Mo

3.05.

17.30

Auteurs des phantastischen Films
Jabberwocky
GB 1977, 104 Min., deutsche Fassung, FSK: ab 16, FBW: besonders wertvoll
Regie: Terry Gilliam
Buch: Charles Alverson, Terry Gilliam
Kamera: Terry Bedford
Musik: De Wolfe
Mit Michael Palin, Max Wall, Deborah Fallender, Annette Badland, Terry Jones

Jabberwocky

In einem Seminar mit dem Titel „Auteurs des phantastischen Films“ beschäftigt sich die Filmwissenschaft der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz in diesem Sommersemester mit drei außergewöhnlichen Regisseuren, die wie wenige andere ihre eigene Handschrift gefunden und eine große, treue Fangemeinde gewonnen haben: Tim Burton, Terry Gilliam und Guillermo del Toro. Wir begleiten das Seminar mit einer Filmreihe, zum Auftakt präsentieren wir zwei Filme von Ex-Monty-Python Terry Gilliam. Zunächst einen Film, der noch zu Monty Python Zeiten entstand (zwischen RITTER DER KOKOSNUSS und LEBEN DES BRIAN): Ein Monster hält ein mittelalterliches Königreich in Angst und Schrecken. Für den König ist das gar nicht so schlecht, da mit der Angst der Bevölkerung Geschäfte gemacht werden können. Eine satirische Komödie, die auch vor makaberem Humor nicht zurückschreckt.

DIF und Institut für Filmwissenschaft Uni Mainz

Mo

3.05.

20.00

Auteurs des phantastischen Films
12 Monkeys
USA 1995, 129 Min, FSK: ab 16, FBW: wertvoll
Regie: Terry Gilliam
Buch: David Peoples, Janet Peoples, nach einer Anregung durch den Kurzfilm LA JETÉE von Chris Marker
Kamera: Roger Pratt
Musik: Paul Buckmaster
Mit Bruce Willis, Madeleine Stowe, Brad Pitt, Christopher Plummer

12 Monkeys

Im Jahre 2035 wurde fast die gesamte Menschheit von einer rätselhaften Seuche vernichtet, die wenigen Überlebenden vegetieren unter der Erde in einer faschistischen Gemeinschaft.
Cole (Bruce Willis) wird als "Freiwilliger" in die Vergangenheit, in das Jahr 1996, geschickt, um die Ursache der Katastrophe herauszufinden, landet dort aber in einem Irrenhaus, wo er auf den wahnsinnigen Jeffrey (grandios gespielt von Brad Pitt) und die Psychologin trifft. Doch er stößt auch auf Zeichen einer mysteriösen „Armee der zwölf Affen“, hinter der er den Ursprung der Seuche vermutet. Es beginnt ein apokalyptischer Wettlauf mit der Zeit (dem Ausbruch der Katastrophe), der den verzweifelten Cole einen Grat zwischen Realität und Wahnsinn entlang jagt und bei dem Cole nicht nur die Anhänger dieser „Armee“, die Polizei und den ungewohnten Großstadtdschungel gegen sich hat, sondern auch noch mit der eigenen Psyche und seltsamen Erinnerungen zu kämpfen hat. Kult!

DIF und Institut für Filmwissenschaft Uni Mainz

Mo

4.05.

18.00

Stummfilm mit Musik
Danton
D 1921, 65 Min., FSK: ungeprüft
Regie: Dimitri Buchowetzki
Live-Musik von uns mit Uwe Oberg (Piano)
Buch: Carl Mayer, Dimitri Buchowetzki
Kamera: Árpád Virágh
Mit Emil Jannings, Werner Krauß, Eduard von Winterstein, Robert Scholz, Ferdinand von Alten
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

Danton

Der Konflikt zwischen den politischen und moralischen Antipoden der Französischen Revolution: Danton und Robespierre. Das Drehbuch basiert auf Motiven des Dramas „Dantons Tod“ von Georg Büchner, 1931 entstand ein Remake des Films mit Fritz Kortner und Gustaf Gründgens. Man kann den Stumm- und den Tonfilm schlecht vergleichen, doch die schauspielerischen Leistungen von Emil Jannings (Danton) und vor allem Werner Krauß (Robespierre) sind herausragend.

