Di

1.03.

18.00

Das DIF präsentiert
FAUSTO (FAUSTO)
Frankreich 1992, 81 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Rémy Duchemin
Buch: Rémy Duchemin, Richard Morgiève nach einem Roman von Richard Morgiève
Kamera: Yves Lafaye
Musik: Denis Barbier
Mit Ken Higelin, Jean Yanne, Francois Haustesserre, Florence Darel

FAUSTO (FAUSTO)

Dieser zauberhafte französische Film ist eine jener kleinen Filmjuwelen, die durch Mundpropaganda einen gewissen Erfolg haben und ein Kinojahr lang das Publikum faszinieren, dann aber doch nicht so dauerhaft in Erinnerung bleiben wie etwa DIE FABELHAFTE WELT DER AMELIE und CHOCOLAT, sei es, weil sich die Darsteller nicht so dauerhaft als Stars etabliert haben oder ein kleiner Verleih den Film nicht lange im Repertoire halten kann. Dabei kann man FAUSTO immer wieder sehen und sich verzaubern lassen von der Geschichte des Waisenjungen, der 1965 eine Schneiderlehre in Paris beginnt – und schon bald nicht nur seinen Lehrmeister, sondern auch die Frauen des Viertels mit seinen verrückten Kreationen überrascht und erobert. Schließlich verliebt er sich in eine attraktive Mechanikerin... Großartige Darsteller voller Spiel- und Lebensfreude verzaubern in einem vergnüglichen Kinomärchen über die Macht des Träumens, die Kraft der Liebe und den Glauben an eine schöne Welt.

DIF

Di

1.03.

20.00

Brillante Mendoza
LOLA (BRILLANTE MENDOZA´S LOLA)
F / Philippinen 2009, 110 Min., OmU, FSK: ab 0
Regie: Brillante Mendoza
Buch: Linda Casimiro
Kamera: Odyssey Flores
Musik: Teresa Barrozo
Mit Anita Linda, Rustica Carpio, Tanya Gomez, Ketchup Eusebio

LOLA (BRILLANTE MENDOZA´S LOLA)

Seit er für TIRADOR auf der Berlinale 2008 den von den kommunalen Kinos vergebenen Caligari-Preis erhielt, sorgt der philippinische Regisseur Brillante Mendoza auf den internationalen Filmfestivals für Aufsehen. 2010 kamen dann auch endlich zwei seiner Filme in die deutschen Kinos, die beide 2009 in Wettbewerben der großen A-Festivals zu sehen waren: KINATAY, der Skandalfilm von Cannes 2009, und LOLA, der in Venedig nur vier Monate später als Überraschungsfilm im Wettbewerb zu sehen war. Mendozas Filme entstehen weitgehend außerhalb der kommerziellen Filmindustrie und fühlen sich einer ungeschönten und realistischen Darstellung der zeitgenössischen philippinischen Gesellschaft verpflichtet. LOLA folgt zwei Großmüttern aus der Unterschicht von Manila, die versuchen, Geld aufzutreiben. Der Enkel der einen ist angeklagt, den Enkel der anderen bei einem Raub ermordet zu haben, nun braucht die eine Geld für die Kaution, die andere für die Bestattung. Sehr eindringlich zeigt der Film die Beschwerlichkeiten des Alltags, aber auch den ungebrochenen Willen und die Stärke der beiden alten Frauen, diese zu meistern. Selten hat Mendoza bei seinen Filmen so viel Wärme und Zuneigung wie zu diesen Figuren gezeigt. Ein wichtiger Film von einem der wichtigsten Regisseure des gegenwärtigen Weltkinos.

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Mo

7.03.

17.30

Stummfilm mit Musik – 80. Todestag Friedrich Wilhelm Murnau
FAUST - EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE
D 1925/26, 115 Min., FSK: ab 6
Regie: Friedrich Wilhelm Murnau
Buch: Hans Kyser
Kamera: Carl Hoffmann
Mit Emil Jannings, Gösta Ekman, Camilla Horn, Frida Richard, Wilhelm Dieterle, Frida Richard, Hans Brausewetter
Live-Musik von und mit Uwe Oberg (Piano)

