Mo

4.01.

18.00

100. Geburtstag John Sturges
Sinola
USA 1972, 88 Min., DF, FSK: ab 16
Regie: John Sturges
Buch: Elmore Leonard
Kamera: Bruce Surtees
Musik: Lalo Schifrin
Mit Clint Eastwood, Robert Duvall, Don Stroud, John Saxon

Sinola

Am 3. Januar wäre der 1992 verstorbene Regisseur John Sturges 100 Jahre alt geworden. Wir zeigen aus diesem Anlass nicht einen seiner berühmten Filme (wie etwa STADT IN ANGST, DIE GLORREICHEN SIEBEN, ZWEI RECHNEN AB), sondern ein vergleichsweise unbekanntes Alterswerk, bei dem man merkt, dass hier einer der großen Hollywood-Westernregisseure Anregungen aus dem Genre des Italo-Western aufgenommen hat - und seinem Hauptdarsteller Clint Eastwood ausgiebig Gelegenheit zur Imagepflege in der Figur des wortkargen einsamen Rächers gibt, der in diesem Fall einen Ort im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet von der Terrorherrschaft einer korrupten Obrigkeit befreit.

DIF

Mo

4.01.

20.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Away We Go - Auf nach Irgendwo
USA 2009, 98 Min, DF, FSK: ab 12
Regie: Sam Mendes
Buch: Dave Eggers, Vendela Vida
Kamera: Ellen Kuras
Musik: Alexi Murdoch
Mit John Krasinski, Maya Rudolph, Jeff Daniels, Catherine O'Hara, Maggie Gyllenhaal

Away We Go - Auf nach Irgendwo

Outnow urteilte über den neuen Film von Sam Mendes (AMERICAN BEAUTY, ZEITEN DES AUFRUHRS): "...einer dieser raren Filme, bei dem einfach alles stimmt. Sam Mendes hat ganz nebenbei eines der bisherigen Highlights dieses Kinojahrs geschaffen. AWAY WE GO ist ein Film, bei dem man einfach mit einem Lächeln aus dem Kino kommen muss. Was kann ein Film mehr erreichen wollen?" Der Kritiker hat Recht: die Komödie über ein Paar um die 30, das ein Kind erwartet und sich darauf - wie eigentlich auf das Erwachsensein im allgemeinen - noch nicht vorbereitet fühlt, ist ungemein witzig, sehr sympathisch und dazu sehr glaubhaft, vor allem dank der großartigen Charakterisierungen und der brillanten Darsteller. Das junge Paar entscheidet sich, eine Reise quer durch die USA zu unternehmen, um den idealen Platz zu finden, eine Familie zu gründen. Ein Film, der unbedingt in eine Reihe der Kinohöhepunkte 2009 gehört - abschließend noch ein weiteres Zitat von Outnow: "Der Film wird so stellenweise richtig lustig, schafft es aber ohne Probleme, in der nächsten Szene einen Stimmungswechsel zu vollziehen. So erinnert die Reise der Farlanders dann in der Stimmung und in der Machart an ähnliche Feelgood-Movies wie LITTLE MISS SUNSHINE oder GARDEN STATE."

DIF

Mo

5.01.

18.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Away We Go - Auf nach Irgendwo
Siehe 05.01.

Di

5.01.

20.00

Alfred Hitchcock
Der Mann, der zuviel wusste (1956)
USA 1956, 112 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Alfred Hitchcock
Buch: John Michael Hayes nach Charles Bennett und D. B. Wyndham-Lewis
Kamera: Robert Burks
Musik: Bernard Herrman
Mit James Stewart, Doris Day, Brenda de Banzie, Bernard Miles

Der Mann, der zuviel wusste (1956)

