo

25.08.

20.00

Marx Brothers
Eine Nacht in Casablanca
USA 1946, 85 min, DF, FSK: ab 6
Regie: Archie Mayo
Buch: Joseph Fields, Roland Kibbee
Kamera: James Van Trees
Musik: Werner Janssen
Mit Harpo, Groucho, Chico Marx, Lois Collier, Lisette Verea

Nachdem wir in den letzten Monaten immer wieder Filme von Oliver Hardy und Stan Laurel gezeigt haben, beginnen wir nun auf mehrfachen Wunsch, einmal im Monat einen Film der Marx Brothers zu zeigen, die ebenfalls herausragende Komiker der frühen Filmgeschichte sind. Beginnend mit einem geradezu aberwitzigen film mit einer rasanten Abfolge von großartigen Gags und viruos komischen Nummern, angesiedelt in einem Hotel in Casablanca. Dort haben einige Nazis einen aus Frankreich geraubten Schatz versteckt – und treffen auch die Marx-Brothers, die in ihrem vorletzten Kinofilm ein wahres Feuerwerk an Ideen zünden.

DIF

 

Eine Nacht in Casablanca

           
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Di

26.08.

18.00

Vittorio De Sica
Fahrraddiebe
Italien 1948, 88 min, DF, FSK: ab 12
Regie: Vittorio De Sica
Buch: Cesare Zavattini
Kamera: Carlo Montouri
Musik: Alessandro Cicognini
Mit Lamberto Maggiorani, Enzo Staiola, Lianella Carell, elena Altieri

Noch bevor er 1940 erstmals Regie führte, wurde Vittorio De Sica in den 1930er Jahren in Italien einer der gefeiertsten Schauspieler. Und auch später, als er nach Filmen wie SCHUHPUTZER und FAHRRADDIEBE als Meisterregisseur des italienischen Neorealismus gefeiert wurde, trat er weiterhin als Schauspieler auf, sowohl in italienischen wie internationalen Filmen. Wir zeigen einige Filme de Sicas als Schauspieler und/oder Regisseur, beginnend mit dem Film, der immer noch als das Paradebeispiel des italienischen Neorealismus schlechthin gilt und in allen Bestenlisten der Filmgeschichte auftaucht: FAHRRADDIEBE. Die Geschichte ist einfach: Nachdem er endlich Arbeit als Plakatkleber gefunden hat, wird dem Vater eines kleinen Sohnes das Fahrrad geklaut, das er für die Ausübung des Jobs braucht. Nun durchstreift er zusammen mit dem Kleinen Rom, um den Dieb oder das Fahrrad zu finden. Die herzergreifende Intensität, Natürlichkeit und überzeugende soziale Aussage des mit Laiendarstellern an Originalschauplätzen gedrehten Films beeinflussten des Kino der 50er Jahre weltweit.

DIF

 

Fahrraddiebe

           
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Di

26.08.

20.00

In memoriam Sydney Pollack
Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß
USA 1969, 120 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Sydney Pollack
Buch: James Poe, Robert E. Thompson, nach dem Roman von Horace McCoy
Kamera: Philip Lathrop
Musik: Johnny Green
Mit Jane Fonda, Michael Sarrazin, Susannah York, Gig Young

JENSEITS VON AFRIKA, DIE DOLMETSCHERIN, JEREMIAH JOHNSON, DIE DREI TAGE DES CONDOR: Sydney Pollack war einer der wichtigsten amerikanischen Regisseure, der in jedem Genre intelligente, herausragende Werke schuf. Seine Karriere begann er als Schauspieler (im gleichen Film, in dem auch Robert Redfords Schauspielkarriere begann), doch vor allem als Regisseur ist der am 26. Mai dieses Jahres Verstorbene unvergesslich. NUR PFERDEN GIBT MAN DEN GNADENSCHUSS ist auch im Werk von Sydney Pollack ein herausragender Film, ein schonungsloser, gesellschaftskritischer Film, der in der Zeit der Weltwirtschaftskrise angesiedelt ist und die Geschichte eines Marathontanzturniers erzählt, bei dem viele der Teilnehmer schon alleine deshalb teilnehmen, da sie kostenlose Verpflegung erhalten, solange sie dabei sind – so dass viele auch dann noch tanzen, wenn ihnen die Kräfte dazu eigentlich schon geschwunden sind. Für den Zuschauer ist der unglaublich packende Film eine ebenso schweißtreibende Tour de Force wie für die Teilnehmer des Wettbewerbs.