FAUST - EINE DEUTSCHE VOLKSSAGE

Am 11. März 1931 verstarb der große Regisseur Friedrich Wilhelm Murnau (NOSFERATU, DER LETZTE MANN, um nur zwei seiner Filme zu nennen) viel zu früh an den Folgen eines Autounfalls. Aus Anlass seines 80. Todestages zeigen wir in der Caligari FilmBühne und im Murnau Filmtheater (siehe www.murnau-filmtheater.de) einige seiner Filme, beginnend mit Murnaus letzter Arbeit für die UFA, bevor er nach Hollywood ging. In seiner herausragenden Goethe-Verfilmung über den Wettstreit zwischen Mephisto und dem Erzengel Gabriel, die sich den Wissenschaftler Faust als Prüfstein wählen, arbeitete Murnau virtuos mit Licht und Schatten und brachte die Meisterschaft des deutschen Stummfilmkinos, an der er so einen großen Anteil hatte, noch einmal zur vollen Blüte.
 
DIF

Mo

7.03.

20.00

Fundstücke. Vergessene und übersehene Perlen des Films
BRILLANTE MENDOZA´S KINATAY (BRILLANTE MENDOZA´S KINATAY)
F / Philippinen 2009, 105 Min., OmU, FSK: ab 18
Regie: Brillante Mendoza
Buch: Armando Lao
Kamera: Odyssey Flores
Musik: Teresa Barrozo
Mit Coco Martin, Mercedes Cabral, Julio Diaz, Jhong Hilario

BRILLANTE MENDOZA´S KINATAY (BRILLANTE MENDOZA´S KINATAY)

Für KINATAY gewann Brillante Mendoza 2009 in Cannes den Preis für die beste Regie – und spaltete die Filmkritiker in zwei Lager, die sich so uneins waren wie selten: für die einen – wie etwa den renommierten US-Kritiker Roger Ebert – wurde damit „der schlechteste Film der Festivalgeschichte“ ausgezeichnet, die anderen jubelten über den „verdienten Preis für den aufregendsten Film eines der spannendsten Gegenwartsregisseure“. Der Film folgt einem Tag im Leben des Polizeistudenten Peping. Er lebt in bescheidenen Verhältnissen in Manila, heiratet am Morgen seine Verlobte, mit der er bereits ein Kind hat. Nach einer kleinen Feier und dem täglichen Unterricht treibt er am Abend Schutzgeld für seine Vorgesetzten ein – doch dann läuft alles anders als gewohnt, als seine Gruppe eine junge Prostituierte entführt. Peping wird an den Rand seiner moralischen Integrität getrieben – wird er seine Unschuld bewahren oder zum Mittäter werden? Ein Film, der auch das Publikum an die Grenzen dessen führt, was man bislang aus dem Kino gewohnt ist.

DIF und :Ikonen: - das Kulturmagazin

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Di

8.03.

15.30

Rückblende – Film ab
CHOCOLAT (CHOCOLAT)
USA 2000, 121 Min., deutsche Fassung, FSK: ab 6
Regie: Lasse Hallström
Buch: Robert Nelson Jacobs
Kamera: Roger Pratt
Musik: Rachel Portman
Mit Juliette Binoche, Johnny Depp, Lena Olin, Judi Dench, Alfred Molina, Carrie-Anne Moss, Leslie Caron

CHOCOLAT (CHOCOLAT)

Der schwedische Regisseur Lasse Hallström versteht es immer wieder mit Filmen zu begeistern, die sich mit dem Leben auf dem Land und in kleinen Dorfgemeinschaften auseinandersetzen und die Harmonie einerseits und oft von außen eintreffende Konflikte andererseits zu poetischen, humorvollen Meisterwerken verschmelzen, wie etwa GILBERT GRAPE - IRGENDWO IN IOWA, MEIN LEBEN ALS HUND, SCHIFFSMELDUNGEN, GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG oder eben auch CHOCOLAT, angesiedelt in dem kleinen Ort Lansquenet-sous-Tannes, in dem Ende der 50er die bigotte Dorfgemeinschaft erfolgreich allen Modernisierungs-Bestrebungen widersteht. Bis die resolute Vianne eintrifft, mitten in der Fastenzeit eine Chocolaterie eröffnet und mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Freigeist versucht, verkrustete Strukturen aufzubrechen. Das zwingt den einflussreichen Sittenwächter des Ortes zu aggressivem Handeln. Sinnlich, humorvoll, warmherzig, märchenhaft, poetisch - ein typischer Lasse Hallström-Film!

Ermäßigter Eintritt von 4,50 € für alle

DIF und Seniorenbeirat in der Landeshauptstadt Wiesbaden

Di

8.03.

