Mo

1.02.

18.00

HOMONALE NACHLESE
DAS ANDERE ISTANBUL
D 2008, 83 Min., türkisch / englisch / niederländische OmU, FSK: ungeprüft
Regie: Döndü Kiliç
Buch: Andreas Hug, Döndü Kiliç
Musik: Mesut Lekesiz, Mustafa Sarisin
Mit Mehmet Tarhan

DAS ANDERE ISTANBUL

Istanbul - die Stadt zwischen Orient und Okzident - gilt unter Insidern als das schwule Mekka Europas. DAS ANDERE ISTANBUL versucht einen Einblick zu geben in die Vielfalt türkischen schwulen Lebens und die Schwierigkeiten bei der Selbstfindung in einer überwiegend homophoben Gesellschaft. Der Film der deutsch-türkischen Regisseurin zeigt die Auseinandersetzung der jungen Menschen mit ihrer Homosexualität, der türkischen Staatsmacht, dem Militär, der Gesellschaft, ihren Familien - und vor allem mit sich selbst.

DIF

Mo

1.02.

20.00

HOMONALE NACHLESE
EVET, ICH WILL
D 2008, 94 Min, türkisch / deutsche OmU, FSK: ab 0, FBW: besonders wertvoll
Regie: Sinan Akkus
Buch: Sinan Akkus
Kamera: Peter Nix
Musik: Ali N. Askin
Mit Heinrich Schafmeister, Oliver Korittke, Ingeborg Westphal, Lale Yavas, Meray Ülgen, Lilay Huser

EVET, ICH WILL

Die deutsche „Culture-Clash-Komödie“ hat sich mit Filmen wie KEBAB CONNECTION, SALAMI ALEIKUM und MARIA, IHM SCHMECKTS NICHT etabliert – mit EVET, ICH WILL kommt nun ein weiterer, höchst amüsanter und temporeicher Beitrag des neuen Erfolgsgenres: In Berlin stehen gleich vier problematische Hochzeiten ins Haus. Dirk, ein junger Deutscher, will seine türkische Freundin Özlem heiraten; mit ihren Plänen beißen sie bei ihren Eltern auf Granit, Dirks Öko-Eltern finden Ehe spießig und Özlems Eltern wollen nur einen zum Islam konvertierten Schwiegersohn. Der Radiomoderator Coskun will unbedingt den Bund fürs Leben mit einer türkischen Alevitin schließen, deren Vater will seine Tochter aber nicht einem kurdischen Sunniten aus gläubiger Familie anvertrauen. Ganz schlimm erwischt es einen türkischen KFZ-Mechaniker, der einen deutschen Mann liebt und sich gegen die geplante arrangierte Ehe wehrt. Ein anderer nicht mehr ganz junger Mann braucht eine Aufenthaltsgenehmigung, um die Sippe nachzuholen – und dazu eine Frau, eine hübsche wohlgemerkt.

DIF

Mo

2.02.

18.00

GOEAST PRÄSENTIERT
STILLE HOCHZEIT -  ZUM TEUFEL MIT STALIN (NUNTA MUTA)
RO / LUX / F 2008, 87 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Horatiu Malaele
Buch:
Kamera:
Musik:
Mit Meda Andreea Victor, Alexandru Potocean, Doru Ana, Iona Anastasia, Alexandru Marian Bindea, Tamara Buciuceanu

STILLE HOCHZEIT - ZUM TEUFEL MIT STALIN (NUNTA MUTA)

Ein Dorf in Rumänien anno 1953: Die Vorbereitungen für die Hochzeit von Mara und Iancu sind in vollem Gange, als die Nachricht von Stalins Tod den Feierlichkeiten ein abruptes Ende bereitet. Die Obrigkeit verordnet eine Woche Staatstrauer und untersagt jegliche Festivitäten. Doch die lebensfrohe Dorfgemeinschaft versucht mit großem Erfindungsreichtum, das Verbot zu umgehen und die Hochzeitsfeier fortzusetzen ... Die bittersüße Komödie über eine reale Begebenheit ist das Regie-Erstlingswerk von Schauspieler und Theaterregisseur Horatiu Malaele. Mit dem Film setzt er einem kleinen rumänischen Dorf ein Denkmal, das 1953, in dem Jahr als Josef Stalin starb, ein tragisches Schicksal ereilte. Der Film, eine Ode an das Leben, an den schwarzen Humor und an die Lebenslust des rumänischen Volkes, bei der die Grenzen zwischen Fantasie und Wirklichkeit verschwimmen, erinnert an Kusturicas SCHWARZE KATZE, WEISSER KATER.

