CD: Die deutschen Filme. Deutsche Filmographie 1895 - 1998. Die Top 100.
TOP 100: Plakatmotiv Defi

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CD-ROM ‚Die deutschen Filme‘
Ein gemeinsames Projekt des Kinematheksverbundes

Diese CD-ROM vereint die Arbeitsergebnisse von gleich zwei Arbeitsgruppen des Kinematheksverbundes: sie präsentiert zum einen erstmals die Grunddaten aller in Deutschland hergestellten Spielfilme von 1895 bis 1998 (Deutsche Filmografie ‚Defi‘) und zum anderen stellt sie ausführlich die einhundert wichtigsten deutschen Filme (Top 100) vor: mit Stab- und Besetzungsangaben, Inhalten, Kritiken, Kopienstandort und mit dem besten Abbildungsmaterial, das die filmwissenschaftlichen Institutionen in ihren Sammlungen finden konnten.

Dank der neuen Technik wurde möglich, was den Rahmen herkömmlicher Publikationsformen gesprengt hätte: mit der Defi erscheinen die Stammdaten von 17.905 deutschen Spielfilmen, welche die filmwissenschaftliche Alltagsarbeit erleichtern, indem sie Vergleiche und eindeutige Identifizierung erlauben; und mit den umfangreichen Informationen samt den 2650 Abbildungen zu den Top 100 gibt der Kinematheksverbund zum ersten Mal eine Art Bestandskatalog heraus, der zentral präsentiert, was dezentral in den Archiven der Verbundspartner gesammelt wurde. Das Material zu den Top 100 ist für wissenschaftliche, schulische, filmkulturelle wie kommerzielle Nutzer gleichermaßen interessant.

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Die Datei enthält die Grunddaten aller Spielfilme, die zwischen 1895 und 1998 in Deutschland produziert oder mit deutscher Beteiligung co-produziert wurden und deren Uraufführung vor dem 31. Dezember 1998 lag. Damit sind insgesamt 17.905 Titel recherchierbar, deren eindeutige Identifizierung nunmehr möglich ist. Die Basis-Datei wurde von der Arbeitsgruppe "Deutsche Filmografie" des Kinematheksverbunds erarbeitet und wird als eigenständiges Teilergebnis eines größeren Forschungsprojekts hier erstmals veröffentlicht. 

Eine ähnlich aufgebaute Datei der deutschen Kurz- und Dokumentarfilme ist seit nunmehr zwei Jahren in Arbeit. Außerdem plant die Arbeitsgruppe, an die Defi-Basis-Datei weitere Dateien anzufügen bis hin zu einer detaillierten, alle erreichbaren Fakten erfassenden Filmografie. Die Defi dient zugleich als deutsche Beteiligung an der europäischen Filmografie, der Joint European Filmography (JEF). Die JEF war ein Projekt aus Anlass des Jubiläums "100 Jahre Kino", angeregt und getragen durch Projecto LUMIERE, eine Initiative des MEDIA 95 Programms der Europäischen Union. Die rbeiten an der Defi wurden und werden gefördert durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden, die Transit-Film GmbH, München, und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bonn.

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Die zweite Datenbank enthält Informationen und Materialien zu den 100 wichtigsten deutschen Filmen mit ausführlichen Filmografien, Inhaltsangaben und Kritiken. Mehr als 2650 hervorragende Abbildungen aus den Sammlungen der sieben im Kinematheksverbund zusammengeschlossenen Institutionen ergeben einen zentralen Bestandskatalog zu den Top 100. Kurze Filmausschnitte bereichern die Veröffentlichung, darüber hinaus erfahren Programmmacher/innen, wer die Rechte am jeweiligen Titel hält und wo Kopien für den kommerziellen bzw. nichtkommerziellen Bereich zu beziehen sind.

Die 100 wichtigsten deutschen Filme von den Anfängen bis zur Gegenwart hatte der Deutsche Kinematheksverbund zum Jubiläumsjahr des Films 1995 in einer Umfrage unter Filmhistorikern, Filmjournalisten, Filmemachern und Kinomachern auswählen lassen. An einer ersten Abstimmung, bei der über die Plätze 1 bis 75 entschieden wurde, hatten sich 324 Filmkundige beteiligt. An einem zweiten Wahlgang über die Plazierungen 76 bis 100 nahmen 228 teil.

Zwei der insgesamt 100 ausgewählten Filme stammen aus der Zeit vor 1914, 37 aus der Weimarer Republik, acht aus der Zeit des Nationalsozialismus, fünf aus den ersten Nachkriegsjahren, 36 aus der Bundesrepublik, zwölf aus der DDR. Unter den 100 Titeln sind 24 Stummfilme und 76 Tonfilme.

Die Regisseure Fritz Lang, Georg Wilhelm Pabst und Rainer Werner Fassbinder sind mit je sechs Titeln vertreten (bei Fassbinder kommt noch die Beteiligung an "Deutschland im Herbst" hinzu, bei Pabst die Co-Regie bei "Die weiße Hölle vom Piz Palü"), Helmut Käutner, Wolfgang Staudte, Wim Wenders und Konrad Wolf mit je vier, Friedrich Wilhelm Murnau und Volker Schlöndorff mit je drei.

Die ausgewählten Filme wurden in der Folge – soweit dies noch nicht geschehen war – archivarisch gesichert und in mindestens einer guten Kopie verfügbar gemacht. Dafür hatte das damals zuständige Bundesministerium des Innern Sondermittel bereitgestellt. Bei den Titeln aus der NS-Zeit, die aus der deutschen Filmgeschichte nicht auszuklammern sind, bleiben selbstverständlich die strikten Vorbehalte gegen öffentliche Vorführungen bestehen.
 

   Top Arbeitsgruppe"Deutsche Filmografie" des Kinematheksverbunds

Zur Arbeitsgruppe gehören das Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin, CineGraph - Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V., Hamburg, das Deutsche Filmmuseum, Frankfurt am Main, das Deutsche Filminstitut - DIF, Frankfurt am Main und die Gesellschaft für Filmstudien, Hannover. 

  Top Technik

Windows-PC ab Pentium 166, mindestens 32 MB freier Arbeitsspeicher, Grafikkarte mit einer Auflösung von 640*480 Punkten (ab 256 Farben) oder mehr, CD-ROM Laufwerk (ab Double Speed), Soundkarte (optional), Windows 95/98 oder Windows NT 4.0.

   Top Bestellung

Die CD-ROM lädt zur systematischen Recherche ebenso ein wie zum elektronischen Stöbern und Blättern. Dass sie zustande kam, verdankt sie neben der vertrauensvollen Zusammenarbeit diverser filmwissenschaftlicher Institutionen vor allem der finanziellen Unterstützung durch die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Wiesbaden, die Transit-Film GmbH, München, und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Bonn.

Der Preis für die CD beträgt inkl. Porto und Versand 30,50 Euro. Bestellungen richten Sie bitte gegen Vorkasse an: 

Deutsches Filminstitut – DIF
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main

Tel.: 069 / 96 12 20 10
Fax: 069 / 62 00 60 oder
e-mail: info@deutsches-filminstitut.de

 

DIF, 1.7.2000