18.00

Countdown FernsehKrimiFestival
DER RÄUBER
Österreich / D 2009, 98 Min, FSK: ab 12
Regie: Benjamin Heisenberg
Buch: Benjamin Heisenberg
Kamera: Reinhold Vorschneider
Musik: Lorenz Dangel
Mit Walter Huber, Andreas Lust, Franziska Weisz, Florian Wotruba

DER RÄUBER

Mit seinem großartigen Erstlingswerk SCHLÄFER wurde der in Tübingen geborene Benjamin Heisenberg nach Cannes in die Sektion „Un certain regard“ eingeladen, sein ebenso außergewöhnlicher zweiter Film DER RÄUBER lief dann 2010 im Wettbewerb der Berlinale. Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Martin Prinz erzählt er eine Geschichte, die in Österreich so tatsächlich passiert ist – die Geschichte des Hochleistungssportlers Johann Rettenberger, der nicht nur erfolgreicher Marathonläufer war, sondern auch Bankräuber – in irrwitzigen Masken und mit einer Pumpgun bewaffnet überfiel er bis zu drei Banken am Tag, mehr von dem Erlebnis des Banküberfalls als von der Beute fasziniert. Ein Thriller mit philosophischen Zwischentönen, den wir ebenso wie IM SCHATTEN als Einstimmung auf das einen Tag darauf beginnende FernsehKrimiFestival zeigen.

DIF

Di

8.03.

20.00

Countdown FernsehKrimiFestival
IM SCHATTEN
D 2010, 85 Min., FSK: ab 12 Jahren
Regie: Thomas Arslan
Buch: Thomas Arslan
Kamera: Reinhold Vorschneider
Musik: Geir Jenssen
Mit Misel Maticevic, Karoline Eichhorn, Uwe Bohm

IM SCHATTEN

Ein waschechter Genrefilm von einem der profiliertesten deutschen Autorenfilmer, Vertreter der Berliner Schule - kann das gut gehen? Und wie! Thomas Arslan erzählt die Geschichte des auf Raubüberfälle spezialisierten Trojan so schnörkellos, präzise und unglaublich spannend, wie man schon lange keinen Krimi mehr im Kino gesehen hat. Aus dem Gefängnis entlassen muss der Gangster bei Null anfangen, und man verfolgt jeden seiner Fort- und Rückschritte mit ungebrochener Spannung. Wem seiner alten (und neuen) Kontakte kann Trojan trauen, und mit welchem Coup kann er wieder zu Geld kommen? Einer der – leider wenigen – ganz großen Höhepunkte des deutschen Films 2010.

DIF

Mo

14.03.

17.30

Björndal
UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER
Österreich 1959, 105 Min, FSK: ab 12
Regie: Raul May
Buch: Kurt Heuser, nach den Romanen von Trygve Gulbransson
Kamera: Elio Carniel
Musik: Rolf Wilhelm
Mit Gert Fröbe, Hansjörg Felmy, Joachim Hansen, Carl Lange, Inge Meysel, Maj-Britt Nilsson

UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER

In unserer Reihe anlässlich des 100. Geburtstages von Brigitte Horney zeigen wir unter anderem den sehr gelungen Heimatfilm DAS ERBE VON BJÖRNDAL. Im ersten Teil, UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER, ist die populäre Darstellerin nicht zu sehen, doch wollen wir unserem Publikum nicht die Gelegenheit vorenthalten, beide Filme zu sehen – zumal im ersten Teil Gert Fröbe eine herausragende darstellerische Leistung bringt, als bärennarbiger Großvater und Patron einer mächtigen Bauernfamilie, die in Konflikt mit einem benachbarten Adelssitz gerät. In einen Konflikt, der sich mehr und mehr ausweitet, bis er schließlich auch Leben fordert.

DIF

Mo

14.03.