Nach der ersten Version von 1934 zeigen wir nun Hitchcocks zweite Verfilmung des Stoffes, in der dieses Mal besonders das von der Entführung ihres Kindes betroffene Paar, gespielt von James Stewart und Doris Day (die im Film den eigens dafür komponierten Dauerschlager "Qué Será, Será" singt), im Mittelpunkt steht. Der Film, der von Marokko nach London führt, gipfelt in einer geradezu unnachahmlichen Spannungssequenz bei einem Konzert in der Royal Albert Hall, in der Hitchcock seine ganze Meisterschaft zeigt. Der Film galt jahrelang als einer der berüchtigten "Fünf verlorenen Hitchcocks" - der Regisseur hatte die Rechte daran zurückgekauft und als Teil seines Erbes für seine Tochter vorgesehen, so dass die Filme erst 1984 nach 25 Jahren wieder gezeigt wurden - und allesamt unverzüglich zu den großen Klassikern des Meisters des Thrillers zählten: COCKTAIL FÜR EINE LEICHE, VERTIGO, FENSTER ZUM HOF, IMMER ÄRGER MIT HARRY und eben DER MANN, DER ZUVIEL WUSSTE.

DIF

Mo

11.01.

18.00

100. Geburtstag Carola Höhn
Toxi
BRD 1952, 88 Min., FSK: ab 6
Regie: R. A. Stemmle
Buch: Maria von der Osten-Sacken, R. A. Stemmle
Kamera: Igor Oberberg
Musik: Michael Jary
Mit Elfie Fiegert, Paul Bildt, Carola Höhn, Johanna Hofer, Ingeborg Körner

Toxi

Nur fünf Jahre vor ihrem hundertsten Geburtstag, der am 30. Januar 2010 ansteht, verstarb Carola Höhn im Alter von 95 Jahren. Zuletzt noch als TV-Darstellerin (etwa in PRAXIS BÜLOWBOGEN) bekannt, war Carola Höhn schon ab 1929 bei der UFA als Schauspielerin angestellt und drehte bis in die 70er Jahre zahlreiche Kinofilme. In TOXI ist sie nur in einer größeren Nebenrolle zu sehen - dennoch haben wir uns für diesen Film, der 1952 gedreht wurde, um anlässlich der Einschulung der ersten schwarzen Kinder (meist nicht-eheliche Kinder von US-Besatzungssoldaten) in deutsche Grundschulen Vorurteile abzubauen, entschieden, der sein Anliegen mittels einer sehr emotionalen Geschichte und einer äußerst charmanten Kinderdarstellerin vertritt.

Mo

11.01.

20.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Love Exposure
Japan 2008, 236 Min., OmU, FSK: ab 16
Regie: Sion Sono
Buch: Sion Sono
Kamera: Souhei Tanigawa
Musik: Tomohide Harada
Mit Takahiro Nishijima, Hikari Mitsushima, Ando Sakura, Watabe Atsuro

Love Exposure

"In diesem Film begegnet man der Zukunft des Kinos", so lautete eine der euphorischen Pressekritiken, mit denen LOVE EXPOSURE gefeiert wurde - ein Film, der vier Stunden dauert und doch zum kurzweiligsten gehört, was seit Jahren im Kino zu sehen war. Im Mittelpunkt steht der Schüler Yu, dessen Mutter früh stirbt und der seither um die Aufmerksamkeit des Vaters, eines Priesters, kämpft. Anscheinend kann er diese nur durch Sünden erreichen... Auf einem seiner Streifzüge trifft Yu Yoko, die seine große Liebe wird - und um die Yu mit allen Mitteln kämpfen muss. Das Meisterwerk LOVE EXPOSURE entführt in ein unglaubliches Potpourri an Gefühlen, Ideen, Bildern und reiht so viele großartige Kinomomente aneinander, wie sie andere Regisseure in ihrem ganzen Werk zusammen schaffen. Ungestüm, originell, intelligent, mit unzählichen, nie oberflächlichen Referenzen an die Kulturgeschichte Europas und Ostasiens, wurde der Film auf der Berlinale mit dem FIPRESCI-Preis der internationalen Filmkritik und dem Caligari Preis der Kommunalen Kinos und der Zeitschrift filmdienst ausgezeichnet. Wem die Uhrzeiten und die Filmlänge unter der Woche so nicht passen, der kann den Film auch am Mittwoch, 13.01. um 15.30 Uhr oder am Freitag, 15.01. um 20 Uhr im Murnau Filmtheater neben dem Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden sehen (wo in den Folgemonaten auch weitere Filme von Sion Sono zu sehen sein werden, siehe www.murnau-stiftung.de). Am besten aber gleich am Montag ins Caligari pilgern: diesen Film haben sich schon viele gleich noch ein zweites Mal angeschaut. Schlicht genial!