Robespierre: „Ich sage dir, wer mir in den Arm fällt, wenn ich das Schwert ziehe, ist mein Feind – seine Absicht tut nichts zur Sache; wer mich verhindert mich zu verteidigen, tötet mich so gut, als wenn er mich angriffe.“
Danton: „Wo die Notwehr aufhört fängt der Mord an; ich sehe keinen Grund, der uns länger zum Töten zwänge.“
Georg Büchner: Dantons Tod. 1. Akt, 6. Szene

DIF

Di

4.05.

20.00

Alfred Hitchcock
Bei Anruf Mord
USA 1954, 106 Min, DF, FSK: ab 16
Regie: Alfred Hitchcock
Buch: Frederick Knott, nach seinem gleichnamigen Bühnenstück
Kamera: Robert Burks
Musik: Dimitri Tiomkin
Mit Grace Kelly, Ray Milland, Robert Cummings, Anthony Dawson

Bei Anruf Mord

Auf vielfachen Wunsch nehmen wir unsere Reihe zu Alfred Hitchcock wieder auf, in Zusammenarbeit mit Dr. Andreas Rauscher (Filmwissenschaft Uni Mainz), mit dem wir auch bei der Reihe AUTEURS DES PHANTASTISCHEN FILMS zusammen arbeiten und der eine kurze Einführung in Hitchcocks meisterhafter Umsetzung des Grusel-Theaterstücks halten wird. Grace Kelly glänzt in der Rolle einer Frau, deren Ehemann sie aus Gewinnsucht kaltblütig ermorden lassen will – doch das läuft nicht ganz so, wie geplant…

DIF

Mo

10.05.

18.00

100. Geburtstag Inge Meysel
Der rote Strumpf
D 1980, 92 Min., FSK: ab 6, FBW: besonders wertvoll
Regie: Wolfgang Tumler
Buch: Elfie Donnelly nach ihrem Kinderbuch
Kamera: Petrus Schloemp
Musik: Eberhard Weber, Rainer Brüninghaus
Mit Inge Meysel, Julie Tumler, Ulrike Bliefert, Peter Bauer, Dorothea Moritz

Der rote Strumpf

Ingeborg Charlotte Meysel, jahrelang eine der populärsten deutschen Theater- und Fernsehdarstellerinnen, wurde am 30. Mai 1910 in Rixdorf bei Berlin geboren. Ende dieses Monats wäre die am 10. Juli 2004 verstorbene „Mutter der Nation“ 100 Jahre alt geworden, aus diesem Anlass zeigen wir den wunderbaren Kinofilm DER ROTE STRUMPF, in dem Inge Meysel als alte Frau Panacek glänzt, die als Patientin in einer psychiatrischen Klinik lebt. Als sie der elfjährigen Marie begegnet, ist dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft – und eines zauberhaften Kinoabenteuers!

MO 10.05. 18.00 UHR

Mo

10.05.

20.00

Fundstücke. Vergessene und übersehene Perlen des Films
Leichen pflastern seinen Weg
I / F 1968, 105 Min., DF, FSK: ab 18 Jahren
Regie: Sergio Corbucci
Buch: Sergio Corrucci, Mario Amendola, Vittoriano Petrilli
Kamera: Silvano Ippoliti
Musik: Ennio Morricone
Mit Jean-Louis Trintignant, Klaus Kinski, Frank Wolff, Luigi Pistilli, Vonetta McGee

