Mo

2.11.

18.00

80. Geburtstag Liselotte Pulver
Gustav Adolfs Page
D/Österreich 1960, 93 Min., FSK: ab 12
Regie: Rolf Hansen
Kamera: Günther Anders
Musik: Anton Profes
Mit Liselotte Pulver, Curd Jürgens, Ellen Schwiers

Gustav Adolfs Page

Am 11. Oktober feierte Liselotte Pulver ihren 80. Geburtstag. Wir zeigen aus diesem Anlass eine kleine Reihe mit Filmen der populären Schauspielerin, die nicht nur in deutschen Filmen, sondern auch international Erfolge feierte. Den Auftakt macht die Verfilmung von Conrad Ferdinand Meyers Erzählung einer jungen Frau aus Nürnberg, die für den Schwedenkönig Gustav Adolf schwärmt und ihn im Dreißigjährigen Krieg als Page dient und aufs Schlachtfeld folgt.

DIF

Mo

2.11.

20.00

Preisgekrönte Werbefilme
Cannes-Rolle 2009
Kompilationsfilm von in Cannes prämierten Werbefilmen aus aller Welt, ca 100 Min., FSK: ab 12

Das bedeutendste Werbefestival der Welt stellte in seiner 56. Ausgabe wieder jede Menge Rekorde auf. Über 9000 Kreative aus aller Welt trafen sich beim "International Advertising Festival". Wichtiger als die Quantität ist allerdings auch dieses Jahr die Qualität, und die war dieses Jahr nochmal etwas besser als im Vorjahr, so dass die Auswahl der besten Filme, der Gewinner der bronzenen, silbernen und goldenen Löwen sowie des Grand Prix beste Unterhaltung verspricht. Wir wünschen viel Vergnügen mit den gelungensten, schönsten, witzigsten, interessantesten, schrillsten Werbespots aus aller Welt.

Di

3.11.

18.00

Preisgekrönte Werbefilme
Cannes-Rolle 2009
Siehe 02.11.

Di

3.11.

20.00

80. Geburtstag Liselotte Pulver
Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull
Deutschland 1957, 107  Min, FSK: ab 16
Regie: Kurt Hoffmann
Buch: Robert Thoeren, nach einem unvollendeten Roman von Thomas Mann
Kamera: Friedl Behn-Grund
Mit Horst Buchholz, Liselotte Pulver, Ingrid Andree, Paul Dahlke

Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Nach Thomas Manns gleichnamigen unvollendetem Roman wird die unglaubliche Erfolgsgeschichte eines Sonnenkindes und Schelmen erzählt: Nachdem Felix Krull dank seiner Schauspielkunst vom Militär für untauglich erklärt wird, beginnt er in Paris zunächst sein Arbeitsleben im Hotel, um bald darauf selbst als hoher Herr, als Marquis de Venosta, durch die Welt zu reisen. Sein Glück bei den Damen, namentlich bei der extravaganten Madame Houpflé und bei Zouzou, der Tochter seiner Reisebekanntschaft Professor Kuckuck, ist ihm dabei außerordentlich behilflich. Felix Krull ist stets in der Lage, seine Umwelt für sich zu begeistern, so dass selbst ein Mordverdacht nicht zwangsläufig zur Verzweiflung führen muss.
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DIF

Mo

9.11.

17.30

goEast präsentiert
Das Massaker von Katyn
Polen 2007, 121 Min., OmU, FSK: ab 16
Regie: Andrzej Wajda
Buch: Andrzej Wajda, Władysław Pasikowski
Kamera: Paweł Edelman
Musik: Krzysztof Penderecki
Mit Maja Ostaszewska, Artur Zmijewski, Andrzej Chyra, Jan Englert, Danuta Stenka, Pawel Malaszynski

Das Massaker von Katyn

Andrzej Wajdas Oscar-nominierter Spielfilm beginnt mit einer Fluchtszene. Polnische Zivilisten fliehen vor den deutschen Invasionstruppen in Richtung Osten. Auf einer Brücke stoßen sie auf Landsleute, die vor den sowjetischen Truppen in die entgegengesetzte Richtung flüchten. Polen hat seine Souveränität verloren, das Land wird zwischen den beiden Diktaturen aufgeteilt. So ist von Anfang an klar, dass es um mehr geht als um die Morde in Katyn. Die historischen Fakten dieses Massakers sind bekannt: Kurz nach dem Einmarsch erst deutscher und dann sowjetischer Truppen nach Polen im Herbst 1939 wurden mehr als 20.000 polnische Offiziere von den Sowjets in Gefangenschaft genommen und später in den Wäldern nahe des Dorfes Katyn erschossen – unter ihnen auch Andrzej Wajdas Vater. Der Film zeigt die gefangenen und später ermordeten Soldaten, und auch das Schicksal einiger Familien, die Ehemänner, Väter oder Söhne verloren. Aber KATYŃ erzählt eben nicht nur von den Exekutionen selbst. Der Film ruft auch Zeiten ins Gedächtnis, in denen die Existenz Polens bedroht war, oder Polen das Recht auf seine eigene Geschichte verweigert wurde. Denn Wajda behandelt auch den Umgang mit der Tat nach Ende des Krieges.
Wajda zeigt die Erschießungen mit schonungsloser Härte und verurteilt kompromisslos alle, die sich nach dem Krieg mit den Tätern und den neuen Machtverhältnissen in Polen arrangierten. KATYŃ ist eine zornige Erinnerung an die gezielte Vernichtung der polnischen Intelligenz und ein eindringlicher Appell für ein freies und unabhängiges Polen.
 
