Mo

4.05.09

17.30

Alfred Hitchcock
Immer Ärger mit Harry
USA 1955, 100 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Alfred Hitchcock
Buch: John Michael Hayes nach einer Novelle von J ack Trevor
Kamera: Robert Burks
Musik: Bernard Herrman
Mit Edmund Gwenn, John Forsythe, Shirley MacLaine, Mildred Natwick

Immer Ärger mit Harry

Die erste Filmrolle von Shirley MacLaine in einem der ungewöhnlichsten Filme Alfred Hitchcocks, eine Krimikomödie der Sonderklasse, die viele Nachahmer gefunden hat, doch nie erreicht wurde: Harry ist eine Leiche im Wald, die versteckt und gefunden wird, vergraben und wieder ausgegraben – und das nicht nur einmal. Niemand in dem kleinen Dorf in der Nähe weiß, woran Harry gestorben ist, doch gibt es hier mehr Menschen, die sich am Tod des Verstorbenen schuldig fühlen, als es überhaupt Täter geben kann. Schlicht und ergreifend urkomisch!

DIF

Mo

4.05.09

20.00

Fundstücke. Vergessene und übersehene Perlen des Films
Tenebrae
Italien 1982, 96 Min., DF, FSK: ab 18
Regie: Dario Argento
Buch: Dario Argento
Kamera: Luciano Tovoli
Musik: Simonetti, Pignatelli, Morante
Mit: Anthony Franciosa, John Saxon, Giuliano Gemma, Daria Nicolodi, John Steiner

Tenebrae

Das Drehbuch von SPIEL MIR DAS LIED VOM TOD, die Produktion von DAWN OF THE DEAD: Dario Argento war an unzähligen Kultfilmen auf die eine oder andere Weise beschäftigt. Auch seine eigenen Regiearbeiten haben eine eingeschworene Fangemeinde gewonnen, sowohl die Horrorfilme wie auch die Thriller – Argentos extravagante Inszenierungen wurden stilbildend in beiden Genres, im Bereich der Thriller gehört er zu den Gründern des typisch italienischen Sub-Genres „Giallo“. Hierzu gehört auch TENEBRAE – wie so mancher Argento-Film mit spektakulären Mordfällen und einer Inszenierung wie im Rausch, bei der nicht die Handlung (in diesem Fall um einen amerikanischen Autoren, der in Rom für seinen neuen Horrorroman wirbt und dabei in eine Mordserie gerät) das prägende Stilmerkmal eines Filmemachers ist, den es auch für die seriöse Filmkritik zu großen Teilen noch zu entdecken gilt.

DIF und :Ikonen: - das Kulturmagazin

Di

5.05.09

18.00

Film und Propaganda
Ich war FBI-Mann M.C.
USA 1950, 80 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: Gordon Douglas
Buch: Crane Wilburg
Kamera: Edwin DuPar
Musik: Max Steiner
Mit Frank Lovejoy, Dorothy Hart, Philip Carey, James Millican, Richard Webb

Ich war FBI-Mann M.C.

Das Seminar „Film und Propaganda“ an der Universität Mainz untersucht die Bedeutung der Filmpropaganda und ihren Einsatz in demokratischen und in diktatorischen Regimes. Dabei werden einige Schlüsselfilme analysiert - Werke, die in Deutschland, Italien und in der Sowjetunion entstanden sind, Thriller des Kalten Kriegs, erfolgreiche Hollywoodproduktionen aus jüngster Zeit und dokumentarische Provokationen von Michael Moore. Untersucht wird das Verhältnis zwischen brisanten Themen und ideologischen Konstrukten, kultureller Tradition und Stereotypen der Unterhaltung. Diskutiert werden soll die Legitimation des Einsatzes von emotional aufpeitschenden Mitteln bei der Auseinandersetzung mit politischen Problemen in Fiktion und dokumentaren Genres. Wir zeigen im Caligari Filme begleitend zu diesem Seminar, zunächst einen tendenziösen Film aus der McCarthy Ära über den Kampf eines Geheimagenten des FBI gegen die kommunistische Partei (und über die privaten Probleme, die er deswegen hat, da auch seine Familie keine Ahnung davon hat, dass er für das FBI arbeitet).