20.00

Wiesbadener Erstaufführung
SNOWMAN´S LAND
D 2010, 98 Min., FSK: ab 16
Regie: Tomasz Thomson
Buch: Tomasz Thomson
Kamera: Ralf Mendle
Musik: Luke Lalonde
Mit Reiner Schöne, Jürgen Rißmann, Eva-Katrin Hermann

SNOWMAN´S LAND

Ein glückloser Auftragskiller und sein labiler Kollege sollen auf die Villa und die junge Ehefrau eines ehemaligen Unterweltbosses aufpassen. Was nach bezahltem Urlaub in verschneiter Bergkulisse aussieht, wird kompliziert, als die Gattin durch ein Missgeschick ums Leben kommt. Um nicht verantwortlich gemacht zu werden, lassen die Beiden die Leiche verschwinden und legen eine falsche Fährte – doch damit gehen die Probleme erst richtig los ... Das Regiedebüt von Tomasz Thomson ist eine erfrischend lakonische Killerkomödie mit rabenschwarzem Humor, das visuell und inhaltlich neue und faszinierende Wege einschlägt. Voraussichtlich in Anwesenheit von Gästen (Darsteller, Regie), bitte beachten Sie die Tagespresse und unsere Webseite.

DIF

>>> Trailer <<<

Di

15.03.

18.00

Wiesbadener Erstaufführung
SNOWMAN´S LAND
Siehe 14.03.

Di

15.03.

20.00

goEast präsentiert
WR – MYSTERIEN DES ORGANISMUS (W.R. – MISTERIJE ORGANIZMA)
Jugoslawien 1971, 84Min., OmeU, FSK: ab 18, FBW: besonders wertvoll
Regie: Dusan Makavejev
Buch: Dusan Makavejev, basierend auf Werken von Wilhelm Reich
Kamera: Predrag Popovic, Aleksandar Petkovic
Musik: Bojana Makavejev
Mit Milena Dravic, Jagoda Kaloper, Ivica Vidovic, Zoran Rudmilovic, Miodrag Andric

WR – MYSTERIEN DES ORGANISMUS (W.R. – MISTERIJE ORGANIZMA)

Makavejevs Film über den umstrittenen Psychoanalytiker und Sexualforscher Wilhelm Reich rief seinerzeit die Zensoren auf den Plan. Die brillante, unterhaltsame, assoziative Montage aus dokumentarischem Material, inszenierten Passagen und Filmzitaten, durchleuchtet ungestüm die These, dass eine freie Gesellschaft und freie Liebe untrennbar zusammengehören. Die Struktur des Films folgt dem Prinzip der surrealistischen Collage: Fragmente unterschiedlichster Herkunft decouvrieren hier, wie die ursprünglich sozialistische Utopie durch stalinistischen und poststalinistischen Totalitarismus pervertiert wurde. Die Betonung liegt dabei auf der gesellschaftlichen Unterdrückung durch sexuelle Disziplinierung – eine Position, die auch in der „liberaleren“ Funktionärs-Gesellschaft Jugoslawiens untragbar schien: Der Film wurde mit langjährigem Vorführverbot belegt. 2002 lief W.R. bei goEast im Rahmen des damaligen Symposiums „Subversionen des Surrealen“, nun hat das Forum der Berlinale neue Kopien des Films im Verleih.

DIF

Mo

21.03.

18.00

100. Geburtstag Brigitte Horney
DAS ERBE VON BJÖRNDAHL
Österreich 1960, 96 Min., FSK: ab 12
Regie: Gustav Ucicky
Buch: Per Schwenzen, nach dem Roman von Trygve Gulbrannssen
Kamera: Elio Carniel
Musik: Rolf Wilhelm
Mit Joachim Hansen, Maj-Britt Nilsson, Hans Nielsen, Carl Lange, Brigitte Horney

DAS ERBE VON BJÖRNDAHL

Die Fortsetzung von UND EWIG SINGEN DIE WÄLDER, die man auch unabhängig vom ersten Teil sehen kann, führt die Geschichte der Bauernfamilie weiter. Leben und Ehe eines jungen Bauern bis hin zur dritten Generation werden ebenso unterhaltsam und spannend erzählt wie im ersten Teil. Mit diesem Film beginnen wir eine Reihe mit Filmen der Schauspielerin Brigitte Horney, die am 29.3.1911 in Berlin geboren wurde. Obwohl sie nicht so recht in die Klischees der Nazis passte, gelang ihr der Aufstieg zum herben, eigenwilligen Anti-Star, bis sie in die Schweiz übersiedelte. Nach Auftritten am Schauspielhaus Zürich und in Basel war sie ab 1948 wieder vor der Filmkamera zu sehen. Einige ihrer Filme werden im folgenden in der Caligari Filmbühne, andere im Murnau Filmtheater (beim Kulturzentrum Schlachthof, siehe www.murnau-stiftung.de) gezeigt werden.

DIF

Mo

21.03.