DIF

Di

12.01.

15.30

Rückblende - Film ab
Mein Leben als Hund
Schweden 1985, 101 Min., DF, FSK: ab 6
Regie: Lasse Hallström
Buch: Lasse Hallström, Reidar Jönsson, Brasse Brannström, Pelle Berglund nach einem Roman von Reidar
Jönsson
Kamera: Jörgen Persson
Mit: Anton Glanzelius, Manfred Serner, Melina Kinnaman

Mein Leben als Hund

Nach dem Welterfolg dieses Films ging Lasse Hallström nach Hollywood, wo er sich im folgenden erstaunlich treu blieb: komödiantisch-leichte Filme in Kleinstädten und auf dem Land, die bei allen Problemen doch immer harmonisch enden - beispielsweite GILBERT GRAPE und CHOCOLAT. An die überragende Klasse seines schwedischen Meisterwerks kam er allerdings nicht wieder heran: MEIN LEBEN ALS HUND ist ein zauberhaftes Filmerlebnis der Sonderklasse.
Als seine Mutter schwer erkrankt und sein Vater in Afrika verschollen ist, wird der 12jährige Ingemar, ein fantasiebegabter und aufgeweckter Junge in den Ferien zu seinem Onkel aufs Land geschickt. Vieles hier versteht er nicht, aber das Miteinander der Menschen in der dörflichen Gemeinschaft, das so ganz anders ist als in der Stadt, die Freundschaft zu Gleichaltrigen, mit denen er sich bei Fußball und Boxen messen kann, sowie die spielerische und offene Lebenssicht sind wie ein Labsal für ihn. Der Film beginnt düster und traurig und erhellt sich allmählich. Sind zunächst alle Ereignisse, etwa Ingemars Begegnung mit Sexualität und Rivalitäten um Freundschaft, durch die Präsenz von Krankheit und Tod bestimmt, relativieren sich allmählich die Dinge. Erzählt wird diese Geschichte um die Selbstfindung eines Jungen in facettenreich aufgefächerten, kleineren und
größeren Spannungsbögen. Ein wunderschöner, traumhafter Film, einfühlsam und zartfühlend inszeniert, ohne je sentimental zu werden; ein Film zum Entspannen und Genießen - ein Film, den man spätestens dann ins Herz schließt, wenn Ingemar seinen ersten Sieg erringt und selig in den Armen seiner kleinen Freundin einschläft.

Ermäßigter Eintritt von 4,50 € für alle

DIF und Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Di

12.01.

18.30

Die besten Filme des Jahres 2009
Love Exposure
Siehe 11.01.

Mo

18.01.

17.00

goEast präsentiert
The Man From London
Ungarn / F / D 2007, 139 Min., OmU, FSK: ungeprüft
Regie: Bela Tarr
Buch: Béla Tarr, László Krasznahorkai nach dem Roman von Georges Simenon
Kamera: Fred Kelemen
Musik: Mihály Vig
Mit Miroslav Krobot, Tilda Swinton, Erika Bok, Janos Derzsi