DIF

Di

5.05.09

20.00

Film und Propaganda
GPU
Deutschland 1942, 86 Min., FSK: ungeprüft
Regie: Karl Ritter
Buch: Karl Ritter, Felix Lützkendorf, Andrews Engelmann
Kamera: Igor Oberberg
Musik: Herbert Windt
Mit Laura Solari, Andrews Engelmann, Marina von Ditmar, Will Quadflieg

GPU

Frau Prof. Dr. Oksana Bulgakova, die Leiterin der Filmwissenschaften der Universität Mainz, hält dort ein Seminar über den Einsatz von Filmpropaganda in demokratischen und diktatorischen Regimes (siehe Text zu ICH WAR FBI-MANN M.C.). Ein beispiellos finsterstes Kapitel der Filmgeschichte sind die Propagandafilme der NS-Zeit, in die Filmwirtschaft politisch kontrolliert und Filme gezielt als Propagandamittel mißbraucht wurden. Zu diesem antisowjetischen Propagandafilm über die Aktivitäten der sowjetischen Geheimpolizei GPU in Westeuropa 1939/40 wird Frau Prof. Dr. Oksana Bulgakova vor Beginn des Films in der Caligari FilmBühne eine Einführung halten. Zum Inhalt: Die Geigenvirtuosin Olga Feodorowna arbeitet nebenbei für die GPU. In dem Leiter der GPU-Sektion Europa Nikolai Bokscha erkennt sie den Mann wieder, der für den Tod ihrer Familie in den Wirren der russischen Revolution verantwortlich war. Sie denunziert Bokscha, der als Doppelagent auch für die Franzosen arbeitet, bei der GPU-Zentrale in Moskau.

Einführung: Prof. Dr. Oksana Bulgakova

DIF

Mo

11.05.09

18.00

Über Macht
Strange Culture
USA 2007, 75 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Lynn Hershman Leeson
Buch: Lynn Hershman Leeson
Kamera: Hiro Narita
Musik: The Residents
Mit Thomas Jay Ryan, Tilda Swinton, Peter Coyote, Josh Kornbluth, Steve Kurtz

Strange Culture

Wem auch immer man im Februar 2008 in Berlin über den Weg lief und fragte, welche Filme man denn gesehen haben müsse: Alle waren sich einig, dass STRANGE CULTURE einer der absoluten Höhepunkte der Berlinale 2008 war, die in ihrem Katalog schrieb: „Eine seltsame Kultur ist in STRANGE CULTURE zu bewundern: die paranoide Kultur der Amerikaner. Geschildert wird der wahre Fall von Steve Kurtz, Kunstdozent an der Universität in Buffalo und einer der Begründer des Critical Art Ensemble. Als seine Frau am 11. Mai 2004 im Schlaf stirbt, ruft er die Notfallnummer. Die eintreffenden Polizisten befinden sein Labor für gefährlich und alarmieren das FBI, das Kurtz als Bioterrorist verhaftet. Schnell ist aber klar, dass die Frau von Kurtz an einem Herzversagen gestorben ist und die gefundenen Bakterienkulturen, die für ein Kunstprojekt gezüchtet worden sind, das die Zusammenhänge zwischen Kunst und Konsum aufzeigen sollte, unbedenklich sind. Da der gesellschafts- und regierungskritische Künstler nun aber schon einmal verhaftet worden ist, muss er auch verurteilt werden, sonst würden die Behörden lächerlich aussehen. So wird Kurtz einfach des Betrugs angeklagt. Der Film von Lynn Hershman Leeson ist gleichermassen Kunstwerk wie Dokumentation. Die Figuren von Steve Kurtz und seiner Frau werden teilweise von den Schauspielern Thomas Jay Ryan und Tilda Swinton gespielt, die auch eigene Aussagen zu Protokoll geben.“