DIF

Di

2.02.

20.00

goEast präsentiert
Stille Hochzeit – Zum Teufel mit Stalin

Mo

8.02.

17.30

AFRICA ALIVE
BEHIND THE RAINBOW
Südafrika  / Ägypten / F 2008, 124 Min., englische OV, FSK: ungeprüft
Regie: Jihan El-Tahri
Buch: Jihan El-Tahri
Kamera: Frank-Peter Lehmann
Musik: Ntjapedi
Mit Kader Asmal, Pallo Jordan, Ronnie Kasrils, Mac Maharaj, Thabo Mbeki

AFRICA ALIVE

Vom 2. bis 13. Februar findet in Frankfurt und Höchst das 16. Film- und Kulturfestival „Africa Alive“ statt, und wir freuen uns sehr, im Jahr, in dem die Fussball-Weltmeisterschaft erstmals in Afrika stattfinden wird, vom 5. bis 12. Februar auch erstmals einige ausgewählte Filme des Festivals (mit einem Schwerpunkt auf Südafrika) in Wiesbaden – im Caligari und im Murnau Filmtheater – präsentieren zu können (ausführliche Informationen zum Festival in Frankfurt finden Sie auf www.africa-alive.de, zum Programm im Murnau Filmtheater unter www.murnau-stiftung.de). Wir beginnen im Caligari mit einem hochaktuellen zeitgeschichtlichen Dokumentarfilm, der den Transformationsprozess des ANC von der Befreiungsorganisation zur Regierungspartei Südafrikas untersucht – anhand der Beziehungen zwischen zwei ihrer prominentesten Figuren, Thabo Mbeki und Jakob Zuma, im Vorfeld der Parlamentswahlen 2009.

Mo

8.02.

20.00

AFRICA ALIVE
MY SECRET SKY (IZULU LAMI)
Südafrika 2008, 96 Min., (Zulu) OmeU, FSK: ungeprüft
Regie: Madoda Ncayiyana
Buch: Julie Frederikse
Kamera: Mike Downie
Musik: Sazi Diamini
Mit Sobahle Mkhabase, Sibonelo Malinga, Tshepang Mohlomi

AFRICA ALIVE

Nach dem Tod ihrer Mutter wandern die zehnjährige Thembi und ihr achtjähriger Bruder Khwezi aus ihrem ländlichen Heimatort in die Stadt und schließen sich dort einer Straßengang an. Anfangs träumt das junge Mädchen davon, den Wunsch ihrer Mutter zu erfüllen, doch schließlich findet sie zu ihren eigenen Wünschen. Das Regiedebut von Madoda Ncayiyana wurde beim Internationalen Pan-Afrika Film Festival in Cannes als bester Spielfilm ausgezeichnet, die junge Darstellerin wurde auf weiteren Festivals ausgezeichnet.

DIF

Di

9.02.

15.30

RÜCKBLENDE – FILM AB
LEOPARDEN KÜSST MAN NICHT (BRINGING UP BABY)
USA 1938, 94 Min., DF, FSK: ab 6, FBW: wertvoll
Regie: Howard Hawks
Buch: Dudley Nichols, Hager Wilde, nach einem Roman von Hager Wilde
Kamera: Russell Metty
Musik: Roy Webb
Mit Katherine Hepburn, Cary Grant, Barry Fitzgerald, May Robson, Charlie Ruggles

LEOPARDEN KÜSST MAN NICHT (BRINGING UP BABY)

„Übermutiger Ulk um einen Biologieprofessor, der kurz vor der Hochzeit von einer Dame mit Leopard entführt wird. Ein Klassiker der Screwball-Komödie, die mit wunderbaren Einfällen, pausenlosem Witz und gelungener Situationskomik amüsante  Unterhaltung von Format bietet. Zum Gelingen tragen auch die hervorragenden Hauptdarsteller bei, die das von der Regie vorgegebene hohe Tempo mühelos mithalten können.“
Lexikon des internationalen Films
„BRINGIG UP BABY ist nicht einfach eine der beste Komödien der 30er Jahre und einer der besten Filme von Howard Hawks, es ist das perfekte Beispiel einer Schule des Films.“
Enno Patalas, Filmkritik

Ermäßigter Eintritt von 4,50 € für alle

DIF und Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Di

9.02.