Leichen pflastern seinen Weg

Ein Western im Schnee, ein Film über die Revolution und den Tod. Sergio Corbucci: "In erster Linie ist dieser Film im Zeichen dessen gemacht, was man heute als Idealismus oder als das unnötige Opfer eines Menschen bezeichnen kann, der wahrscheinlich in lebendigem Zustand nützlicher gewesen wäre. Das moralische Alibi könnte sein: das irrige und vom Menschen schlecht praktizierte Gesetz kann auch inhuman, grausam und erbarmungslos sein wie das Gesetz der Kopfjäger. Nota bene gibt es in dem Film keinen kriminellen Akt, der nicht vom Gesetz, zumindest von dem von den Menschen geschriebenen und angewandten Gesetz vorgesehen ist. Eine Tat außerhalb der Gesetzgebung kommt im ganzen Film nicht vor. Diesen Film habe ich Luther King, Che Guevara, Bob Kennedy und all denen gewidmet, die ermordet worden sind und deren Tod in jedem Fall zu etwas gedient hat, und wenn nur dazu, die Gewalttätigkeit zu verdammen.

DIF und :Ikonen: - das Kulturmagazin

Di

11.05.

15.30

Rückblende - Film ab
Jetzt oder nie – Zeit ist Geld
D 2000, 95 Min., FSK: ab 6
Regie: Lars Büchel
Buch: Lars Büchel, Ruth Thoma
Kamera: Judith Kaufmann
Musik: Max Berghaus, Dirk Reichardt, Stefan Hansen
Mit Gudrun Okras, Elisabeth Scherer, Christel Peters, Martin Semmelrogge, Corinna Harfouch, Til Schweiger

Jetzt oder nie – Zeit ist Geld

Eigentlich kann die drei Freundinnen Carla, Lilli und Meta, alle so um die 80, nichts mehr erschüttern, aber als just an dem Tag als sie ihre ebenso mühsam wie schlitzohrig angehäuften Ersparnisse zur Bank bringen, um sich davon endlich die ersehnte Kreuzfahrt leisten zu können, ein professionell brutaler Bankraub durchgezogen wird und statt der Freundinnen nur ihr Geld in der Ferne entschwindet, zieht es selbst dem vom Leben geprüften und gestählten Trio den Boden unter den ohnehin schon etwas wackligen Füssen weg. Doch unsere Heldinnen wären nicht sie selbst, wenn sie sich davon auf Dauer unterkriegen ließen und so sinnen sie mit einem fast kindlichen Trotz darauf, die Luxusreise dennoch anzutreten. Nach dem Motto: was ein Paar wild rumfuchtelnde Jungspunte können, kriegen wir schon lange hin, marschieren sie schließlich wieder zur Bank, wild entschlossen, sie selbst auszuräumen.

„Drei Bankräuberinnen von insgesamt 241 Jahren erobern alle Herzen.“ (Cinema)

Ermäßigter Eintritt von 4,50 € für alle

DIF und Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Di

11.05.

17.30

80. Geburtstag Clint Eastwood
In the Line of Fire
USA 1993, 128 Min., DF, FSK: ab 16, FBW: wertvoll
Regie: Wolfgang Petersen
Buch: Jeff Maguire
Kamera: John Bailey
Musik: Ennio Morricone
Mit Clint Eastwood, John Malkovich, Rene Russo, Dylan McDermott

In the Line of Fire

Am 31. Mai feiert eine Hollywood-Ikone den 80. Geburtstag – doch bevor TV-Seriendarsteller Clint Eastwood auch in den USA eine Chance auf der Kinoleinwand erhielt, musste ein italienischer Regisseur ihn mit einem ganz neuen Typ des Westernfilms zum Star machen, der nun im hohen Alter vor allem als unermüdlicher Regisseur von sich reden macht. Wir zeigen Clint Eastwood im Mai und Juni in einigen Rollen als Schauspieler sowie eine Auswahl seiner Regiearbeiten. Den Auftakt macht Wolfgang Petersens Hochspannungsthriller um einen Agenten, der beim Attentat auf Präsident Kennedy versagte, 30 Jahre später aber eine neue Chance erhält, ein Attentat zu verhindern. Das Lexikon des internationalen Films urteilt: „Gute Darstellung und eine konzentrierte, an Höhepunkten auch effektsichere Regie verleihen den Klischees des Genres doppelbödige Bedeutung“.