DIF

Mo

9.11.

20.00

goEast präsentiert
Das Massaker von Katyn

Di

10.11.

15.30

Rückblende - Film ab
Lilien auf dem Felde
USA 1962, 94 Min., DF, FSK: ab 6
Regie: Ralph Nelson
Buch: James Poe, nach einem Roman von William E. Barrett
Kamera: Ernest Haller
Musik: Jerry Goldsmith
Mit Sidney Poitier, Lilia Skala, Lisa Mann, Pamela Branch

Lilien auf dem Felde

Sidney Poitier in einer seiner herausragendsten Rollen als reisender Baptist, der auf einer einsamen Farm im Südwesten Amerikas auf fünf deutsche Ordensschwestern trifft. Diese sind aus dem kommunistischen Herrschaftsbereich geflohen und überreden den Wanderer, ihnen kostenlos eine Kapelle zu errichten. Eine wunderbare Komödie, die für Toleranz und Aufgeschlossenheit wirbt und nach der man das Kino einfach gut gelaunt, glücklich und beschwingt verlässt: eine echte Filmperle, die man immer wieder sehen kann!

Ermäßigter Eintritt von 4,50 € für alle

DIF und Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Di

10.11.

17.30

goEast präsentiert
Das Massaker von Katyn
Siehe 9.11.

Di

10.11.

20.00

goEast präsentiert
Das Massaker von Katyn
Siehe 9.11.

Mo

23.11.

20.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Torpedo
D 2008, 42 Min. (+ ca 40 Min. Kurzfilm-Vorprogramm), FSK: ungeprüft
Regie: Helene Hegemann
Buch: Helene Hegemann
Kamera: Kathrin Krottenthaler
Musik: diverse
Mit Alice Dwyer, Jule Böwe, Caroline Peters, Agon Ramadani, Matthias Matschke, Lars Eidinger, Carl Hegemann, Sebastian Baumgarten

Torpedo

In einem Kinojahr mit zahlreichen außergewöhnlichen Filmen beginnen wir unsere Reihe mit den besten Filmen des Jahres bereits Ende November - und mit einem der aufregendsten deutschen Filme seit langem. Mit 14 schrieb die Regisseurin das Drehbuch, mit 15 verfilmte sie es und wird mittlerweile als Wunderkind des deutschen Kinos gefeiert. Beim Max Ophüls Festival Saarbrücken wurde der Film ausgezeichnet, in Hof und auf weiteren Festivals gefeiert. TORPEDO erzählt die Geschichte der fünfzehnjährigen Mia. Das schwer traumatisierte Mädchen zieht nach dem Tod ihrer Mutter zu ihrer Tante und wird in die linke Kulturszene Berlins katapultiert. Jenseits von geregelten Familienverhältnissen versucht sie sich in einer Erwachsenenwelt zu etablieren, die skurriler ist, als es die Jugend je für möglich gehalten hätte.

"Ein formal bestechendes Debüt, das spielerisch immer wieder die filmische Illusion durchbricht, etwa durchs Aus-der-Rolle-Fallen der hervorragenden Darsteller, durch Asynchronitäten zwischen Bild und Ton und eine achronologische Erzählstruktur. Dabei gelingt der jungen Regisseurin ein erfrischender Blick auf eine "linksresignative" Erwachsenenwelt, der sie souverän zwischen Slapstick und Poesie den Spiegel vorhält." Filmdienst

"Das Debüt der erst sechzehnjährigen Helene Hegemann erzählt mit beeindruckender Unbeirrbarkeit im Niemandsland zwischen Genie und Wahn, mit viel Tempo und getreu dem bekannten Godard-Ausspruch, ein Film müsse einen Anfang, eine Mitte und ein Ende haben, wenn auch nicht unbedingt in dieser Reihenfolge." FAZ

DIF

Di

24.11.