DIF

 

Nur Pferden gibt man den Gnadenschuß

           
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Fr

29.08.

20.00

Lars von Trier: Riget I
The Kingdom – Hospital der Geister I
DK 1994, 275 min, OmeU, FSK : ab 16
Regie: Lars von Trier
Buch: Lars von Trier, Niels Vorsel, Tomas Gislason
Kamera: Eric Kress
Musik: Joakim Holbek
Mit Ernst-Hugo Järegard, Udo Kier, Kirsten Rolffes, Ghita Nörby, Sören Pilmark, Annevig Schelde Ebbe, Otto Brandenburg

Lars von Trier schuf nicht nur für das Kino unzählige kontroverse, umjubelte Werke (BREAKING THE WAVES, DOGVILLE etc.) , auch für das Fernsehen drehte er eine kunstvolle und bahnbrechende Serie, die eine begeisterte Anhängerschaft fand: THE KINGDOM – HOSPITAL DER GEISTER. Wir freuen uns, dass wir die komplette Serie als 35mm.-Kopie für jeweils eine Aufführung in Frankfurt im Kino im Deutschen Filmmuseum und in Wiesbaden im Caligari aus Dänemark bekommen haben und zeigen am Freitag die komplette erste Staffel, am Samstag die komplette zweite Staffel. Wenn man auch die Staffeln einzeln für sich sehen kann, empfiehlt sich doch der Besuch beider Abende – so fügt sich alles zu einem großen, außerordentlichen Werk zusammen, das mit den gewohnten Stilmitteln spielt, Normen bricht und in eine faszinierende Welt entführt.

DIF

 

The Kingdom – Hospital der Geister I

           
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Sa

30.08.

20.00

Lars von Trier: Riget II
The Kingdom – Hospital der Geister II
DK 1997, 286 min, OmeU, FSK : ab 16
Regie: Lars von Trier
Buch: Lars von Trier, Niels Vorsel, Tomas Gislason
Kamera: Eric Kress
Musik: Joakim Holbek
Mit Ernst-Hugo Järegard, Udo Kier, Kirsten Rolffes, Ghita Nörby, Sören Pilmark, Annevig Schelde Ebbe, Otto Brandenburg

Lars von Trier großartiges Werk spielt mit den genretypischen Charakteristika der Krankenhausserie, bricht diese aber durch von Triers unkonventionelle Herangehensweise gekonnt auf. Im königlichen Reichskrankenhaus von Kopenhagen kommt es immer wieder zu paranormalen und unheimlichen Vorkommnissen. Welche Rolle dabei die jungen Medizinstudenten, der schwedische Oberarzt, die Patienten und Angestellten spielen, sickert nur langsam durch. Die satirische Groteske öffnet sich gegen Ende mehr und mehr dem Schrecken. Das Lexikon des internationalen Films schreibt: „In einer Vielzahl von ironisch-parodistischen Episoden beleuchtet der intelligente Gruselspaß ebenso beiläufig wie treffend das Arbeits-, Gesellschafts- und Gefühlsleben der verschiedenen Patienten und Mitarbeiter der Großklinik. ... Ein apokalyptischer Film, dessen gestalterische Mittel sich in den  Dienst der Sache stellen und zur Verunsicherung des Zuschauers beitragen.“

DIF

 

The Kingdom – Hospital der Geister II

           
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Mo

01.09.

18.00

Vittorio De Sica
Brot, Liebe und Fantasie
Italien 1953, 95 Min., DF FSK: ab 12
Regie: Luigi Comencini
Buch: Ettore Maria Margadonna, Luigi Comencini, Vittorio De Sica
Kamera: Arturo Gallea, Goffredo Bellisario
Musik: Alessandro Cicognini
Mit Vittorio De Sica, Gina Lollobrigida, Marisa Merlini, Roberto Risso

Vittorio De Sica (der auch am Drehbuch beteiligt war) und Gina Lollobrigida in einer beschwingten Liebesgeschichte in einem italienischen Bergdorf. De Sica schwankt als Wachtmeister Carotenuto zwischen der verschlossenen Dorfhebamme und einem wilden Naturkind. Mit den Mitteln des italienischen Neorealismus entwirft der Film ein erfrischendes Bild der Dorfgemeinschaft mit ihrer Lebensfreude, aber auch den dunkleren Seiten: Fröhlichkeit und Melancholie, Boshaftigkeit und Güte, Aberglaube und tiefste Religiosität finden sich hier auf engstem Raum vereint.
 