DIF

Di

11.05.

20.00

Liebesgeschichten
Universalove
Österreich / Luxemburg / Serbien 2008, 80 Min., OmU, FSK: ab 12, FBW: besonders wertvoll
Regie: Thomas Woschitz, Naked Lunch
Buch: Thomas Woschitz, Andrea Piva
Kamera: Enzo Brandner
Musik: Naked Lunch
Mit Anica Dobra, Dusan Askovic, Damien Smith, Sri Gordon, Daniel Plier, Sascha Migge, Liza Machover, Samir “RPZ” Menouar

Universalove

Eine globale Liebesgeschichte, ausgezeichnet mit dem Max-Ophüls-Preis Saarbrücken. In Marseille schlägt Julies Herz mit sehnsüchtiger Intensität, wenn sie an ihren Rashid denkt. In Tokio spürt ein Computerbastler unbändiges Herzklopfen, wenn er seine Angebetete bei der Arbeit in einer Suppenküche beobachtet und bringt dennoch nicht den Mut auf, sie anzusprechen. Ein Taxifahrer in Brooklyn steht vor einem emotionalen Abgrund eifersüchtiger Liebe zu einer schönen Frau und einem älteren Gentleman in Luxemburg gelingt es endlich, seine Gefühle für einen jungen Mann zu zeigen. UNIVERSALOVE wirft an allen Schauplätzen einen lebensklugen Blick auf die Liebe, auf ihre Verwirrungen, die Verrücktheiten und Vergeblichkeiten. Liebe passiert. Liebe findet statt. Sie transzendiert Grenzen, überall und in jedem Moment. Sie ist universell und doch hoffnungslos im Lokalen verankert. Eine grenzüberschreitende Weltreise der Liebe mit virtuos verwebten Geschichten. Zwischen Roadmovie, Episoden- und Musikfilm entstand eine filmische Oper voll großer Gefühle, tragischer Vergeblichkeit und alles in Frage stellender Hoffnung. In Feinabstimmung mit den filmischen Szenen schuf die österreichische Band Naked Lunch die Musik zum Film, die hier nicht nur geschmacksverstärkender Soundtrack ist, sondern die Hauptrolle spielt.

“Mitreißend... Eine Art Pop-Film-Märchen“ Süddeutsche Zeitung

DIF

Mo

17.05.

18.00

Auteurs des phantastischen Films
Corpse Bride
GB / USA 2005, 75 Min., OF, FSK: ab 6, FBW: besonders wertvoll
Regie: Tim Burton, Mike Johnson
Buch: Tim Burton, John August, Caroline Thompson, Pamela Pettler
Kamera: Pete Kozachik
Musik: Danny Elfman
Mit den Stimmen von Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Emily Watson, Tracey Ullman, Christopher Lee

Corpse Bride

Die Everglots sind verarmte Adelige, die Van Dorts neureiche Emporkömmlinge: somit ist die Heirat ihrer Kinder Victor und Victoria für die Familien klare Sache - die einen wollen den Adelstitel, die anderen brauchen Geld. Wider Erwarten verlieben sich die Beiden sogar ineinander, was Victor so durcheinanderbringt, dass er bei der Hochzeitsprobe das Ehegelübde kaum noch aussprechen kann. Also geht er in den Wald und übt vorsorglich. Dabei steckt er den Ring jedoch nicht, wie er denkt, an einen Ast, sondern an den knochigen Finger einer überaus attraktiven Leiche - und wird unversehens ins Land der Toten transferiert, denn das versehentlich gegebene Hochzeitsversprechen soll gehalten werden. Fortan geht es zwischen unten und oben wild hin und her. Nach NIGHTMARE BEFORE CHRISTMAS zeichnet Tim Burton zum zweiten mal für einen grandiosen Stop-Motion-Animationsfilm verantwortlich, und abermals gelang ein Meisterwerk: großartige Charaktere, mit überbordender Fantasie entworfene Szenen, brillante Gags, wunderbare Kameraarbeit, geniales Setdesign, faszinierende Musik (wieder von Danny Elfman): Ein Meisterwerk! Bei uns natürlich mit den Originalstimmen, u. a. von Johnny Depp, Helena Bonham Carter, Emily Watson, Christopher Lee.