DIF und Nassauischer Kunstverein Wiesbaden

Mo

11.05.09

20.00

Über Macht
Die Schuld, eine Frau zu sein
Pakistan / USA 2006, 95 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Mohammed Naqvi
Kamera: Ahmed Bashir
Musik: Jan Duszynski
Mit Mukhtaran Mai, Naseem Akhtar, Shaukat Aziz, Ghulam Fareed, Shaqoor G. Fareed

Die Schuld, eine Frau zu sein

Wir freuen uns sehr, dass zu diesem wichtigen Dokumentarfilm der Regisseur aus den USA nach Wiesbaden kommt – ein eindringlicher Film über eine Selbstbefreiung, die um die Welt ging: Als Wiedergutmachung für ein angebliches Vergehen ihres Bruders wird die Pakistanerin Mukhtar Mai von den Männern eines Nachbarclans vergewaltigt – vor zahlreichen Zeugen. Die junge Frau weigert sich, die ihr zugedachte Rolle zu akzeptieren und sich aus Scham selbst zu töten, wie es üblich ist. Mit Hartnäckigkeit und gegen viele Widerstände bringt sie die Täter vor Gericht. Mit der Entschädigungszahlung baut sie die erste Schule für Mädchen und junge Frauen in ihrem Heimatdorf auf.

Zu Gast: Mohammed Naqvi

DIF und Amnesty International

Di

12.05.09

15.30

Rückblende – Film ab
Die Herbstzeitlosen
Schweiz 2006, 86 Min., OmU, FSK: ab 0
Regie: Bettina Oberli
Buch: Bettina Oberli, Sabine Pochhammer
Kamera: Stéphane Kuthy
Musik: Luk Zimmermann
Mit: Stephanie Glaser, Annemarie Düringer, Heide Maria Glössner, Monica Gubser, Hanspeter Müller-Drossaart, Lilian Naef

Die Herbstzeitlosen

Seit ihr Mann gestorben ist, hat Martha nur noch wenig Freude am Leben, und ihr Tante-Emma-Laden dümpelt nur noch vor sich hin. Sohn Walter, der alles andere als heilige Dorfpfarrer, möchte den Laden sowieso für seine Bibelgruppe. Zum Glück gibt es noch die quirlige Lisi, die gegen die allgemeine Resignation ankämpft und Martha dazu bringt, doch noch ihren ein ganzes Leben lang gehegten Traum zu verwirklichen: eine eigene Dessous-Boutique. Und so wird aus dem braven Tante-Emma-Laden beinahe über Nacht ein sündiger Reizwäschetempel, der die (Schein-)Moral des ganzen Dorfes auf den Kopf stellt… Der Schweizer Publikums-Hit DIE HERBSTZEITLOSEN ist eine fröhliche Komödie, in der vier Frauen mit viel Charme, Herz und Biss das Leben eines verschlafenen Dorfes durcheinanderbringen. Regisseurin Bettina Oberli erzählt liebevoll und mit viel Humor von der zweiten Chance und dem Mut, den man braucht, um sie zu nutzen. In der Tradition von KALENDER GIRLS und WIE IM HIMMEL erfüllen sich die lebenslustigen Rentnerinnen ihre Träume – wunderbar dargestellt von einem großartigen Ensemble um die Schauspielerin Stephanie Glaser. Die rebellischen Damen mit ihrem äußerst optimistischen Blick auf das Leben werden auch Sie begeistern!

DIF und Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Di

12.05.09

18.00

Über Macht – „Streik im Kino“
Streik(t)raum
Frankreich 2007, 95 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Matthieu Chatellier, Daniela de Felice
Buch: Matthieu Chatellier, Daniela de Felice
Kamera: Matthieu Chatellier