DIF

 

Brot, Liebe und Fantasie

           
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Mo

01.09.

20.00

In memoriam Sydney Pollack
Tootsie
USA 1982, 116 Min., OmU, FSK: ab 6
Regie: Sydney Pollack
Buch: Larry Gelbart, Murray Schisgal
Kamera: Owen Roizman
Musik: Dave Grusin
Mit Dustin Hoffman, Jessica Lange, Teri Garr, Sydney Pollack, Bill Murray, Geena Davis, Charles Durning

Ein Mann verkleidet sich – aus welchem Grund auch immer – als Frau: Zahlreiche Komödien der Filmgeschichte basieren auf dieser Ausgangssituation, CHARLEYS TANTE sei beispielhaft erwähnt. Was Regisseur Sydney Pollack und sein Hauptdarsteller Dustin Hoffman allerdings daraus machen, wird zu einer wirklich großartigen Komödie, in der Dustin Hoffman als Schauspieler, der nur als Frau verkleidet eine Rolle findet – dann allerdings damit ganz groß rauskommt – eine seiner besten Leistungen zeigt und in die zahlreiche augenzwinkernde Gags über die Absurditäten des Showgeschäfts und den Umgang mit Geschlechterrollen eingebaut sind, die zwar zunächst einmal zu herzhaftem Lachen verführen, aber durchaus einen zweiten Gedanken wert sind.
 
DIF

 

Tootsie

           
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Di

02.09.

17.30

Lehre & Co
Die Farben des Paradieses
Iran 1999, 88 min, OmU, FSK: ab
Regie: Majid Majidi
Buch: Majid Majidi
Kamera: Hashem Attar, Mohammad Davudi
Musik: Alireza Kohandairy
Mit Hossein Mahjub, Mohsen Ramezani, Salemeh Feizi, Mohamad Rahmani

Der blinde Mohammad wartet in Teheran darauf, von seinem Vater aus der Schule abgeholt und zu seinen Schwestern und seiner Großmutter in sein Heimatdorf gebracht zu werden. Doch der Vater will wieder heiraten, schämt sich für den behinderten Jungen und will nicht, daß seine Zukünftige von ihm erfährt. Also bringt er ihn als Lehrling zu einem entlegenen, blinden Zimmermann. Mohammad ist todunglücklich... Eine schlichte Geschichte mit großen Gefühlen und in überwältigenden Bildern, die der Film eindringlich erzählt. Gleichzeitig gelingt es ihm, durch Bild und Ton die Welt des blinden Jungen so eindringlich zu vermitteln, wie es im Kino bislang wohl noch nicht zu erleben war.
"Eine Aufforderung an alle Sinne!" (Süddeutsche Zeitung)
"Eine märchenhafte Fabel, die einfühlsam und in Bildern von archaischer Wucht und Symbolkraft die Sinne der Menschen sensibilisiert." (filmdienst)

DIF

 

Die Farben des Paradieses

           
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Di

02.09.

20.00

goEast präsentiert
Rusalka
Russland 2007, 115 Min., OmeU, FSK: ungeprüft
Regie: Anna Melikian
Buch: Anna Melikan, Natalia Nazarova
Kamera: Oleg Kirichenko
Musik: Igor Vdovin
Mit Masha Shalaeva, Yevgeniy Tsyganov, Maria Sokova, Nastya Dontsova

goEast, Festival des mittel- und osteuropäischen Films, präsentiert ab September einmal im Monat einen besonders sehenswerten Film aus dieser Region. Den Anfang macht RUSALKA / DIE MEERJUNGFRAU, der auf der Berlinale, bei Sundance, in Sofia und Karlovy Vary mit wichtigen Preisen ausgezeichnet wurde. Die Regisseurin Anna Melikjan war bereits 2001 bei goEast im Hochschulwettbewerb und 2005 mit ihrem Spielfilmdebüt MARS im Wettbewerb vertreten, wo sie eine „Lobende Erwähnung“ der Jury erhielt. RUSALKA erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die mit sechs Jahren aufhörte zu sprechen, dafür aber eine andere bemerkenswerte Eigenschaft hat: Sie lässt Wünsche in Erfüllung gehen. Mit 18 verlässt sie ihre Heimatstadt am Meer und zieht nach Moskau. Ein modernes Märchen, in dem sich Mythen und jugendliche Vorstellungskraft zu einer surrealen Großstadtromanze verbinden, in außergewöhnlichen Bildern erzählt.