DIF und Institut für Filmwissenschaft Uni Mainz

Mo

17.05.

20.00

Auteurs des phantastischen Films
Pans Labyrinth
Spanien/Mexico 2006, 119 Min., OmU, FSK: ab 16
Regie: Guillermo Del Toro
Buch: Guillermo Del Toro
Kamera: Guillermo Del Toro
Musik: Javier Navarrete
Mit Sergi López, Maribel Verdu, Ivana Baquero, Doug Jones

Pans Labyrinth

Bildgewaltig und poetisch, in einer ganz eigenen Filmsprache schuf Guillermo Del Toro (der nicht zuletzt aufgrund seines Meisterwerks PANS LABYRINTH unter der Produktion von Peter Jackson Tolkiens kleinen Hobbit, die Vorgeschichte zum „Herrn der Ringe“ verfilmen wird) eine Parabel über Gewalt und die Flucht davor in eine phantastische Eigenwelt. Er entführt den Zuschauer unwiderstehlich in die Welt der 12-jährigen Ofélia, die mit ihrer hochschwangeren Mutter zu ihrem Stiefvater nach Nordspanien zieht, wo dieser 1944, kurz nach General Francos Sieg, die republikanischen Rebellen bekämpft. Während dieses Kampfes in der realen Welt zieht sich Ofélia aus Angst vor ihrem brutalen und unberechenbaren Stiefvater immer mehr in eine Fantasiewelt zurück, wo ihr ein Pan eröffnet, sie sei die lange verlorene Prinzessin des Feenreiches. Aus der Verknüpfung zweier zunächst vollkommen unterschiedlich wirkender Handlungsstränge erschafft Guillermo Del Toro eine sowohl emotional als auch visuell überwältigende Gothic-Fantasy-Erzählung – eine dunkle Parabel über die Macht der Träume.

DIF und Institut für Filmwissenschaft Uni Mainz

Di

18.05.

18.00

100. Geburtstag Inge Meysel
Bobby Dodd greift ein
D 1959, 96 Min., FSK: ab 12
Regie: Geza von Cziffra
Buch: Curt J. Braun
Kamera: Ekkehard Hyrath
Musik: Michael Jary
Mit Walter Giller, Margit Nünke, Mara Lane, Inge Meysel, Karin Baal, Werner Peters

Bobby Dodd greift ein

Kriminallustspiel mit Walter Giller in seiner Rolle aus PETER VOSS, DER MILLIONENDIEB: Privatdetektiv Bobby Dodd ist wegen Erfolglosigkeit arbeitslos geworden. Und so lässt er sich von einem zwielichtigen Waffenhändler engagieren, dem er ähnlich sieht. Er soll als dessen Double auftreten, damit der ungestört seinen krummen Geschäften nachgehen kann. Aber drei Gauner, die für den Mann arbeiten, bringen ihren Boss um die Ecke und schieben den Mord Bobby in die Schuhe. Der hat nun jede Menge zu tun, der Polizei zu entkommen, die Gangster zu stellen und sich selbst von dem Verdacht rein zu waschen. Am Ende macht er das so gut, dass ihm seine alte Agentur wieder einen Job anbietet.
www.filmportal.de - Das Internetportal des deutschen Films

DIF

Di

18.05.