The Man From London

Frei nach Georges Simenons "L'Homme de Londres" schuf der ungarische Filmkünstler Béla Tarr (WERCKMEISTER HARMONIAK, SATANSTANGO) sein neuestes Meisterwerk, die Geschichte eines einsamen Mannes, der am Meer wohnt - ein einfaches, perspektivloses Leben. Doch als er unfreiwilliger Zeuge eines Mordes wird, schlägt sein Leben eine neue Richtung ein. Er trifft auf Fragen über die Sünde, das Gesetz, die Moral und bemerkt den feinen Unterschied zwischen Unschuld und Mitschuld. Nun ist er auf einmal mit der existentiellen Bedeutung des Lebens konfrontiert... Wie in allen Tarr Filmen entwickelt sich der Film langsam, mit ungemein fesselnden schwarz-weiß Bildern, die einen unweigerlich in einen Sog ziehen, in eine ganz eigene Wahrnehmung von Raum und Zeit. Zwei Berliner Kritiken zum Schluss: Neues Deutschland schrieb "Er hat Zeit, zu beobachten. Und der Zuschauer wird gezwungen, dies in Echtzeit mit ihm zu tun. ... eine filmische Mischung aus Hintergründigkeit, Tiefe und Spannung, die einzigrtig ist und einen atemlos und gebannt auf die Leinwand blicken lässt." Und im Tagesspiegel war gar der folgende Satz abgedruckt: "Natürlich ist dies Kunstkacke, aber saugute." Dem ersten Teil des Satzes kann man zustimmen, muss aber nicht. Dem zweiten Teil hingegen muss man zustimmen!
 
DIF

Mo

18.01.

20.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Ein Augenblick Freiheit
Österreich / F2008, 110 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Arash T. Riahi
Buch: Arash T. Riahi
Kamera: Michael Riebl
Musik: Karuan
Mit Navid Akhavan, Fares Fares, Behi Djanati Atai, Payam Madjlessi

Ein Augenblick Freiheit

22 internationale Preise hat dieses ergreifende Drama gewonnen, und keinen einzigen davon unberechtigt: Ein Ehepaar, zwei junge Männern mit zwei Kindern und ein ungleiches, befreundetes Männerpaar flüchten aus dem Iran und dem Irak und landen in Istanbul, wo sie, die Freiheit vor Augen, in einem wenig vertrauenswürdigen Hotel tagtäglich auf den positiven Bescheid ihrer Asylanträge warten. Hoffnung und zugleich Ungewissheit charakterisieren diese erzwungene Pause auf dem Weg in ihre Unabhängigkeit.
Der Film des jungen österreichisch-iranischen Filmemachers Arash T. Riahi erzählt mit vielen Facetten von den ersten freien Atemzügen nach einer langen Phase der Repression und vom Mut, sich auf die Suche nach einem besseren Leben zu machen. Er setzt die Flucht und das eigentümliche Zwischenstadium der Asylwerbenden mit tragischer Komik und enormer Spannung
in Szene. Fares Fares (KOPS, JALLA! JALLA!) in der Rolle des daueroptimistischen kurdischen Lebenskünstlers Manu macht das Ganze zu einer unvergleichlichen Gradwanderung zwischen Drama und Komödie. Auch wenn man denkt, schon viele Filme mit ähnlicher Thematik gesehen zu haben: Dieser hier wird jede/n unheimlich ergreifen. Österreichs Beitrag für den Oscar in der Kategorie "Bester ausländischer Film 2010".

DIF

Di

19.01.

17.30

Die besten Filme des Jahres 2009
Ein Augenblick Freiheit
Siehe 18.01.

Di

19.01.

20.00

goEast präsentiert
The Man From London
Siehe 18.01.

Mo

25.01.

18.00

Stummfilm mit Musik
Die Hose
D 1927, 79 Min., FSK: ab 16
Regie: Hans Behrendt
Live-Musik von uns mit Uwe Oberg (Piano)
Buch: Franz Schulz nach dem Bühnenstück von Carl Sternheim
Kamera: Carl Drews
Mit Werner Krauß, Jenny Jugo, Rudolf Forster, Veit Harlan, Christian Bummerstedt
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