DIF

 

Rusalka

           
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Mo

08.09.

17.30

Filmwunsch
P. S. Ich liebe Dich
USA 2007, 126 Min., DF, FSK: ab 0
Regie: Richard LaGravenese
Buch: Richard LaGravenese, Steven Rogers
Kamera: Terry Stacey
Musik: John Powell
Mit Hilary Swank, Gerard Butler, Lisa Kudrow, Kathy Bates, Gina Gershon, Harry Connick Jr.

Auf vielfachen Wunsch zeigen wir die Bestsellerverfilmung nach dem Roman von Cecilia Ahern (Tochter des irischen Ministerpräsidenten). Richard LaGravenese, der Drehbuchautor von unvergesslichen Liebesdramen wie DIE BRÜCKEN AM FLUSS und DER PFERDEFLÜSTERER, war genau der richtige, um das wohl intensivste Lebewohl der Filmgeschichte auf die Leinwand zu bringen. Denn schon mit 29 Jahren bleibt Holly allein zurück, als Jerry, bei dem sie die ganz große Liebe gefunden hatte, nach einer Krankheit früh stirbt. Ihr Leben scheint zu Ende, sie zieht sich von allem zurück. Doch eines Tages bekommt sie den ersten Brief mit Jerrys Handschrift – noch vor seinem Tod hat er Briefe verfasst, die ihr nun jeden Monat eine Aufgabe stellen. So beginnt eine Zeit voller Abenteuer... Anrührend, humorvoll und im besten Sinne sentimental – kurz gesagt: einfach schön!
 
DIF

 

P. S. Ich liebe Dich

           
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Mo

08.09.

20.00

Stummfilm mit Musik – 60. Todestag Paul Wegener
Der Golem, wie er in die Welt kam
D 1920, 80 Min., FSK: o. A.
Regie: Paul Wegener
Buch: Paul Wegener, Henrik Galeen
Kamera: Karl Freund
Mit Paul Wegener, Albert Steinrück, Lyda Salmonova, Ernst Deutsch, Otto Gebühr
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

Als ein Edikt des Kaisers die Juden zum Verlassen der Ghettostadt auffordert, ist für Rabbi Löw die Zeit gekommen, nach Regeln magischer Überlieferungen aus Lehm die Gestalt des Golem zu formen, der zum Retter der Juden werden soll. Während Rabbi Löw zur Audienz am Hofe ist, verliebt sich der kaiserliche Bote, Graf Florian, in Löws Tochter. Aus Eifersucht setzt Famulus den Golem zu finsteren Zwecken ein.. Faszinierend an Wegeners Film sind vor allem auch die Bauten, über die der Regisseur selbst sagt: "Es ist nicht Prag, was mein Freund, der Architekt Poelzig, aufgebaut hat. Sondern es ist eine Stadt-Dichtung, ein Traum, eine architektonische Paraphrase zu dem Thema Golem. Diese Gassen und Plätze sollen an nichts Wirkliches erinnern; sie sollen die Atmosphäre schaffen, in der der Golem atmet."

DIF

 

Der Golem, wie er in die Welt kam

           
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Di

09.09.