20.00

80. Geburtstag Clint Eastwood
Bird
USA 1987, 160 Min., OmU, FSK: ab 12, FBW: besonders wertvoll
Regie: Clint Eastwood
Buch: Joel Oliansky
Kamera: Jack N. Green
Musik: Lennie Niehaus, Charlie Parker
Mit Forest Whitaker, Diane Venora, Michael Zelniker, Sam Wright, Keith David

Bird

Szenen aus dem Leben des Jazz-Saxophonisten Charlie “Bird” Parker (1920 – 1955), der als musikalischer Erneuerer und schöpferisches Genie des Bebop schon zu Lebzeiten zur Legende wurde, dessen Leben jedoch in gleichem Maße von Drogen- und Alkoholabhängigkeit sowie von Selbstzweifeln und persönlichen Rückschlägen geprägt wurde. Trotz aller exakt recherchierter Fakten keine reine Künstlerbiografie, sondern eine mit konsequenten stilmitteln gestaltete assoziative Annäherung an Leben und Mythos Parkers, geprägt von Respekt und Zuneigung für den Menschen und seine Musik, die in brillanter Qualität als Schlüssel zum Verständnis geboten wird.
Lexikon des internationalen Films

DIF

Mo

24.05.

17.00

Filmwunsch
Die Päpstin
D / GB / I / E 2009, 148 Min., FSK: ab 12, FBW: besonders wertvoll
Regie: Sönke Wortmann
Buch: Sönke Wortmann, Heinrich Hadding, nach dem Roman von Donna Woolfolk Cross
Kamera: Tom Fährmann
Musik: Marcel Barsotti
Mit Johanna Wokalek, David Wenham, John Goodman, Iain Glen, Anatole Taubman, Jördis Triebel

Die Päpstin

Im Jahr 814 nach Christi scheint das Leben als Frau für Johanna vorbestimmt: arbeiten, Kinder kriegen und früh sterben. Doch sie lehnt sich auf, und da sie ihr Ziel als Frau nicht erreichen kann, tritt sie als Bruder Johannes ins Benediktinerkloster Fulda ein. Immer weiter steigt sie in der kirchlichen Hierarchie auf, und immer größer wird die Gefahr, entdeckt zu werden. Sönke Wortmann (DAS WUNDER VON BERN, DER BEWEGTE MANN, KLEINE HAIE, ALLEIN UNTER FRAUEN) schuf aus dem Bestseller von Donna Woolfolk Cross ein packendes Historiendrama, beruhend auf der Geschichte der Johanna, die im 9. Jahrhundert als Papst Johannes Anglicus die katholische Kirche lenkte und die in der offiziellen kirchlichen Geschichtsschreibung nicht existiert.

DIF

Mo

24.05.

20.00

80. Geburtstag Clint Eastwood
Invictus - Unbezwungen
USA 2009, 133 min, DF, FSK: ab 6 Jahren, FBW: besonders wertvoll
Regie: Clint Eastwood
Buch: Anthony Peckham nach dem Buch von John Carlin
Kamera: Tom Stern
Musik: Kyle Eastwood, Michael Stevens
Mit: Morgan Freeman, Matt Damon, Tony Kgoroge, Patrick Mofokeng, Matt Stern

Invictus - Unbezwungen

Unermüdlich schuf Clint Eastwood auch im Alter von 79 Jahren wieder ein neues, sehr bewegendes Meisterwerk, dieses Mal basierend auf dem Sachbuch „Der Sieg des Nelson Mandela: Wie aus Feinden Freunde wurden“ von John Carlin. Mit einem einmal mehr überragenden Morgan Freeman in der Hauptrolle als Nelson Mandela, dem nach seiner Wahl sehr bewusst ist, dass sein Land auch nach dem Ende der Apartheid von Rassenvorurteilen und wirtschaftlichen Benachteiligungen zerrissen ist. Er glaubt allerdings fest daran, sein Volk durch einen Sport vereinen zu können, der alle Schranken überwindet: Mit großem Enthusiasmus unterstützt er das südafrikanische Rugby-Team, obwohl es als Außenseiter bei der Weltmeisterschaft 1995 kaum eine Chance hat.