Die Hose

Ausgerechnet am Sonntag und dann auch noch als gerade der Fürst vorüberfährt, muss Luise, die junge Frau des Sekretärs Maske, ihre – wie man so sagt – "Unaussprechlichen" verlieren! Dieses peinliche Malheur führt natürlich zu einiger Aufregung in dem kleinen Ort – und die Herren, die sich auf solche Dinge verstehen, erkennen plötzlich, welch dankbares Objekt für flüchtige Liebesabenteuer in dem hübschen Ding steckt. So kommt es, dass mit einem Mal alle Lebemänner des Ortes und solche, die es werden wollen, versuchen, bei der armen Luise zu landen. Am eifrigsten gehen der Friseur Mandelstam, der Philosoph Scarron und der Fürst höchstpersönlich zu Werke, um das Herz der jungen Dame zu erobern. Das führt natürlich zu einigen Turbulenzen, zumal die Schwerenöter nichts unversucht lassen, um ihre Konkurrenten auszuschalten. Schließlich lässt der Fürst Luise auf sein Schloss entführen, in der Hoffnung, sie mit Hilfe diveser Alkoholika willig zu machen. Zu dumm nur, dass Luise nicht im Geringsten an den Genuss alkoholischer Getränke gewöhnt ist... filmportal.de

DIF

Mo

25.01.

20.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Hunger
GB / Irland 2008, 91 Min., OmU, FSK: ab 16
Regie: Steve McQueen
Buch: Steve McQueen, Enda Walsh
Kamera: Sean Bobbitt
Musik: Leo Abrahams, David Holmes
Mit: Michael Fassbender, Liam Cunningham, Stuart Graham, Laine Megaw

Hunger

IRA-Aktivist Davey Gillen wird in den berüchtigten H-Block des Maze Prisons in Nordirland eingeliefert, wo der "Blanket"- und "No Wash"-Protest der Gefangenen das Leben für Wachpersonal und Häftlinge bereits zur Hölle macht. Die Streikenden weigern sich Gefängniskleidung zu tragen und waschen sich nicht mehr. Als einziges Kleidungsstück dient ihnen eine Decke, die sie um ihren Leib wickeln. Die Gefangenen sehen sich nicht als normale Kriminelle, sondern als Freiheitskämpfer, und verlangen ihre Anerkennung als politische Gefangene. Um diese Forderung durchzusetzen und gegen die grauenvolle Behandlung durch das Gefängnispersonal zu protestieren, treten sie schließlich, angeführt von Bobby Sands, in den Hungerstreik. Das Kinodebüt des britischen Ausnahme-Künstlers Steve McQueen, der als Meister der visuellen Kunst gilt und beispielsweise 1999 den renommierten Turner-Preis gewann, zweimal auf der documenta vertreten war und 2009 Großbritannien bei der Kunstbiennale Venedig vertrat, ist ein herausragender Film mit grandiosen Cinemascope-Bildern, langen Einstellungen, beeindruckenden Kamerafahrten - formal brillant, und der Film erspart dem Zuschauer nichts. Nicht die blutbeschmierten Gesichter, die Zwangsernährung, den Dreck, die Erniedrigungen. Die Zusammenhänge mit aktuellen Missständen in Gefängnissen rund um die Welt sind eindeutig. Ausgezeichnet mit dem Preis für das beste Erstlingswerk beim Filmfestival Cannes.

DIF

Di

26.01.

18.00

Die besten Filme des Jahres 2009
Hunger
Siehe 25.01.

Di

26.01.

20.00

Filmwunsch
Fight Club
USA 1999, 130 Min., DF, FSK: ab 18
Regie: David Fincher
Buch: Jim Uhls nach dem Buch von Chuck Palahniuk
Kamera: Jeff Cronenweth
Musik: Dust Brothers
Mit Edward Norton, Brad Pitt, Helena Bonham Carter, Meat Loaf

Fight Club
 
Auf mehrfachen Wunsch zeigen wir David Finchers Kultfilm auch dieses Jahr wieder im Caligari. Und so kann man auch dieses Jahr wieder verfolgen, wie Jacks Leben im Alltagstrott versinkt. Da er an Schlaflosigkeit leidet, verbringt er die Nächte in verschiedenen Selbsthilfegruppen. Bis er eines Tages Tyler Durden trifft - bei dem Jack bald einzieht, nachdem seine Wohnung explodiert ist. Unter der Bedingung, dass Jack Tyler schlägt. Daraus entwickelt sich ein Kampf, der auf beide befreiende Wirkung hat - und daraus entsteht der "Fight Club": Wildfremde Menschen prügeln sich organisiert im Untergrund. Ein verstörender, meisterhafter Film mit einem ebensolchen Ende!

DIF