18.00

AFRICA ALIVE
IM SCHATTEN DES TAFELBERGES (WHEN THE MOUNTAIN MEETS IST SHADOW)
D 2009, 75 Min., OmU, FSK: ungeprüft
Regie: Alexander Kleider, Daniela Michel
Buch: Alexander Kleider, Daniela Michel
Kamera: Alexander Kleider
Musik: Eckes Malz

AFRICA ALIVE

Der szenisch aufgebaute Dokumentarfilm erzählt die berührenden Geschichten von Ashraf, Zoliswa und Arnold, die in den Armenvierteln rund um Kapstadt auf unterschiedliche Art und Weise ums Überleben kämpfen. Während Ashraf und sein Freund Mne nachts durch die Townships ziehen, um gegen die Privatisierung von Wasser, Strom und Land zu kämpfen, vertrauen Zoliswa und Arnold auf ihre individuelle Arbeitskraft. Als die Stadtverwaltung eine komplette Armensiedlung wegen der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 räumen lassen will, werden Ashraf und sein Freund Mne mit ihren eigenen unverarbeiteten Erlebnissen aus der Zeit der Apartheid konfrontiert … Mit starken Bildern und beeindruckenden Geschichten zeichnet der Film ein sensibles Portrait einer Gesellschaft im Wandel zwischen Apartheid und kapitalistischer Postmoderne.
 
DIF

Mo

15.02.

17.00

OSCAR VOR 50 JAHREN
ORFEU NEGRO (ORFEU NEGRO)
F / I 1959, 100 Min., portugiesische OmU, FSK: ab 16 Jahren, FBW: besonders wertvoll
Regie: Marcel Camus
Buch: Jacques Viot, Marcel Camus nach dem Bühnenstück von Vinitius de Moraes
Kamera: Jean Bourgoin
Musik: Luis Bonta, Antonio Carlos Jobim
Mit Breno Mello, Marpessa Dawn, Adhemar da Silva, Lourdes de Oliveira, Léa Garcia

ORFEU NEGRO (ORFEU NEGRO)

Wegen der olympischen Winterspiele im Februar in Vancouver wurde die diesjährige Oscarverleihung auf den 7. März verlegt. Deshalb beginnt unsere Reihe mit Preisträgern früherer Jahre erst Mitte Februar – und wartet wie immer mit einigen Höhepunkten der Filmgeschichte auf, die schon viel zu lange nicht mehr auf der Kinoleinwand zu sehen waren. Den Anfang macht Marcel Camus in den tropischen Karneval von Rio de Janeiro verlegte Version des Mythos von Orpheus und Eurydike. Die faszinierenden Schauplätze des Films tragen ebenso wie die kunstvoll und sehr ästhetisch inszenierten Bilder zu einem faszinierenden Gesamtbild bei. Der Film gewann 1959 die Goldene Palme in Cannes und wurde nach weiteren Festivalauszeichnungen 1960 sowohl bei den Golden Globes wie bei der Oscarverleihung als bester fremdsprachiger Film ausgezeichnet.

DIF

Mo

15.02.

20.00

OSCAR VOR 70 JAHREN
VOM WINDE VERWEHT (GONE WITH THE WIND)
USA 1939, 218 Min., DF, FSK: ab 12, FBW: wertvoll
Regie: Victor Fleming
Buch: Sidney Howard nach dem gleichnamigen Roman von Margaret Mitchell
Kamera: Ernest Haller, Ray Rennahan
Musik: Max Steiner
Mit Vivien Leigh, Clark Gable, Olivia de Havilland, Leslie Howard, Hattie McDaniel

VOM WINDE VERWEHT (GONE WITH THE WIND)

Endlich wieder auf der Caligari Leinwand: das unsterbliche Bürgerkriegsepos, dessen großartigen schauspielerischen Leistungen, dramatischen Schicksale und ergreifende Liebesgeschichte heute noch genauso fesselt wie damals bei der Entstehung des Films. Lange Zeit galt der Film als der erfoglreichste der Filmgeschichte, und auch seine 8 Oscars (darunter bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, beste Hauptdarstellerin – wohingegen Clark Gable der Oscar für seine Rolle verwehrt blieb) von insgesamt 13 Oscarnominierungen blieben lange Zeit unerreicht. Achtung: langer Filmabend!