DIF

Di

25.05.

17.30

80. Geburtstag Clint Eastwood
Invictus - Unbezwungen
Siehe 24.05.

Di

25.05.

20.00

Filmwunsch
Die Päpstin
Siehe 24.05.

Mo

31.05.

17.30

80. Geburtstag Clint Eastwood
Gran Torino
USA 2008, 116 Min., OmU, FSK: ab 12
Regie: Clint Eastwood
Buch: Nick Schenk
Kamera: Tom Stern
Musik: Kyle Eastwood, Michael Stevens
Mit Clint Eastwood, Bee Vang, Ahney Her, Christopher Carley

Gran Torino

Am Tag von Clint Eastwoods 80. Geburtstag zeigen wir nochmals sein Meisterwerk aus dem Jahr 2009, in dem er wieder einmal sowohl die Rolle des Regisseur und als Darstellers innehat. Bemerkenswert ist, wie er in der Rolle des Rentners, der nach Jahren in der Autofabrik mit seinem Leben und seiner Umwelt nichts mehr anfangen kann und Vorurteile gegenüber den asiatischen Nachbarn hat, Stereotypen aus seiner DIRTY HARRY Zeit aufgreift und zu einem seiner besten Filme seit langem umarbeitet, in dem ein Mann in hohem Alter beginnt, das Leben noch einmal neu zu begreifen. Ganz großes Schauspielerkino und ganz große Emotionen! Der Film wurde mit dem Liliput für die beste Untertitelung 2009 ausgezeichnet. Die Begründung der Jury: „Die Untertitelung von GRAN TORINO zeugt von einem tiefen Verständnis des Stoffes. Es gelingt der Untertitelung die verschiedenen Sprachen - Englisch und die Sprache der asiatischen Einwanderer, der Hmong - sowie das Aufeinandertreffen dieser beiden Sprachebenen für den Zuschauer jederzeit verständlich abzubilden und in Momenten der Verständnislosigkeit innezuhalten. ... GRAN TORINO ist ein herausragendes Beispiel für eine gute, aber dennoch kompakte Untertitelung, die dem Betrachter genügend Raum für die Visualität des Filmes lässt.“

DIF

Mo

31.05.

20.00

Filmwunsch
The Yes Men Fix The World
F / GB / USA 2009, 87 Min., OF, FSK: ungeprüft
Regie: Andy Bichlbaum, Mike Bonnano
Buch: Andy Bichlbaum, Mike Bonnano
Kamera: Sarah Price, Raul Barcelona
Musik: Neel Murgai, Noisola
Mit Andy Bichlbaum, Mike Bonnano, Reggie Watts

The Yes Men Fix The World

Bei der Berlinale gewann die Spaßguerilla „Yes Men“ mit ihrem zweiten ebenso komischen wie erschütternden Film den Panorama-Publikumspreis, auch beim Atlantis-Festival in Wiesbaden zählte der Film letztes Jahr zu den Publikumslieblingen, nun haben wir auf mehrfachen Wunsch in Kooperation mit der Pupille Frankfurt nochmals eine 35mm-Kinokopie des Films nach Deutschland geholt. Die Politaktivisten geben sich auch hier als Vertreter von Big Playern der Industrie aus, und ihre Verkleidung nutzen sie, um das Netzwerk aus Lobbying, Kumpanei und schlichter Korruption kenntlich zu machen. Auch wenn die Einwürfe der Fake-Manager bei den Meetings von krachender Einfalt sind, ihre vermeintlichen Kollegen lassen sich in ihren Entgegnungen nicht lumpen. So unterhaltsam wie in THE YES MEN FIX THE WORLD waren investivative Recherchen noch nie. Zum Erstmals- und zum Wiedersehen!

DIF