15.30

Rückblende – Film ab
Die Drei von der Tankstelle
Deutschland 1930, 99 Min., FSK: ab 6
Regie: Wilhelm Thiele
Buch: Franz Schulz, Paul Franck
Kamera: Franz Planer
Musik: Werner R. Heymann
Mit Lilian Harvey, Willy Fritsch, Oskar Karlweis, Heinz Rühmann, Gertrud Wolle

Wilhelm Thiele gilt als der Regisseur, der für die Ufa mit Aufkommen des Tonfilms die Tonfilmoperette kreierte. Mit der Musik von Werner Richard Heymann und mit Lilian Harvey und Willy Fritsch in den Hauptrollen schuf er einige der größten Erfolge der ersten Tonfilmzeit, so LIEBESWALZER und DIE DREI VON DER TANKSTELLE. Die Lieder und Tanz-Szenen entwickeln sich in seinen Filmen direkt aus der Handlung, womit er ein wesentliches Element späterer Hollywood-Musicals vorwegnimmt. In der virtuosen musikalischen Komödie DIE DREI VON DER TANKSTELLE stossen zu Willy Fritsch und Lilian Harvey noch Oskar Karlweis und Heinz Rühmann – die drei Herren spielen Tankstellenbetreiber, die sich alle in dasselbe Mädchen verlieben...

DIF und Seniorenbeirat Wiesbaden

 

Die Drei von der Tankstelle

           
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Di

09.09.

18.00

Filmwunsch
P. S. Ich liebe Dich
Siehe 08.09.

 

 

           
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Di

09.09.

20.00

Filmwunsch
P. S. Ich liebe Dich
Siehe 08.09.

 

 

           
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Mo

15.09.

18.00

Lehre & Co
Fausto
Frankreich 1992, 81 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Rémy Duchemin
Buch: Rémy Duchemin, Richard Morgiève nach einem Roman von Richard Morgiève
Kamera: Yves Lafaye
Musik: Denis Barbier
Mit Ken Higelin, Jean Yanne, Francois Haustesserre, Florence Darel

Dieser zauberhafte französische Film ist eine jener kleinen Filmjuwelen, die durch Mundpropaganda einen gewissen Erfolg haben und ein Kinojahr lang das Publikum faszinieren, dann aber doch unerklärlicher Weise nicht so dauerhaft in Erinnerung bleiben wie etwa DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und CHOCOLAT. Dabei kann man FAUSTO immer wieder sehen und sich verzaubern lassen von der Geschichte des Waisenjungen, der 1965 eine Schneiderlehre in Paris beginnt – und schon bald nicht nur seinen Lehrmeister, sondern auch die Frauen des Viertels mit seinen verrückten Kreationen überrascht und erobert. Schließlich verliebt er sich in eine attraktive Mechanikerin... Großartige Darsteller voller Spiel- und Lebensfreude verzaubern in einem vergnüglichen Kinomärchen über die Macht des Träumens, die Kraft der Liebe und den Glauben an eine schöne Welt.

DIF

 

Fausto

           
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Mo

15.09.

20.00

Fundstücke. Vergessene und übersehene Perlen des Films
Straßen in Flammen
USA 1983, 94 Min., DF, FSK: ab 18
Regie: Walter Hill
Buch: Larry Gross, Walter Hill
Kamera: Andrew Laszlo
Musik: Ry Cooder
Mit Michael Pare, Diane Lane, Rick Moranis, Amy Madigan, Willem Dafoe

Ein Film aus dem Mythos des Rock’n’Roll, Musik für das Auge. Mit einem Rhythmus, der Sichtbares mit Hörbarem rückkoppelt und Hörbares mit Sichtbarem, der Bilder zu Musik macht und Musik zu Bildern. „Ein Rock’n’Roll-Märchen, wo der Leader of the Pack die Queen of the Hop entführt und Soldier Boy heimkommt, um dagegen etwas zu unternehmen“, so beschreibt Regisseur Walter Hill seinen Film. Ein definitives Meisterwerk der Postmoderne, ein knalliges Vieleck der Codes, das alles hat, was Hill und wir lieben am Kino: „Schnittige Autos, Küsse im Regen, Neonlicht, Züge in der Nacht, temporeiche Verfolgungsjagden, Keilereien, Rockstars, Motorräder, Scherze in gefährlichen Situationen und Lederjacken“.
 
DIF und :Ikonen: - das Kulturmagazin

 

Straßen in Flammen

           
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Di

16.09.