Streik(t)raum

Mai 2006. Nach 2 Monate langer Mobilmachung gegen den CPE - den neuen Erstanstellungsvertrag für junge Arbeitnehmer, der eine zweijährige Probezeit vorsieht, während der sie grundlos entlassen werden können – beschließen die Studenten in Caen, ihre Universität zu bestreiken. Über 3 Wochen wird dieser Kampf dauern, dessen zugleich parteiische und realistische Chronik Mathieu Chatellier und Daniela de Felice hier erstellen. Stets auf der Seite der Studenten und auf der Höhe der Ereignisse, verfolgen die Autoren von (G)RÈVE GÉNÉRAL(E) die Bewegung vom Inneren der Universität, die zur selbstverwalteten Jugendherberge und zur Hochburg  zunehmend angespannter Vollversammlungen geworden ist, bis hin zu Demonstrationen auf der Straße.
Katalog Festival Visions du Réel Nyon 2008

DIF

Di

12.05.09

20.00

Über Macht
Die dünnen Mädchen
D 2008, 94 Min., FSK: ab 12
Regie: Maria Terea Camoglio
Buch: Michael Bertl, Maria Teresa Camoglio
Kamera: Sophie Maintigneux

Die dünnen Mädchen

Kein Film über Models, Fashion oder Celebrities, sondern über einen Schrei nach Hilfe, über und mit verschiedenen ganz normalen Mädchen und Frauen, ihre Beweggründe und ihre Seelenzustände, die zu furchtbarer Selbstzerstörung führen. Ein äußerst sehenswerter Dokumentarfilm zum Thema Anorexie, der mit vielen weitverbreiteten Vorurteilen aufräumt und wissenswerte Einblicke in das Krankheitsbild gibt. Die Filmemacher haben einen sehr nahen Zugang zu den dünnen Mädchen bekommen, die sich bemerkenswert reflektiert und offen zu der sie quälenden Krankheit äußern. Ein spannender Film, der auch durch schöne filmische Ideen überzeugt und nie respektlos oder reißerisch mit seinen Protagonistinnen umgeht.

DIF und Forum für Ess-Störungen in Wiesbaden

Di

19.05.09

17.30

cine en vogue
Die Klasse
F 2008, 130 Min., OmU, FSK: ab 0
Regie: Laurent Cantet
Buch: Laurent Cantet, François Bégaudeau, Robin Campilo
Kamera: Pierre Milon, Catherine Pujoi, Georgi Lazarevski
Mit: François Bégaudeau, Nassim Amrabt, Laura Baquela, Vincent Caire, Julie Athenol

Die Klasse

Die Goldene Palme Cannes ging nach langen Jahren endlich wieder an einen einheimischen Film – überraschend, denn niemand hatte vor dem Festival den in dokumentarischen Stil gedrehten Film über einen Lehrer im 20. Pariser Arrondissement, einem Multi-Kulti-Viertel und sozialem Brennpunkt, auf der Rechnung, und doch auch wenig überraschend, denn nach der ersten Vorführung des Films mit geradezu endlosen Standing Ovations war der Film für alle, die ihn gesehen hatten, einer der Hauptfavoriten. Der Kampf der Lehrer um – und manchmal leider auch gegen – ihre 14- bis 15-jährigen Schülern, mit mehreren Kameras gefilmt, ist so lebensecht in Szene gesetzt, zieht den Zuschauer so unweigerlich in seinen Bann und ist emotional so unglaublich fesselnd, zeigt Probleme auf und gibt gleichzeitig viel Hoffnung. Ganz großes Kino! DIE KLASSE läuft auch vorab am Freitag, den 15.5. um 20 Uhr im Murnau Filmtheater, dort in Kombination mit SCHULE DER ELITE (18 Uhr), einem Film im Rahmen des Festivals „Über Macht“ über eine Schule in der Schweiz, in der Europas Elite ideologisch gebildet werden soll.