17.30

80. Geburtstag Liselotte Pulver
Die Zürcher Verlobung
Deutschland 1957, 107  Min, FSK: ab 12
Regie: Kurt Hoffmann
Buch: Heinz Tauck, Helmut Käutner, nach dem gleichnamigen Roman von Barbara Noack
Kamera: Heinz Pehlke
Musik: Michael Jary
Mit: Liselotte Pulver, Paul Hubschmid, Bernhard Wicki, Wolfgang Lukschy

Die Zürcher Verlobung

Die begabte junge Schriftstellerin Juliane Thomas hat sich gerade von ihrem langjährigen Freund Jürgen Kolbe getrennt. In der Zahnarztpraxis ihres Onkels lernt sie kurz danach Jean Berner, einen charmanten Schweizer Arzt, und seinen ungleich ruppigeren Freund Paul Frank, genannt "Büffel", einen bekannten Filmregisseur, kennen. Juliane verliebt sich sofort in Jean und als es ihr noch gelingt, ihr neuestes Buch als Drehbuchvorlage an eine Filmfirma zu verkaufen, scheint ihrem Glück nichts mehr im Wege zu stehen ... Doch der Regisseur des geplanten Film ist niemand anderes als "Büffel". Nach dem Bestseller von Barbara Noack.
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"Charmante Filmkomödie mit vergnüglichen Seitenhieben auf die Filmbranche und allerlei Ironie gewürzt." Lexikon des internationalen Films

DIF

Di

24.11.

20.00

Stummfilm mit Musik -- 80. Todestag Paul Leni
Das Tagebuch des Dr. Hart
D 1916, 90 Min., FSK: ungeprüft
Regie: Paul Leni
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)
Buch: Hans Brennert
Kamera: Carl Hoffmann
Mit Heinrich Schroth, Käte Haack, Dagny Servaes, Ernst Hofmann
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

Das Tagebuch des Dr. Hart

Der Arzt Dr. Robert Hart besucht im Juli 1914 seine Bekannte Ursula von Hohenau in Sachsen. Dort erfährt er von dem Ultimatum Österreichs an Serbien. Hart kehrt sofort in seinen Heimatort, das Kurbad Oos zurück, wo er kurz vor der Mobilmachung noch einmal den polnischen Grafen Bransky, dessen Tochter Jadwiga, den Franzosen Vicomte Latour und den russischen Botschaftsrat Graf Bronislaw Krascinsky trifft, der aus Liebe zu Jadwiga krankhaft eifersüchtig auf Hart ist.
Schließlich wird Hart als Sanitätsarzt einberufen. In einer Bauernkate eines Dorfes nahe der polnischen Front, das von deutschen Truppen eingenommen wurde, entdeckt er ein Foto von Jadwiga. Tatsächlich liegt Graf Branskys Schloss ganz in der Nähe, und auch der eifersüchtige Bronislaw hält sich als Führer der russischen Truppen in der Gegend auf.
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DIF

Mo

30.11.

18.00

80. Geburtstag Liselotte Pulver
Kohlhiesls Töchter
D 1962, 96 Min., FSK: ab 6
Regie: Kurt Hoffmann
Buch: Georg Zoch, nach Hans Kräly
Kamera: Willi Winterstein
Musik: Heino Gaze
Mit Liselotte Pulver, Helmut Schmid, Dietmar Schönherr, Adeline Wagner

Kohlhiesls Töchter

Der Gastwirt Kohlhiesel hat zwei Töchter, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Die eine, Susi, ist derb und grantig, die andere, Liesel, charmant und hübsch. Bevor die schöne Liesel aber heiraten darf, muss Kohlhiesel erst einen Mann für Susi finden, denn dies hat er seiner verstorbenen Frau versprochen. Durch eine Heiratsanzeige finden sich sogar zwei Bewerber. Der eine ist ein Mitgiftjäger, während der andere, ein Student, mehr auf Liesel aus ist. Um den verlogenen Schnorrer zu blamieren, verkleidet sich Liesel als ihre Schwester. Die bekannteste Verfilmung des gleichnamigen Bauernschwanks von Hans Kräly mit Liselotte Pulver in einer Doppelrolle.

DIF

Mo

30.11.

20.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Gran Torino
USA 2008, 116 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Clint Eastwood
Buch: Nick Schenk
Kamera: Tom Stern
Musik: Kyle Eastwood, Michael Stevens
Mit Clint Eastwood, Bee Vang, Ahney Her, Christopher Carley

Gran Torino

In diesem Jahr zeigen wir in unserer Reihe mit Höhepunkten des Filmjahres erstmals auch Filme, die wir bereits im Caligari gezeigt haben - Meisterwerke wie diesem Film von Clint Eastwood kann man mit gutem Gewissen auch mehrfach zeigen (und immer wieder mit Begeisterung sehen!). Die Ikone des US-Kinos, die im Alter ein Meisterwerk nach dem nächsten dreht, hat wieder einmal sowohl die Rolle des Regisseur und als Darstellers. Bemerkenswert ist, wie er in der Rolle des Rentners, der nach Jahren in der Autofabrik mit seinem Leben und seiner Umwelt nichts mehr anfangen kann und Vorurteile gegenüber den asiatischen Nachbarn hat, Stereotypen aus seiner DIRTY HARRY Zeit aufgreift und zu einem seiner besten Filme seit langem umarbeitet, in dem ein Mann in hohem Alter beginnt, das Leben noch einmal neu zu begreifen. Ganz großes Schauspielerkino und ganz große Emotionen!

DIF

       
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