18.00

Vittorio De Sica
Casino de Paris
D/F/I 1957, 99 Min., FSK: ab 12
Regie: André Hunebelle
Buch: Hans Wilhelm, Jean Halain
Kamera: Bruno Mondi
Musik: Gilbert Bécaud, Paul Durand, Heinz Gietz, Heinz Kiessling
Mit Caterina Valente, Vittorio De Sica, Gilbert Bécaud, Grethe Weiser, Rudolf Vogel

Catherine Miller (Caterina Valente) ist ein gefeierter Jungstar auf der Bühne des Revuetheaters „Casino de Paris“. Als sie eines Abends von dem berühmten Schriftsteller Alexander Gordy (Vittorio De Sica) angeboten bekommt, die Hauptrolle in seinem neuen Stück zu spielen, willigt sie in der Hoffnung auf eine steile Karriere begeistert ein. Auch ihre Mutter ist entzückt, da sie auf einen reichen Ehemann für ihre Tochter hofft, ganz im Gegensatz zum Vater, der außer sich ist, dass Catherine ihre Karriere beim Revuetheater beenden will. Gordy lädt Catherine nach Cannes ein, wohin er mit seinem Sekretär Jacques vorausgereist ist. Jacques ist kein gewöhnlicher Sekretär, sondern schreibt sämtliche Stücke seines Meisters ... und er weiß auch um die Verführerqualitäten seines Arbeitgebers.
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DIF

 

Casino de Paris

           
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Di

16.09.

20.00

Lehre & Co
Fausto
Siehe 15.09.

 

 

           
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Mo

22.09.

18.00

Rembrandt
England 1936, 110 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Alexander Korda
Buch: Carl Zuckmayer, Lajos Biro, June Head
Kamera: Georges Perinal
Musik: Geoffrey Joye
Mit Charles Laughton, Gertrude Lawrence, Elsa Lanchester, Edward Chapman

Der Film, an dessen Drehbuch Carl Zuckmayer beteiligt war,  erzählt das Leben Rembrandts in Amsterdam 1642 bis 1669: sein Leben in Saus und Braus, nach dem Tod seiner Frau den tiefen Sturz, das Ende der Geduld der Gläubiger, neue Geliebte und verschmähte Verehrerinnen. Als er sein berühmtestes Bild, die Nachtwache, malt, erregt er damit den Zorn der Gildemeister, was weitere tragische Verwicklungen heraufbeschwört.

„Eine mit starken Licht- und Schatteneffekten stimmungsvoll fotografierte und von Charles Laughton mit hinreißender Vitalität gespielte historische Milieu- und Charakterstudie.“ Lexikon des Internationalen Films

DIF

 

Rembrandt

           
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Mo

22.09.

20.00

Lehre & Co
Die Saat der Gewalt
USA 1955, 101 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: Richard Brooks
Buch: Richard Brooks nach einem Roman von Evan Hunter
Kamera: Russell Harlan
Musik: Bill Haley, Charles Wolcott
Mit Glenn Ford, Anne Francis, Louis Calhern, Margaret Hayes

Basierend auf seinen eigenen Erfahrungen als Lehrer in der Bronx schrieb Evan Hunter einen Roman, der von Richard Brooks (DIE KATZE AUF DEM HEISSEN BLECHDACH, KALTBLÜTIG) brillant verfilmt wurde. Ein Weltkriegsveteran nimmt eine Stelle als Englischlehrer an einer Berufsschule an, an der die anderen Lehrer es aufgegeben haben, die Kontrolle über die Schüler zu gewinnen. Doch der neue Lehrer stellt scih dem Kampf mit Kriminellen, die seine Schüler unter Druck setzen, und versucht, das Vertrauen der Jugendlichen zu gewinnen. Ein kompromissloser Film über die Jugendprobleme der 50er Jahre, der zu seiner Zeit heiß diskutiert wurde und heute noch Gültigkeit besitzt sowie Vorbild für viele andere Filme war. Bill Haleys „Rock Around The Clock“, der bereits vor dem Film erfolglos veröffentlich war, wurde als Titelmusik weltberühmt, der Song (und der Rock´n´Roll-Rhythmus überhaupt) wurden zur Erkennungsmusik der damaligen Jugend.

DIF

 

Die Saat der Gewalt

           
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Di

23.09.