DIF

Di

19.05.09

20.00

Filmwunsch
Der Knochenmann
Österreich 2007, 126 Min., FSK: ab 16
Regie: Wolfgang Murnberger
Buch: Wolfgang Murnberger, Josef Hader, Wolf Haas nach dem Roman von Wolf Haas
Kamera: Peter von Haller
Musik: Sofa Surfers
Mit:  Josef Hader, Josef Bierbichler, Birgit Minichmayr, Simon Schwarz, Stipe Erceg

Der Knochenmann

Wolf Haas Krimis um den lakonischen Privatdetektiv Brenner gelten als Kultromane, dank des wunderbaren Josef Hader wurden auch die ersten zwei Verfilmungen, KOMM, SÜSSER TOD und SILENTIUM, zu Erfolgen. KNOCHENMANN ist nun der endgültige Durchbruch der Filmreihe: Einen derart gelungenen Thriller gab es schon lange nicht mehr im Kino, bei dem düster-schaurige Spannung und urkomische Dialoge das Publikum zwischen bangen und lachen mitfiebern lassen. Brenner ist dabei anfangs nur auf der Spur eines verschwundenen Mannes, der noch Schulden hat. Die Spur führt bis zu einer Backhendstation von legendärem Ruf – doch die Knochenmehlmaschine dort zermahlt nicht nur Hühnerreste.

DIF

Mi

20.05.09

17.30

Filmwunsch
Der Knochenmann
Siehe 18.05.

Mi

20.05.09

20.00

cine en vogue
Die Klasse
Siehe 18.05.

Mo

25.05.09

18.00

„Streik im Kino“
Streik
UdSSR 1924, 68 Min., russische Zwischentitel deutsch eingesprochen, FSK: ab 12
Regie: Sergej M. Eisenstein
Buch: Kollektiv des Proletkult-Theaters
Kamera: Edouard Tisse
Musik: Bernd Kampka
Mit: Maxim Schtrauch, G. Alexandrow, M. Gomorow, I. Iwanow, A. Antonow

Streik

Der Erstlingsfilm des damals 25jährigen Sergej Eisenstein, der damit den Grundstein für eine außerordentliche Karriere legte und gleich zeigte, dass er in der Filmgeschichte neue Standards setzt. Schon ein Jahr vor PANZERKREUZER POTEMKIN (im Juni im Caligari) mit der berühmten Treppenszene erprobte Eisenstein die Möglichkeiten der “Kollisionsmontage”, als er Bilder vom Massaker an den Streikenden im vorrevolutionären Russland mit dokumentarischen Aufnahmen eines Schlachthauses konfrontiert. Geschickt verbindet Eisenstein Einflüsse aus Kinovorbildern (etwa die Montagetechnik von D. W. Griffith in INTOLERANCE) und Theater zu einem eigenen Werk.

DIF

Mo

25.05.09

20.00

Auf vielfachen Wunsch nochmals
Willkommen bei den Sch´tís
F 2008, 100 Min., DF, FSK: ab 6
Regie: Dany Boon
Buch: Dany Boon, Alexandre Charlot, Franck Magnier
Kamera: Pierre Aim
Musik: Philippe Rombi
Mit: Kad Merad, Dany Boon, Zoé Félix, Lorenzo Ausilia-Foret, Anne Marivin

Willkommen bei den Sch´tís

Auf vielfachen Wunsch nochmals: der erfolgreichste französische Film aller Zeiten, der es mit weit über 20 Millionen Kinobesuchern in Frankreich geschafft hat, TITANIC von Platz 1 der All-Time-Charts zu stoßen. Verständlich, denn die Komödie über einen Postdirektor, der unfreiwillig aus der Provence ganz in den Norden Frankreichs an die Grenze Belgiens versetzt wird, ist wirklich urkomisch. Die dortigen Bewohner werden die „Ch’tis“ genannt und haben in etwa den Status wie in Deutschland die Ostfriesen – in Restfrankreich werden jede Menge Witze über sie gerissen. Der Film jedoch macht seine Witze nicht über, sondern mit den „Ch’tis“. Die deutsche Synchronfassung ist ebenso wie der Film selbst ein Meisterwerk, so dass nicht nur die großartige Situationskomik, sondern auch der Dialogwitz perfekt übertragen wird. Wir wünschen viel Vergnügen bei einer genialen Komödie!

DIF

Di

26.05.09

17.30

Auf vielfachen Wunsch nochmals
Willkommen bei den Sch´tís
Siehe 25.05.

Di

26.05.09

20.00

Auf vielfachen Wunsch nochmals
Willkommen bei den Sch´tís
Siehe 25.05.