DIF

Di

16.02.

17.30

OSCAR VOR 20 JAHREN
DER CLUB DER TOTEN DICHTER (DEAD POETS SOCIETY)
USA 1989, 128 Min., DF, FSK: ab 12, FBW: besonders wertvoll
Regie: Peter Weir
Buch: Tom Schulman
Kamera: John Seale
Musik: Maurice Jarre
Mit Robin Williams, Ethan Hawke, Robert Sean Leonard, Josh Charles, Gale Hansen

DER CLUB DER TOTEN DICHTER (DEAD POETS SOCIETY)

Von vier Oscarnominierungen erhielt DER CLUB DER TOTEN DICHTER 1990  nur den für das beste Drehbuch – Peter Weir ging einmal mehr leer aus. Kaum zu glauben, dass der Regisseur von Filmen wie DER EINZIGE ZEUGE, TRUMAN SHOW, GREEN CARD, PICKNICK AM VALENTINSTAG, GALLIPOLI und MOSQUITO COAST bislang keinen der begehrten Statuen erhalten hat. Sein Schulfilm über einen Lehrer, der in seinem Englischunterricht an einem traditionstreuen, strengen Internat für frischen Wind, aber auch für Konflikte zwischen den Schülern und den Plänen, die ihre Eltern für sie haben, sorgt, ist ein unvergessliches Meisterwerk und schon viel zu lange nicht mehr in unserem Kino zu sehen gewesen.

DIF

Di

16.02.

20.00

STUMMFILM MIT MUSIK - HITCHCOCK
DER MANN VON DER INSEL MAN (THE MANXMAN)
GB 1929, 80 Min., englische Zwischentitel, FSK: ungeprüft
Regie: Alfred Hitchcock
Buch: Eliot Stannard nach dem Roman von Hall Caine
Kamera: Jack E. Cox
Mit Carl Brisson, Malcolm Keen, Anny Ondra, Randle Ayrton, Clare Greet
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

DER MANN VON DER INSEL MAN (THE MANXMAN)

Kurz bevor Alfred Hitchcock mit seinen britischen Thrillern zum „Master of Suspense“ wurde, unternahm er in seinem letzten Stummfilm einen Abstecher in den Bereich des Melodrams. Auf der Isle-of-Man entwickelt sich eine diffizile Dreiecksbeziehung: Ein Fischer und ein angehender Anwalt, die gemeinsam aufgewachsen sind, verlieben sich unter tragischen Umständen in die gleiche Frau. Die weibliche Hauptrolle spielt Anny Ondra, die nicht nur für den Hitchcock-Biographen John Russell Taylor „die erste Verkörperung der klassischen Hitchcock-Blondine in Reinkultur“ darstellt. Sowohl die schauspielerischen Leistungen, als auch die beeindruckenden Außenaufnahmen machen „The Manxman“ zu einem besonders sehenswerten Übergangsfilm Hitchcocks.

DIF

Mo

22.02.

17.00

OSCAR VOR 30 JAHREN
DIE BLECHTROMMEL
D / F 1978, 145 Min., DF, FSK: ab 16, FBW: besonders wertvoll
Regie: Volker Schlöndorff
Buch: Jean-Claude Carrière, Volker Schlöndorff, Franz Seitz nach dem Roman von Günter Grass
Kamera: Igor Luther
Musik: Maurice Jarre, Friedrich Meyer
Mit: David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf, Katharina Thalbach

DIE BLECHTROMMEL

An seinem dritten Geburtstag verweigert der 1924 in der Freien Stadt Danzig geborene Oskar Matzerath weiteres Wachstum und Teilnahme an der Welt der Erwachsenen. Auf seiner Blechtrommel artikuliert das ewige Kind seinen Protest gegen Nazis und Mitläufer, und erst nach Kriegsende faßt Oskar den Beschluß, wieder zu wachsen, um mitzubestimmen. Schlöndorffs brillant inszenierte, weitgehend werktreue Verfilmung des Romans des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die opulente Bestseller-Verfilmung voller sinnlicher Kraft gewann als erster deutscher Film den Oscar für den besten nicht-englischsprachigen Film (inzwischen gelang das mit NIRGENDWO IN AFRIKA und DAS LEBEN DER ANDEREN noch zwei weiteren deutschen Filmen).

DIF

Mo

22.02.