18.00

Vittorio De Sica
Schade, dass Du eine Kanaille bist
Italien 1955, 97 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Alessandro Blasetti
Buch: Alessandro Continenza, nach einer Geschichte von Alberto Moravia
Kamera: Aldo Giordani
Musik: Ennio Sensi
Mit Sophia Loren, Vittorio De Sica, Marcello Mastroianni

Die Verfilmung von Alberto Moravias Geschichte einer schönen Diebin, die sich einen Taxi-Fahrer angelt, um ihn zunächst auszunehmen und später zu heiraten, ist eine gleichermaßen temperamentvolle Liebes- und Diebeskomödie, wie einfühlsames Porträt der Stadt Rom. Immer neue Facetten des Lebens in der italienischen Hauptstadt kommen zum Vorschein – und auch die komische Begabung von Sophia Loren, die mit intuitiver Balance zwischen Sex-Appeal und Komik kongenial neben Vittorio De Sica und Marcello Mastroianni überzeugt.

DIF

 

Schade, dass Du eine Kanaille bist

           
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Di

23.09.

20.00

Lehre & Co
Das Parfum
D 2006, 147 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Tom Tykwer
Buch: Andrew Birkin, Bernd Eichinger, Tom Tykwer nach dem Roman von Patrick Süskind
Kamera: Frank Griebe
Mit Ben Wishaw, Dustin Hoffman, Alan Rickman, Rachel Hurd-Wood

Man mag sich streiten, ob Tom Tykwers aufwendige Verfilmung von Patrick Süskinds Roman der Vorlage gerecht wird oder nicht: Auf jedem Fall wird hier wieder einmal großes historisches Kino mit faszinierender Kulisse geboten, dass einen in eine fremde Welt entführt.
Frankreich, 1738: Jean-Baptiste Grenouille wird unter widrigsten Umständen auf dem Pariser Fischmarkt geboren und gleich ausgesetzt, wofür seine Mutter hingerichtet wird. Das Waisenkind besitzt eine bemerkenswerte Fähigkeit: den wahrscheinlich feinsten Geruchssinn, den es je gegeben hat. Nach mörderischer Arbeit bei einem Gerber wird er von dem Pariser Parfumeur Baldini als Lehrling angenommen. Schnell überflügelt er den Meister in der Kunst des Duftmischens, doch seine Obsession lässt ihn bald zum Mörder werden: Besessen von der Idee, den Duft eines Menschen zu konservieren, ermordet er ohne Skrupel junge Frauen, deren Duft ihn fasziniert. Bald merkt er jedoch, dass seine Kenntnisse der Duftkonservierung nicht ausreichen, und macht sich auf, seine Lehre in der Parfummetropole Grasse zu vervollkommnen. Dort entdeckt er den betörendsten Duft, den er je eingeatmet hat: Es ist der der jungen, wunderschönen Laura, die aber von ihrem ebenso lebensklugen wie liebenden Vater beschützt wird.
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Das Parfum

           
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Mo

29.09.

18.00

Vittorio De Sica
...und dennoch leben sie
Italien 1960, 100 Min., DF, FSK: ab 18
Regie: Vittorio De Sica
Buch: Cesare Zavattini, Vittorio de Sica nach dem Roman von Alberto Moravia
Kamera: Gabor Pogany
Musik: Armando Trovaioli
Mit Sophia Loren, Jean-Paul Belmondo, Raf Vallone, Eleonora Brown

1943 flüchtet eine junge Witwe mit ihrer Tochter aus Rom in ein Dorf in den Bergen. Dort beginnt sie eine Romanze mit einem jungen Lehrer. Doch auch hier ist das Leben nicht sicher – selbst das ärmliche Bergdorf wird von Krieg nicht verschont, so dass Mutter und Tochter wieder nach Rom zurückkehren wollen. Ihre Reise wird zu einer qualvollen Odyssee, die sie die Schrecken der letzten Kriegshandlungen und die Ausweglosigkeit aus Angst und Gewalt schmerzhaft erfahren lässt. Sophia Loren wurde für ihre Rolle in dem aufwühlenden Melodram nach Alberto Moravias Roman mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet.

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...und dennoch leben sie

           
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Mo

29.09.