20.00

Zweite Chance
EIN MANN VON WELT (EN GANSKE SNILL MANN)
Norwegen 2010, 107 Min., DF, FSK: ab 12
Regie: Hans Petter Moland
Buch: Kim Fupz Aakeson
Kamera: Philip Øgaards
Musik: Halfdan E
Mit Stellan Skarsgård, Bjørn Floberg, Gard B. Eidsvold, Jorunn Kjellsby

EIN MANN VON WELT (EN GANSKE SNILL MANN)
 
Zwei Höhepunkte der Berlinale 2010 erzählten von Gangstern, die mehrere Jahre im Knast verbracht haben und nun wieder in die Freiheit zurückkehren. Während Thomas Arslans IM SCHATTEN, der im Internationalen Forum der Berlinale für Begeisterung sorgte, einen schnörkellosen Krimi über einen Gangster, der gleich wieder in sein altes Verbrecherleben einsteigen will, schuf, ist der großartige Berlinale-Wettbewerbsbeitrag EIN MANN VON WELT (der auch bei exground 2010 beim Wiesbadener Publikum für Begeisterung sorgte) eine unwiderstehlich lässige und eloquente Komödie, in der Ulrik, nach 12 Jahren wieder in Freiheit, die Vergangenheit so schnell wie möglich hinter sich lassen will. Er bekommt einen Job in einer Autowerkstatt, und auch sonst scheint alles in geordneten – wenn auch mitunter eigenwilligen – Bahnen zu verlaufen, wenn da nicht noch offengebliebene Rechnungen wären …

DIF

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Di

22.03.

17.30

Zweite Chance
EIN MANN VON WELT (EN GANSKE SNILL MANN)
Siehe 21.03.

Di

22.03.

20.00

Robert de Niro
TAXI DRIVER (TAXI DRIVER)
USA 1975, 114 min, OmU, FSK: ab 16 Jahren
Regie: Martin Scorsese
Buch: Paul Schrader
Kamera: Michael Chapman
Musik: Bernard Herrmann
Mit Robert de Niro, Peter Boyle, Cybill Shepherd, Jodie Foster, Harvey Keitel, Martin Scorsese

TAXI DRIVER (TAXI DRIVER)

Keine Robert de Niro Reihe wäre vollständig ohne diesen Film: New York, Mitte der 70er Jahre. Aus der Kanalisation dringen dichte Dunstschwaden. Ein Taxi nähert sich. Der Fahrer: Travis Bickle, ein 26jähriger Vietnamveteran. Er fährt überall und er fährt sie alle: Nutten, Zuhälter, Dealer. Nicht, weil er es gern macht. Er kann einfach nicht schlafen. Er ist God's Lonely Man, nur von einem Gedanken getrieben: „Eines Tages wird ein großer Regen diesen Abschaum von der Straße spülen.“ Er verliebt sich in die engelsgleiche Betsy, aber sie weist ihn ab. Iris, eine 12jährige Prostituierte, flüchtet sich vor ihrem Zuhälter Sport in sein Taxi, er kann sie nicht beschützen. Enttäuscht und frustriert beginnt er seine Mission. Er bringt sich in Form und der Stadt den Regen. Einen Regen aus Blei... Mit TAXI DRIVER landete Martin Scorsese seinen ersten Welterfolg. Der Ruhm seiner Hauptdarsteller gründet auf diesem frühen Film. Der Gewinner der Goldenen Palme von Cannes sorgte für hitzige Diskussionen um Gewaltdarstellung in Filmen und thematisierte wohl als erster Film, wenngleich indirekt, Auswirkungen des Vietnamkrieges.

DIF

Mo

28.03.

18.00

100. Geburtstag Brigitte Horney
NACHT FIEL ÜBER GOTHAFEN
BRD 1959, 99 min, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Frank Wisbar
Buch: Victor Schuller, Frank Wisbar
Kamera: Willy Winterstein, Elio Carniel
Musik: Hans-Martin Majewski
Mit Sonja Ziemann, Gunnar Möller, Brigitte Horney, Erik Schumann

NACHT FIEL ÜBER GOTHAFEN

Basierend auf dem realen Fall schildert das Kriegsdrama das Schicksal des deutschen Schiffs „Wilhelm Gustloff“, das am 30. Januar 1945 nach einem Torpedobeschuss unterging – an Bord befanden sich 6000 Flüchtlinge. Im Zentrum der Geschichte steht die junge Maria Reiser, deren Mann kurz nach der Hochzeit in den Krieg zieht. Maria verliebt sich in Hans, einen Offizier der „Wilhelm Gustloff“, von dem sie schwanger wird. Nachdem sie schließlich ihren Mann wiedergetroffen hat, flüchtet sie mit ihm und ihrem Kind aus Ostpreußen an Bord des Schiffes...
www.filmportal.de - Das Internetportal des deutschen Films

DIF

Mo

28.03.