20.00

FUNDSTÜCKE. VERGESSENE UND ÜBERSEHENE PERLEN DES FILMS
THE FOUNTAIN (THE FOUNTAIN)
USA 2006, 97 Min., englische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK: ab 12, FBW: besonders wertvoll
Regie: Darren Aronofsky
Buch: Darren Aronofsky
Kamera: Matthew Libatique
Musik: Clint Mansell
Mit: Hugh Jackman, Rachel Weisz, Ellen Burstyn, Mark Margolis

THE FOUNTAIN (THE FOUNTAIN)

Nach dem Paranoiathriller PI und dem Drogendrama REQUIEM FOR A DREAM inszenierte Darren Aranofsky mit THE FOUNTAIN ein transzendentales Melodram, das auch vor mystischen und antiaufklärerischen Tendenzen nicht zurückschreckt. THE FOUNTAIN ist nicht dennoch, sondern gerade deswegen ein atemberaubender Meilenstein des Science-Fiction-Films, der in einer Linie mit 2001 und THE MAN WHO FELL TO EARTH gesehen werden sollte. Diese 93 Minuten Transzendenz und Tod sind nichts weiter als eine Liebeserklärung an das Leben selbst, überwinden die Apokalypse, um selbst im Urgrund des Seins aufzugehen. Dafür Bilder und Klänge zu finden (eine atemberaubende Musik von Clint Mansell und Kronos Quartett), ist die Qualität von THE FOUNTAIN.

DIF und :Ikonen: - das Kulturmagazin

Di

23.02.

18.00

OSCAR VOR 25 JAHREN
THE KILLING FIELDS – SCHREIENDES LAND (THE KILLING FIELDS)
GB 1984, 100 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: Roland Joffé
Buch: Bruce Robinson
Kamera: Chris Menges
Musik: Mike Oldfield
Mit: Sam Waterston, Haing S. Ngor, John Malkovich, Julian Sands

THE KILLING FIELDS – SCHREIENDES LAND (THE KILLING FIELDS)

Die Ereignisse in Kambodscha unmittelbar vor und nach dem Fall Pnom Penhs und der Machtübernahme durch die Roten Khmer. Nach einem authentischen Bericht des New York Times-Reporters Sydney Schanberg rekonstruiert der Film dessen Erlebnisse im Bürgerkrieg und den Leidensweg seines Dolmetschers und Freundes in kambodschanischen Umerziehungslagern. Ein realistischer, detailgenauer Erstlingsfilm von außerordentlicher Eindringlichkeit und humaner Gesinnung, der sich zu einer höchst bemerkenswerten Auseinandersetzung mit einem fortwirkenden Kapitel jüngster Geschichte verdichtet. (Sieben Oscarnominierungen, drei Oscars 1985.)
Lexikon des internationalen Films

DIF

Di

23.02.

20.00

OSCAR VOR 50 JAHREN
BEN HUR (BEN HUR)
USA 1959, 213 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: William Wyler, Andrew Marton
Buch: Karl Tunberg, Maxwell Anderson, Christopher Fry, Gore Vidal
Kamera: Robert L. Surtees
Musik: Miklós Rósza
Mit Charlton Heston, Stephen Boyd, Jack Hawkins, Haya Harareet

BEN HUR (BEN HUR)
 
11 Oscars - damit stand BEN HUR lange Zeit einzigartig da, bis TITANIC und DER HERR DER RINGE - DIE RÜCKKEHR DES KÖNIGS kamen. Der Unterschied ist allerdings, dass es zu Zeiten von BEN HUR noch wesentlich weniger Oscars insgesamt gab, vor allem im technischen Bereich (Special Effects etc.) konnten gar nicht so viele Preise eingefahren werden. Der Aufwand für den Film übertraf ebenfalls alles bis dahin gewohnte: 365 Sprechrollen, über 50000 Statisten, über eine Million Requisiten... Das Ergebnis lohnte sich jedoch, nicht nur wegen des unvergesslichen Wagenrennens: Die Geschichte der Freundschaft zwischen der israelischen Familie Hur und dem römischen Tribun Messala, die in eine erbitterte Feindschaft umschlägt, fesselt über die gesamte Laufzeit des Films und bietet ein großartiges Kinoerlebnis. Mit einer 2009 neu gezogenen Filmkopie erstmals in der Originalfassung mit Untertiteln auf der Caligari-Leinwand!

DIF