20.00

Lehre & Co
Ressources Humaines
F 2000, 103 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Laurent Cantet
Buch: Laurent Cantet, Gilles Marchand
Kamera: Claire Caroff, Matthieu Poiret Delpech
Mit Jalil Lespert, Jean-Claude Vallod, Chantal Barré

Frank, Student der Betriebswirtschaft, beginnt ein vielversprechendes Praktikum in einer Firma. Eine seiner Aufgaben ist es, eine Befragung über die 35-Stunden-Woche durchzuführen. Mit der Zeit wird ihm klar, dass seine Befragung dazu dienen soll, den Betrieb umzustrukturieren und Angestellte zu lassen – Angestellte, unter denen auch sein Vater ist. Der Vater will die Entlassung widerspruchslos hinnehmen und hofft, dass aus seinem Sohn etwas wird, der Sohn hingegen will sein Praktikum schmeißen und einen Arbeitskampf organisieren... Ein mitreißender emotionaler Film über den Arbeitskampf in einer kleinen Firma und über eine Vater-Sohn-Beziehung. Selten wurden Themen wie Arbeitsethik, Aufsteigermentalität, Anpassung und Widerstand so packend im Kino dargestellt.

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Di

30.09.

18.00

Der Rikschamann
Japan 1958, 85 Min., DF, FSK: ab 6
Regie: Hiroshi Inagaki
Buch: Mansaku Itami, Hiroshi Inagaki, nach dem Roman von Shunsaku Iwashita
Kamera: Kazuo Yamada
Musik: Ikuma Dan
Mit Toshiro Mifune, Hideko Takamine, Hiroshi Akutagawa, Kaoru Matsumoto

Die einen halten den Rikschamann Muhomatsu für einen Teufel, die anderen für einen Eulenspiegel. Bekannt ist er auf jeden Fall in der ganzen Stadt: vor Temperament fast überschäumend, immer für eine Rauferei gut, aber im Grunde seines Herzens ein guter Mensch und trotz seiner Armut stets fröhlich und mit sich und seiner Umwelt zufrieden. Eines Tages hilft er einem kleinen Jungen, der vom Baum gefallen ist, und freundet sich so mit dem Hauptmann und seiner jungen schönen Frau an. Und verliebt sich unsterblich...

„Ebenso gefühlsstarker wie poesievoller japanischer Film mit einem herausragenden Hauptdarsteller (Kurosawa-Schauspieler Toshiro Mifune) und temperamentvoll inszenierten Bildern aus der Zeit des alten Japan vor dem Ersten Weltkrieg.“ Lexikon des Internationalen Films

Ausgezeichnet mit dem Goldenen Löwen für den besten Spielfilm der Biennale Venedig 1958.

DIF

 

Der Rikschamann

           
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Di

30.09.    

20.00

Neun Monate
Lars und die Frauen
USA 2007, 106 Min., DF, FSK: ab 0
Regie: Craig Gillespie
Buch: Nancy Oliver
Kamera: Adam Kimmel
Musik: David Torn
Mit Ryan Gosling, Emily Mortimer, Paul Schneider, Patricia Clarkson

Auf vielfachen Wunsch wiederholen wir einen der schönsten Filme dieses Kinojahres: Lars wohnt in der Garage des von den Eltern geerbten Hauses. Im Haus wohnen sein Bruder Gus und dessen Frau. Nur selten haben sie Kontakt miteinander – denn Lars führt ein sehr zurückgezogenes Leben, auch auf der Arbeit freundet er sich mit niemandem richtig an. Als eines Tages eine neue Kollegin Gefallen an Lars findet und seine Schwägerin ein Kind erwartet, überrascht Lars seine Umwelt mit einer neuen Freudin. Für ihn eine bildschöne Brasilianerin, für alle anderen eindeutig eine lebensgroße Sexpuppe aus Silikon. Doch die Ärztin erklärt, dass Lars nur von seinen Wahnvorstellungen zu heilen wäre, wenn die ganze Gemeinde Lars Freundin behandeln würde, als wäre sei tatsächlich lebendig. Die ungewöhnlichste Komödie des Kinojahres. In der wundersamen und hinreißend liebenswerten Geschichte eines sympathischen Außenseiters gibt es anfangs viel zu Lachen, danach entwickelt sich bei allem Humor aber vor allem eine durch und durch überzeugende, mitreißende Geschichte mit Charakteren, mit denen man leidet und jubelt, mit Skurrilität und Charme und absoluter Originalität, die nicht auf den lauten Humor, sondern auf feinfühligen Witz und Charakterzeichnung setzt.

DIF

 

Lars und die Frauen

 

 

DIF, 25.07.2008