20.00

Oscar vor 30 Jahren – Robert DeNiro
DER STERNWANDERER (STARDUST)
USA 2007, 127 min, DF, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Matthew Vaughn
Buch: Jane Goldman, Matthew Vaughn, nach dem Roman von Neil Gaiman
Kamera: Ben Davis
Musik: Ilan Eshkeri
Mit Charlie Cox, Claire Danes, Robert De Niro, Sienna Miller, Michelle Pfeiffer

DER STERNWANDERER (STARDUST), Credit: David James © 2007 Paramount Pictures. All Rights Reserved

Der junge Tristan verspricht seiner Angebeteten, ihr einen soeben vom Himmel gefallenen Stern aus dem geheimnisvollen Königreich Stormhold zu bringen. Bei dem ins Reich der Feen, Hexen und Zauberer herabgestürzten Himmelskörper handelt es sich jedoch keinesfalls um ein Stück Gestein, sondern um eine wunderschöne und recht eigenwillige junge Frau namens Yvaine. Die kongeniale Verfilmung von Neil Gaimans Buchvorlage ist ein vor Witz und Charme sprühendes Fantasymärchen, in dem Robert De Niro als draufgängerischer Pirat eine der besten Rollen seines Lebens spielt, auch die anderen Rollen (etwa Michelle Pfeiffer als böse Hexe und Claire Danes als Yvaine) sind großartig besetzt.

DIF

Di

29.03.

18.00

100. Geburtstag Brigitte Horney
NEUES VOM HEXER
BRD 1965, 95 min, FSK: ab 12 Jahren
Regie: Alfred Vohrer
Buch: Herbert Reinecker, nach einem Roman von Edgar Wallace
Kamera: Karl Loeb
Musik: Peter Thomas
Mit Heinz Drache, Barbara Rütting, Brigitte Horney, René Deltgen, Klaus Kinski

NEUES VOM HEXER

Der zweite Teil der Reihe mit Edgar Wallace´s Masken-Gangster „Hexer“ ist ein Höhepunkt der Reihe: höchst spannend, sehr turbulent, und das ohne übertriebene Brutalität oder Horroreffekte. Wenn auch mit zahlreichen Toten, denn hier meuchelt ein Unbekannter nach und nach sämtliche Mitglieder einer reichen, adeligen Londoner Familie dahin. Nicht nur Scotland Yard, sondern auch der Hexer machen sich auf die Suche nach dem mysteriösen Mörder.

DIF

Di

29.03.

20.00

Filmwunsch
TRAINSPOTTING – NEUE HELDEN (TRAINSPOTTING)
GB 1995, 94min, OmU, FSK: ab 16 Jahren
Regie: Danny Boyle
Buch: John Hodge, nach dem Roman von Irvine Welsh
Kamera: Brian Tufano
Musik: diverse
Mit Ewan McGregor, Ewen Bremner, Jonny Lee Miller, Kevin McKidd, Robert Carlyle, Kelly MacDonald

TRAINSPOTTING – NEUE HELDEN (TRAINSPOTTING)

Wohl auf keine Filme der 1990er Jahre trifft die Bezeichnung Kultfilm so zu wie auf PULP FICTION und TRAINSPOTTING.. Beides waren zweite Kinofilme, Tarantino hatte zuvor RESERVOIR DOGS gedreht, Danny Boyle KLEINE MORDE UNTER FREUNDEN, beide fanden ebenso eine begeisterte Anhängerschaft, die sich die Filme immer und immer wieder anschauten, und beide sind heute sowohl noch relativ unabhängig wie etabliert, Danny Boyle gewann zuletzt mit SLUMDOG MILLIONÄR einige Oscars. Schon in seiner bitterbösen Drogengroteske wartete er mit zahlreichen Überraschungen, sowohl durch filmische Stilmitteln als auch dramaturgisch auf. Und schafft das Kunststück eines ebenso schockierenden wie einfühlsamen Porträts einer Gruppe jugendlicher Heroin-Junkies. Endlich wieder auf der Caligari-Leinwand!

DIF
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